Do, 17:40 Uhr
21.07.2005
nnz-Bericht bestätigt
Nordhausen (nnz). Die Evangelische Grundschule kann das Gebäude in der Domstraße nicht nutzen. Das hatte die nnz gestern exklusiv berichtet. Heute gibt es weitere Einzelheiten und Statements aus dem Rathaus.
Nach dem Scheitern des Projekts Domstraße hat die Kirche in einem Schreiben ans Rathaus um Hilfe gebeten. Dort heißt es unter anderem: Durch das Kultusministerium wird aufgrund der Stellungnahme keine Genehmigung für die Schulnutzung des Gebäudes Domstraße 20 a erteilt. Um den Bestand der Evangelischen Grundschule zu sichern, bitten wir Sie, uns dringend bei der Suche nach einer alternativen Nutzungsmöglichkeiten behilflich zu sein
Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD): Uns liegt der Erhalt der christlichen Grundschule am Herzen, deshalb auch unser erneutes Hilfsangebot. Uns ist in erster Linie wichtig, die Bedürfnisse der Schüler zu befriedigen, das heißt vor allem: die gewachsenen Klassenstrukturen in der Grundschule möglichst nicht zu zerstören, was bei einer Verteilung auf andere Schulen nicht zu vermeiden wäre. Darüber hinaus ist die Stadt am Erhalt interessiert, weil jedes Stück Bildungsvielfalt dem Image der Stadt zuträglich ist und auf ein Bedürfnis bei den Bürgerinnen und Bürger und vor allem vieler Eltern trifft, wie der doch recht große Zuspruch auf das christliche Schulangebot gezeigt hat.
Für die zweijährige Übergangszeit für den Betrieb der christlichen Grundschule seien sowohl die Grundschule in Krimderode als auch ein Teil der Lessingschule geeignet. Der leer stehende Teil der Lessingschule ist praktisch sofort beziehbar, und die in Krimderode notwendigen Arbeiten an den Außenanlagen und im Malerbereich sind ebenfalls kurzfristig vollziehbar.
Das Gebäude in Krimderode sei ebenfalls für den Betrieb eines Kinderhospizes durch einen Verein vorgesehen. Da mit der Aufnahme des Hospiz-Betriebes in den kommenden zwei Jahren allerdings nicht zu rechnen sei, habe die Stadt in Absprache mit dem Hospizverein dieses Gebäude der christlichen Grundschule zur Nutzung anbieten können.
Aktuell: Wie die nnz jetzt erfuhr, habe sich die Evangelische Kirche in Thüringen für die vorrübergehende Nutzung der ehemaligen Grundschule in Krimderode entschieden.
Autor: nnzNach dem Scheitern des Projekts Domstraße hat die Kirche in einem Schreiben ans Rathaus um Hilfe gebeten. Dort heißt es unter anderem: Durch das Kultusministerium wird aufgrund der Stellungnahme keine Genehmigung für die Schulnutzung des Gebäudes Domstraße 20 a erteilt. Um den Bestand der Evangelischen Grundschule zu sichern, bitten wir Sie, uns dringend bei der Suche nach einer alternativen Nutzungsmöglichkeiten behilflich zu sein
Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD): Uns liegt der Erhalt der christlichen Grundschule am Herzen, deshalb auch unser erneutes Hilfsangebot. Uns ist in erster Linie wichtig, die Bedürfnisse der Schüler zu befriedigen, das heißt vor allem: die gewachsenen Klassenstrukturen in der Grundschule möglichst nicht zu zerstören, was bei einer Verteilung auf andere Schulen nicht zu vermeiden wäre. Darüber hinaus ist die Stadt am Erhalt interessiert, weil jedes Stück Bildungsvielfalt dem Image der Stadt zuträglich ist und auf ein Bedürfnis bei den Bürgerinnen und Bürger und vor allem vieler Eltern trifft, wie der doch recht große Zuspruch auf das christliche Schulangebot gezeigt hat.
Für die zweijährige Übergangszeit für den Betrieb der christlichen Grundschule seien sowohl die Grundschule in Krimderode als auch ein Teil der Lessingschule geeignet. Der leer stehende Teil der Lessingschule ist praktisch sofort beziehbar, und die in Krimderode notwendigen Arbeiten an den Außenanlagen und im Malerbereich sind ebenfalls kurzfristig vollziehbar.
Das Gebäude in Krimderode sei ebenfalls für den Betrieb eines Kinderhospizes durch einen Verein vorgesehen. Da mit der Aufnahme des Hospiz-Betriebes in den kommenden zwei Jahren allerdings nicht zu rechnen sei, habe die Stadt in Absprache mit dem Hospizverein dieses Gebäude der christlichen Grundschule zur Nutzung anbieten können.
Aktuell: Wie die nnz jetzt erfuhr, habe sich die Evangelische Kirche in Thüringen für die vorrübergehende Nutzung der ehemaligen Grundschule in Krimderode entschieden.


