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So, 08:54 Uhr
04.10.2020
KKH rät: Infektionsgefahr persönlich abwägen

Grippeschutzimpfung für alle?

Angesichts steigender Corona-Infektionen sind Ärzte und Experten in Sorge, wie sich die Lage im Herbst und Winter entwickeln könnte – vor allem wenn eine heftige Grippewelle die Situation noch verschärfen sollte. Deshalb fordern Politiker aktuell kostenlose Grippeschutzimpfungen für alle Krankenversicherten, nicht nur für Risikogruppen...

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Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten bereits schon heute – auch die KKH Kaufmännische Krankenkasse. „Für uns ist das selbstverständlich. Die KKH zahlt jedem Versicherten die Impfung in der hausärztlichen Praxis, wenn dies gewünscht wird“, erklärt Sven Seißelberg, Apotheker bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse. „Ob sich Versicherte impfen lassen möchten, ist eine ganz persönliche Entscheidung. Jeder sollte für sich und für seine Familienmitglieder abwägen, welches Influenza-Infektionsrisiko besteht und ob eine Schutzimpfung sinnvoll ist. Im Zweifelsfall hilft ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt, der individuell beraten kann.“

Das Corona-Virus und die Grippe könnten in zweierlei Hinsicht in den nächsten Monaten eine gefährliche Kombination sein: Zum einen ist nicht geklärt, wie sich eine zweifache Infektion auf den menschlichen Körper auswirkt und zum anderen könnte bei steigenden Fallzahlen von Corona-und Grippeinfizierten die befürchtete Überlastung des Gesundheitssystems eintreten. Insbesondere Risikopatienten sollten sich deshalb für eine Grippeschutzimpfung entscheiden. Dazu zählen nach Einschätzung der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts vor allem ältere Menschen ab 60 Jahren, Schwangere, chronisch Kranke, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen. „Auch für Personen mit erhöhter Gefährdung aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit wie medizinisches Personal oder Arbeitnehmer mit viel Publikumsverkehr ist eine Grippeschutzimpfung in diesem Herbst ratsam. Dies gilt auch für die Menschen, die engen Kontakt zu Personen aus diesen Risikogruppen haben“, erklärt Sven Seißelberg.

Da sich die Virenstämme stetig verändern, wird jedes Frühjahr ein neuer Impfstoff entwickelt. Eine jährliche Auffrischung der Impfung ist deshalb notwendig, um ausreichend geschützt zu sein. Jetzt zum Herbstanfang ist der beste Zeitpunkt, um eine Grippeschutzimpfung durchzuführen. „In der Regel wird der Piks gegen die Influenza-Viren gut vertragen. In manchen Fällen treten im Nachgang leichte Erkältungssymptome auf“, erklärt Seißelberg. Die durch Influenza-Viren hervorgerufene Grippe unterscheidet sich von einem harmlosen Husten oder Schnupfen. Symptome sind zum Beispiel plötzlich einsetzendes Fieber mit über 38,5 Grad Celsius, Kopf- und Gliederschmerzen, trockener Husten und eine andauernde körperliche Schwäche.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
04.10.2020, 09:32 Uhr
Was soll das Geschwätz?
Selbst wenn alle Bürger eine Grippeschutzimpfung wollten, wäre nicht für jeden eine Impfdose da.
Also Füsse stillhalten und keine Panik verbreiten.
jens81
04.10.2020, 12:30 Uhr
..
Einfach Gesund ernähren, und gut ist. Nur noch Panik in jedem Kanal... Das nervt nur noch. Wer sich Impfen will, macht das auch ohne Zeitung und TV TERROR!!
free Gigi
04.10.2020, 13:06 Uhr
ohne Panik
und gesunden Menschenverstand sowie Ernährung lässt sich kaum etwas verdienen...
ottilie
04.10.2020, 15:52 Uhr
Grippeschutzimpfung für alle
Das ist ja alles gut und schön, selbst wenn ich mich spritzen lassen würde, bekomme ich dann die andere Grippe, wogegen dieser Impfstoff dann nicht wirkt.

Wer kann mir denn sagen, welche Grippe ich nicht bekomme und welche doch?????
Lotterfee
05.10.2020, 12:37 Uhr
Ich habe es erlebt,
was es bedeutet einer schweren Influenza zum Opfer zu fallen.
Beidseitige schwere Lungenentzündung, Entzündung der Herzkranzgefäße, 6Monate taub, mitbetroffen beide Nieren.
Die Erkrankung war das eine, viel schlimmer war die Suche nach dem Antibiotikum. Keines hat angeschlagen, letztendlich wurde mitten in der Nacht ein Antibiotikum aus Jena eingeflogen, was dann auch angeschlagen hat. Ich habe über 1 Jahr gebraucht um mich halbwegs zu erholen. Auf Grund dessen, lasse ich mich jedes Jahr impfen.
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