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Fr, 14:53 Uhr
02.10.2020
ANTON ADLERAUGE MEINT:

„Penny ist jetzt mein Favorit“

Vom hässlichen grauen Entlein zum stolzen Schwan. Diesen Vergleich bemühten Kunden, die den Penny Markt an der Bochumer Straße nach Umbau und Erweiterung in Augenschein nahmen...

Jetzt kann sich Penny  sehen lassen (Foto: Anton Adlerauge) Jetzt kann sich Penny sehen lassen (Foto: Anton Adlerauge)


„Donnerwetter, der macht was her“, bemerkte heute eine Kundin gegenüber der Marktleiterin. Die freute sich über das Lob und meinte: „Es war auch an Zeit“. Nach der Einverleibung des Backwarenstandes mit Cafe, wo der Gast an Tischen und Stühlen gemütlich verweilen konnte, zeigt sich heute der Platz zwischen den einzelnen Regalen überaus geräumig. Ausreichend, würde Penny einmal zu einem Tanzvergnügen laden.

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Erfreulich, wenn sich der Markt übermäßigen Grimmskram entledigte und sich voll auf Nahrung und Genuss konzentriert. Schade nur, wenn jetzt keine Ecke mehr bleibt, einen Kaffee zu trinken oder einen kleinen Imbiss zu erhalten, wie es vordem so wohl für Penny- als auch für Kunden des Einrichtungshauses Möno möglich war. Das letzte Wort sollte da noch nicht gesprochen sein.

Von meiner Wohnung aus hatte ich bislang die Wahl der Qual. Aldi an der Bochumer-, Netto an der Gerhart-Hauptmann-Straße oder Norma im Grimmel? Mal da, mal da. Vorzug hatte Aldi. Diese Überlegung bleibt mir nun erspart. Jetzt ist Penny beim Einrichtungshaus mein Favorit. Das Auge lacht, erblickt es das übersichtlich angeordnete Warenangebot. Nun vielfach hinter glänzenden Glasvitrinen sortiert. Kunden kommen sich zwischen den Gängen nicht mehr ins Gerangel.

Jetzt kann sich Penny  sehen lassen.   Foto: Jetzt kann sich Penny  sehen lassen (Foto: Anton Adlerauge) Jetzt kann sich Penny sehen lassen. Foto: Jetzt kann sich Penny sehen lassen (Foto: Anton Adlerauge)


Penny sticht derzeit Aldi, Netto, Norma und Lidl glatt aus. Räumlich wie optisch. Zeigt sich auf der Höhe mit Rewe und Edeka. Aldi, finde ich, mit übermäßigem Angebot an Säften aller Art. Wie auch Norma und, eingeschränkt, Netto, mit Waren, die eigentlich nicht in ein Lebensmittelgeschäft gehören: Textilien, Farben, Lederwaren und viele andere Dinge, die weder ess- noch trinkbar sind. Muss das sein?

Es zeigt sich einmal mehr: Konkurrenz belebt das Geschäft. Jetzt werden es sich Aldi, Netto & Co. überlegen, wie sie aus dem Schatten von Penny treten könnten.
Anton Adlerauge
Autor: red

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