Do, 14:31 Uhr
01.10.2020
Danny Kais berichtet aus dem Seniorenpflegeheim Sonnenhof Ilfeld
Der September im Sonnenhof
Es schien als ob der Sommer nicht enden wollte. Bis in den September hinein genoss man die warmen sonnigen Tage bei einem Spaziergang in den Gärten des Sonnenhofes, bevor die Temperatur die letzte Septemberwoche nach unten fiel...
Aber selbst dann, ließen es sich einige Bewohner des Hauses nicht nehmen, sich beispielsweise nach dem Frühstück in den Garten zu setzen um die ersten warmen Strahlen der Sonne und die Stille am Morgen zu genießen. Auf dem geschützten Bereich nutzte man die Tage, um im Garten zusammen mit den Bewohnern für Ordnung zu sorgen. So wurde das letzte Gemüse aus dem Gewächshaus geerntet und dieses für die nächste Saison winterfest gemacht. Ähnlich erging es den Hochbeeten, auch hier wurden zum Beispiel Kürbisse abgeerntet und für Dekorationszwecke im Haus genutzt. Nach getaner Arbeit stärkte man sich mit frisch aus dem Ofen der mobilen Küche, gebackenen Pflaumenkuchen, den man zuvor in einer Beschäftigungsrunde auf dem geschützten Bereich mit vielen fleißigen Händen zubereitete.
Und dann hau ich mit dem Hämmerchen…
...mein Sparschwein kaputt. Oft in den musikalischen Runden am Nachmittag besungen, dennoch nicht umgesetzt. Was würde Chris Howland dazu sagen? Egal, dafür wird in der hauseigenen Holzwerkstatt gehämmert, dort wird gebohrt, es wird geschliffen und gepinselt. Jüngst wurde im Sonnenhof das Treppenhaus einer farblichen Auffrischung unterzogen. Hierbei bot es sich an, die aufgehängten Bilder, die das Alltags und Beschäftigungsleben der Bewohner wiederspiegeln, ebenfalls farblich neu zu gestalten und zu bebildern. Hierbei entstand die Idee, mit den Grundfarben, die sich im Seniorenwerklogo wiederfinden, den Bildern den gewissen Pepp zu verleihen.
Andacht und Klaviermusik
Seit Montag, dem 14. bzw. 21. September finden wieder im Sonnenstübchen nach monatelanger Corona-Pause die morgendlichen Andachten mit Pfarrer Heimrich sowie das traditionelle Singen am Klavier mit Musikpädagogin Gertrude Henze statt. Unter Mindestabstand, Handhygiene und Mund- Nasenschutz finden einige Highlights neben regulären Beschäftigungsrunden langsam wieder ihren Platz im Leben der Bewohner des Hauses. Was ab September mit Lockerungen in Bezug auf Besuche für Bewohner und Öffnungszeiten für das Seniorenpflegeheim Sonnenhof begann, geht nun in Runde 2, welches externe Gäste im Haus unter Einhaltung des Hygienekonzeptes willkommen heißt.
Jahrmarkt auf geschütztem Bereich
Am Dienstag, dem 29. September fand der diesjährige Jahrmarkt auf dem geschützten Bereich des Seniorenpflegeheims Sonnenhof Ilfeld statt. Betreuungs- und Pflegepersonal widmeten sich besonders an diesem Vormittag den Bewohnern, die an verschiedenen Ständen, wie zum Beispiel am Glücksrad, ihren Spaß hatten. Nach Dosen- und Ringe werfen sowie Magnetangeln stärkten sich die Bewohner mit typischen Jahrmarktfood wie Zuckerwatte, Popcorn oder Schokoladen- Fruchtspießen und griffen nebenbei noch in den Los- Topf. Ein Fest der Sinne also. Wie beim Glücksrad auch, gab es hier keine Nieten. Jeder Griff, jeder Dreh ein garantierter Gewinn. Gemütlich sitzend und knabbernd, beobachtete manch einer den anderen und amüsierte sich nur allzu gerne, während ein anderer wiederum beim Angeln alles gab und versuchte endlich einen dicken Fisch an Land zu ziehen. Ein toller Jahrmarkt mit guter Stimmung in passender Atmosphäre endete für unsere Bewohner mit einem anschließenden Mittagessen und der wohlverdienten Mittagsruhe.
Danny Kais
Autor: redAber selbst dann, ließen es sich einige Bewohner des Hauses nicht nehmen, sich beispielsweise nach dem Frühstück in den Garten zu setzen um die ersten warmen Strahlen der Sonne und die Stille am Morgen zu genießen. Auf dem geschützten Bereich nutzte man die Tage, um im Garten zusammen mit den Bewohnern für Ordnung zu sorgen. So wurde das letzte Gemüse aus dem Gewächshaus geerntet und dieses für die nächste Saison winterfest gemacht. Ähnlich erging es den Hochbeeten, auch hier wurden zum Beispiel Kürbisse abgeerntet und für Dekorationszwecke im Haus genutzt. Nach getaner Arbeit stärkte man sich mit frisch aus dem Ofen der mobilen Küche, gebackenen Pflaumenkuchen, den man zuvor in einer Beschäftigungsrunde auf dem geschützten Bereich mit vielen fleißigen Händen zubereitete.
Und dann hau ich mit dem Hämmerchen…
...mein Sparschwein kaputt. Oft in den musikalischen Runden am Nachmittag besungen, dennoch nicht umgesetzt. Was würde Chris Howland dazu sagen? Egal, dafür wird in der hauseigenen Holzwerkstatt gehämmert, dort wird gebohrt, es wird geschliffen und gepinselt. Jüngst wurde im Sonnenhof das Treppenhaus einer farblichen Auffrischung unterzogen. Hierbei bot es sich an, die aufgehängten Bilder, die das Alltags und Beschäftigungsleben der Bewohner wiederspiegeln, ebenfalls farblich neu zu gestalten und zu bebildern. Hierbei entstand die Idee, mit den Grundfarben, die sich im Seniorenwerklogo wiederfinden, den Bildern den gewissen Pepp zu verleihen.
Andacht und Klaviermusik
Seit Montag, dem 14. bzw. 21. September finden wieder im Sonnenstübchen nach monatelanger Corona-Pause die morgendlichen Andachten mit Pfarrer Heimrich sowie das traditionelle Singen am Klavier mit Musikpädagogin Gertrude Henze statt. Unter Mindestabstand, Handhygiene und Mund- Nasenschutz finden einige Highlights neben regulären Beschäftigungsrunden langsam wieder ihren Platz im Leben der Bewohner des Hauses. Was ab September mit Lockerungen in Bezug auf Besuche für Bewohner und Öffnungszeiten für das Seniorenpflegeheim Sonnenhof begann, geht nun in Runde 2, welches externe Gäste im Haus unter Einhaltung des Hygienekonzeptes willkommen heißt.
Jahrmarkt auf geschütztem Bereich
Am Dienstag, dem 29. September fand der diesjährige Jahrmarkt auf dem geschützten Bereich des Seniorenpflegeheims Sonnenhof Ilfeld statt. Betreuungs- und Pflegepersonal widmeten sich besonders an diesem Vormittag den Bewohnern, die an verschiedenen Ständen, wie zum Beispiel am Glücksrad, ihren Spaß hatten. Nach Dosen- und Ringe werfen sowie Magnetangeln stärkten sich die Bewohner mit typischen Jahrmarktfood wie Zuckerwatte, Popcorn oder Schokoladen- Fruchtspießen und griffen nebenbei noch in den Los- Topf. Ein Fest der Sinne also. Wie beim Glücksrad auch, gab es hier keine Nieten. Jeder Griff, jeder Dreh ein garantierter Gewinn. Gemütlich sitzend und knabbernd, beobachtete manch einer den anderen und amüsierte sich nur allzu gerne, während ein anderer wiederum beim Angeln alles gab und versuchte endlich einen dicken Fisch an Land zu ziehen. Ein toller Jahrmarkt mit guter Stimmung in passender Atmosphäre endete für unsere Bewohner mit einem anschließenden Mittagessen und der wohlverdienten Mittagsruhe.
Danny Kais







