Mo, 08:23 Uhr
18.07.2005
Neuer Name
Nordhausen (nnz). Die PDS heißt jetzt Die Linkspartei.PDS. Der gestrige Beschluß des Sonderparteitages hat nicht nur inhaltliche Auswirkungen, sondern auch formelle und organisatorische. Die nnz unterhielt sich mit Rainer Bachmann.
Neue Briefbögen, neuer Name, neue Einträge in Telefonbüchern, neues Werbematerial, neue Fraktionsnamen – das sind nur einige Beispiele für die formalen Auswirkungen der Umbenennung einer Partei, der auch Petra Hauthal aus Nordhausen gestern in Berlin zustimmte. Die Delegierte hatte den einstimmigen Auftrag der Gesamtmitgliederversammlung des Landkreises Nordhausen für dieses Votum. Trotz vorheriger Diskussion hatten die damals noch PDS-Mitglieder für die Umbenennung votiert. Der einstige Nordhäuser Beschluß beinhaltete jedoch auch den Auftrag, das kommende Jahr für eine inhaltliche Diskussion, vielleicht auch Auseinandersetzung mit dem Partner, der WASG, zu nutzen.
Nur: Ansprechpartner der WASG sind im Landkreis Nordhausen einfach nicht verfügbar. Bachmann kennt niemand, kann sich auch nicht erinnern, dass ein Nordhäuser WASG-Vertreter je mit der PDS Kontakt aufgenommen hätte. Ansprechpartner sei für Bachmann das Bündnis für soziale Gerechtigkeit, das die PDS in den zurückliegenden Monaten unterstützt hatte, auch finanziell.
Der anstehende Bundestagswahlkampf soll im Landkreis Nordhausen dann aber schon mit dem Namen Die Linkspartei geführt werden. Ob der Zusatz PDS dann Bestandteil des Namens sein, ist unklar. Darüber muß ein Landesparteitag Ende Juli entscheiden.
Autor: nnzNeue Briefbögen, neuer Name, neue Einträge in Telefonbüchern, neues Werbematerial, neue Fraktionsnamen – das sind nur einige Beispiele für die formalen Auswirkungen der Umbenennung einer Partei, der auch Petra Hauthal aus Nordhausen gestern in Berlin zustimmte. Die Delegierte hatte den einstimmigen Auftrag der Gesamtmitgliederversammlung des Landkreises Nordhausen für dieses Votum. Trotz vorheriger Diskussion hatten die damals noch PDS-Mitglieder für die Umbenennung votiert. Der einstige Nordhäuser Beschluß beinhaltete jedoch auch den Auftrag, das kommende Jahr für eine inhaltliche Diskussion, vielleicht auch Auseinandersetzung mit dem Partner, der WASG, zu nutzen.
Nur: Ansprechpartner der WASG sind im Landkreis Nordhausen einfach nicht verfügbar. Bachmann kennt niemand, kann sich auch nicht erinnern, dass ein Nordhäuser WASG-Vertreter je mit der PDS Kontakt aufgenommen hätte. Ansprechpartner sei für Bachmann das Bündnis für soziale Gerechtigkeit, das die PDS in den zurückliegenden Monaten unterstützt hatte, auch finanziell.
Der anstehende Bundestagswahlkampf soll im Landkreis Nordhausen dann aber schon mit dem Namen Die Linkspartei geführt werden. Ob der Zusatz PDS dann Bestandteil des Namens sein, ist unklar. Darüber muß ein Landesparteitag Ende Juli entscheiden.

