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Sa, 19:13 Uhr
09.07.2005

nnz-Kurznews am Wochenende (1)

Nordhausen (nnz). Was in Thüringen an diesem Samstag in Thüringen und Deutschland so alles los war, das hat die nnz für Sie zusammengetragen. Mit einem Klick auf MEHR sind auch Sie im Bilde.


Protestiert
Mehrere hundert Menschen sind am Samstag in Gera gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen. Anlass für die Proteste war eine Veranstaltung der rechtsextremen NPD, zu der sich laut Polizei rund 700 Teilnehmer in Gera versammelt hatten. Nach Angaben der Polizei kamen mindestens zehn Menschen vorläufig in Gewahrsam. Es wurden zudem 75 Platzverweise ausgesprochen.


Gewählt
Der FDP-Landeschef Uwe Barth ist Spitzenkandidat der Thüringer Liberalen für die vorgezogenen Bundestagswahlen. Barth wurde von der Landesversammlung der Partei am Samstag in Jena mit 86,1 Prozent der Stimmen auf Platz eins der Landesliste gesetzt. Barth hatte keinen Gegenkandidaten. Die Thüringer FDP will bei der Bundestagswahl mit einem Ergebnis um acht Prozent zwei Abgeordnete stellen. Barth sprach sich gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer aus, dies wirke sich negativ auf die Binnennachfrage aus.


Gefördert
Für den Erhalt Thüringer Kirchen werden örtliche Fördervereine immer wichtiger. Grund sei der weiterhin hohe Sanierungsbedarf bei gleichzeitig sinkenden Fördergeldern. Trotz der Sorgen um die Bausubstanz sei die Aufgabe von Kirchen die absolute Ausnahme. Kirchliche Bauverantwortliche schätzten rund zehn Fälle bei mehr als 2000 Thüringer Kirchen. Der Trend gehe vielmehr zu weiteren Nutzungsmöglichkeiten beispielsweise als Ausstellungszentrum oder kommunalen Treffpunkt.



Appelliert
Mit einem Appell zur programmatischen Erneuerung hat die Grünen-Spitze die Parteibasis auf den Bundestagswahlkampf eingeschworen. Man habe keinen Grund, die Ohren hängen zu lassen, sagte Spitzenkandidat Joschka Fischer beim Wahlparteitag in Berlin. Er setze voll auf Sieg und werde bis zuletzt kämpfen. Parteichefin Claudia Roth erklärte, man verspreche kein Füllhorn und keine heile Welt. Das sei der Unterschied zu den anderen. Zu den Reformen gebe es keine Alternative. Dabei müsse es aber sozial gerechter zugehen.


Gestaut
Viele Autofahrer mussten sich heute auf den Autobahnen in Geduld üben. Grund ist der Ferienbeginn in Nordrhein- Westfalen, der Bettenwechsel in Dänemark und diverse Baustellen. In Norddeutschland war das Maschener Kreuz Richtung Hamburg am Vormittag dicht. Der Verkehr staute sich auf 12 Kilometern Länge. In Baden- Württemberg gab es auf der A5 Richtung Karlsruhe 9 Kilometer Stau. In Bayern stauten sich die Autos um München herum auf 12 Kilometern. Auch in Österreich und der Schweiz ging es stellenweise kaum voran.


Getrennt
Ärzte der Berliner Charité haben neugeborene siamesische Zwillinge getrennt. Einer der beiden Säuglinge überlebte den Eingriff nicht, teilte die Klinik mit. Die beiden Brüder waren am Nabel zusammengewachsen und per Kaiserschnitt zwei Monate zu früh auf die Welt gekommen. Sie wogen 950 und 1050 Gramm. Dem leichteren Jungen gaben die Mediziner gute Überlebenschancen. Die Eltern aus Regensburg waren extra zur Geburt nach Berlin gekommen. An der Operation waren zehn Ärzte beteiligt.


Bestochen
Die VW-Korruptionsaffäre zieht inzwischen Kreise bis nach Indien. Die ARD berichtet von „konkreten Belegen für Bestechung oder Untreue” im Zusammenhang mit dem angedachten Bau einer VW-Fabrik im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh. Die dortige Landesregierung habe mitgeteilt, dass sie auf Anforderung des geschassten VW/Skoda-Managers Helmuth Schuster zwei Millionen Euro überwiesen habe.


Nochmal gewählt
Mit fast 100-prozentiger Zustimmung ist Gerhard Schröder von der niedersächsischen SPD zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl aufgestellt worden. Anschließend wurde er von den Parteifreuden gefeiert. Zuvor hatte Schröder in einer kämpferischen Rede die SPD aufgefordert, die Wahl nicht zu früh verloren zu geben. Der Union warf er vor, keine Konzepte für die Zukunft zu haben. Wörtlich sagte er: „Das ist doch Groteske, wenn man die Penner von gestern den Aufbruch von morgen gestalten lassen will”.
Autor: nnz

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