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Di, 14:38 Uhr
23.06.2020
Wer suchet der findet?

Von der Schwierigkeit Blindgänger zu finden

Die zweite Evakuierung innerhalb kurzer Zeit wirft Fragen auf. Warum wurde man auf den neuerlichen Fund nicht schon vor gut zwei Wochen aufmerksam? Nach getaner Arbeit gab Andreas West dazu gestern noch einmal ausführlich Antwort…

Wo liegt die nächste Fliegerbombe? (Foto: agl) Wo liegt die nächste Fliegerbombe? (Foto: agl)

Fünf Meter. Weiter lagen die letzten beiden in Nordhausen entdeckten Blindgänger nicht voneinander entfernt. Wobei „letzte“ sicher der falsche Begriff ist. Nach weit über 400 Entschärfungen seit 1945 dürften bei geschätzten eintausend nicht explodierten Bomben unter unseren Füßen noch hunderte weitere Fliegerbomben ihrer Entdeckung harren, von anderen Altlasten wie Munition und Granaten einmal ganz zu schweigen.

Die Bewohner der Innenstadt haben gestern bereits die zweite Evakuierung innerhalb weniger Tage über sich ergehen lassen und es ist nicht auszuschließen, dass weitere Einsätze des Kampfmittelräumdienstes folgen werden. Zur Zeit sind rund zwei Drittel der geplanten Baufläche hinter dem Theater freigelegt und untersucht worden, auf dem nächsten Abschnitt in Richung Wolfstraße liegt noch das Pflaster. Gut möglich also, dass hier weitere Überraschungen warten.

Warum aber wurde der neuerliche Fund nicht schon bei der letzten Entschärfung entdeckt, wo er doch nur wenige Meter entfernt lag? Sprengmeister Andreas West konnte gestern Abend nach getaner Arbeit dazu mehrere Erklärungen abgeben. Die erste ist technischer Natur und hängt mit der Ausstattung des Räumdienstes zusammen. Die Firma Tauber nutzt für ihre Untersuchungen keine Wald- und Wiesengerätschaften wie sie jeder Sondengänger erwerben kann, sondern Detektoren, wie sie auch das Militär einsetzt. Im Idealfall erkennen die Verdächtiges in bis zu fünf Metern Tiefe. Die Lage hinter dem Theater (und der Kernstadt im Allgemeinen) ist aber alles andere als ideal.

Die Innenstadt des modernen Nordhausen ist auf dem zusammengeworfenen und verdichteten Schutt der alten Reichsstadt gebaut und zum Teil sind diese Schichten mehrere Meter stark. Mit bloßem Auge lässt sich das auch für Nachgeborene erkennen, etwa bei einem Spaziergang durch die Georgengasse in der Altstadt. Das höhere Plateau des zweiten Sportplatzes an der Oberstufe des Humboldt-Gymnasiums ist durch eine solche Aufschüttung entstanden. Auch die Stadtmauer in der Promenade zeigte sich dem Betrachter früher imposanter und höher als heute - die Basis wurde nach dem Krieg mit Schutt aufgefüllt.

Durch diese Schichten dringt auch die professionelle Technik der Firma Tauber nicht ohne weiteres hindurch. Einen guten halben Meter schaffen die Detektoren, mehr nicht, erklärt West gestern. Und so arbeitet man sich am Theater zusammen mit den Archäologen Stück für Stück und Baggerschaufel für Baggerschaufel voran. Abtragen, messen, abtragen, messen, abtragen, messen. Jeden Tag. „Das ist zeitaufwendig und teuer aber wir haben keine andere Wahl. Selbst ein Georadar würde bei diesem Untergrund nur Klumpen erkennen“, sagt West.

Die zweite Erklärung hängt mit der Natur der Zerstörung an sich zusammen. Gehen Blindgänger auf dem offenen Feld runter, sind sie auf Luftbildern in der Regel gut zu erkennen. Im städtischen Bereich ist die Situation eine gänzlich andere. Eine Bombe von der Art, wie sie gestern geborgen wurde, hinterlässt nach der Explosion ein Loch von fünf bis sechs Metern Tiefe und einen Krater von vier bis zehn Metern Durchmesser. Dabei wird viel Erdreich aufgeworfen, das mitunter nicht explodierte Sprengkörper zuschüttet. Die Wucht der Detonationen und der Feuersturm, der sich in den Tagen nach der Bombardierung durch die Stadt fraß, brachte Häuser zum Einsturz, deren Schutt ebenso Blindgänger begraben haben kann. Auch wenn man mit guten Aufnahmen der Briten und Amerikaner arbeiten könne, sind diese Überbleibsel auf den Bildern schlicht nicht mehr zu erkennen, erklärte Andreas West.

"Wir sind ein eingespieltes Team" - die Mitarbeiter der Firma Tauber Delaborierung mit der entschärften Bombe (Foto: S. Dietzel) "Wir sind ein eingespieltes Team" - die Mitarbeiter der Firma Tauber Delaborierung mit der entschärften Bombe (Foto: S. Dietzel)

Die Zerstörungskraft der Bomben ist bis heute ungebrochen. West berichtet von einem Blindgänger ähnlicher Bauart, den er in München sprengen musste - die Druckwelle führte noch in einem Kilometer Entfernung zu erheblichen Schäden. Entsprechend vorsichtig sind die Sprengmeister bei jedem Einsatz. „Wir sind ein eingespieltes Team, jeder hat seine Aufgaben.“ Ein Kollege stellt die Kameras auf, andere kümmern sich um die Wasserversorgung, bringen die Magneten an der Bombe an oder übernehmen die Feinjustierung des Schneidgerätes. Gibt es grünes Licht für die Entschärfung, können sich West und Kollegen in ihren verstärkten Container zurückziehen, der auch einer solchen Explosion standhalten würde. „Wir haben das getestet. Man wird ordentlich durchgeschüttelt aber der Container fliegt nicht weg, dafür ist er einfach zu schwer.“

In einem solchen Container verschwand gestern Abend auch der jüngste Fund auf Nordhäuser Boden. Und es wird nicht der letzte gewesen sein. Vielleicht bleibt man am Theater von weiteren Überraschungen verschont, aber spätestens wenn in der weiteren Innenstadt, sei es nun auf dem August-Bebel-Platz, in der Weberstraße oder anderswo in die Tiefe gegraben wird, muss mit dem nächsten Fund und der nächsten Evakuierung gerechnet werden. Bleibt zu hoffen das die dann so gut verlaufen, wie die Gestrige.
Angelo Glashagel
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Kommentare

23.06.2020, 16.57 Uhr
thueri | Amerkanische? Bomben...
Einerseits heisst es von "Experten" heute immer, nur die Briten allein hätten Nordhausen in Schutt und Asche gelegt. Anderseits findet man hier immer wieder amerikanische 227 kg schwere Fliegerbomben. Die Aufschrift ist ja auch auf dem Foto der vorläufig letzten Bombe zu sehen. Haben die Engländer etwa mit amerkanischen Leihbomben geworfen? Oder könnte man jetzt annehmen, dass die US-Airforce vielleicht doch mit dabei war? Das würde mich einmal interessieren...
_______________________________________________
Anm. d. Red.: Die British Airforce verwendete Bomben englischen und amerikanischen Fabrikats. Abgeworfen wurden die Bomben auf Nordhausen ausschließlich von britischen Bombern.

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23.06.2020, 17.14 Uhr
Herr Schröder | Vielleicht hilft dieser Beitrag
einigen "Dummschwätzern" hier das Ganze einmal zu verstehen. Es gibt nicht immer bei jedem Problem direkt einen Schuldigen.
Bei vielen hier gibt es ohnehin ohne ein Probleme immer schon einen Schuldigen und das sind einfach immer nur "Die Anderen" ...

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23.06.2020, 17.38 Uhr
Harzer_jung | Siehe Nato
Die USA haben während des WW2 an alle Verbündeten geliefert.
Es macht nunmal nicht soviel Aufwand.
Die USA waren ja erst ab 44 wirklich richtig aktiv in Europa.

Und es hat sich erhalten, Standard Munition für verschiedenste Waffen.

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23.06.2020, 18.07 Uhr
tannhäuser | Sorry, aber ich verstehe nicht...
...die Überraschung, dass Briten amerikanische Bomben abgeworfen haben. Deshalb nannten sie sich Alliierte.

Wie mein Vorredner auf die Gegenwart bezogen schrieb: "Siehe NATO"!

Das schließt heute aktuell deutsche Waffenexporte in die Türkei ein und auch nach Saudi-Arabien.

Die sind zwar nicht in der NATO, aber der Profit daraus stinkt weder moralisch faul für die Waffenhersteller noch deren Lobbyisten in der Politik.

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23.06.2020, 20.52 Uhr
Berserkertom63 | Bomben Konzentration
Ein zeitgemäßer Bürger erklärte mir die Dichte der Funde. Hausbesitzer der damaligen Zeit entsorgten die Kriegslast einfach aus ihren Kellern und Gebäuden. Per Hand Wagen mit einer Decke drüber wurden die Bomben von mehreren Helfern in Bodentiefen verklappt. So am Theater, wesentlich mehr jedoch im damaligen Kiesschacht. Also in den Gewässern. Er war sehr aufgeregt bei der Berichterstattung, kein Wunder, mit dem Hand Wagen über Pflasterstrassen... Also Bomben fielen unkontrolliert, aber bewegt wurden sie in den Tagen danach und später... schon gruselig.

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24.06.2020, 01.29 Uhr
Bodo Schwarzberg | Blindgänger unter uns: Kein Problem?
In der Stadt wird jeder Baum nach Ästen abgecheckt, die uns potenziell auf den Kopf fallen könnten. Zu schnelles Fahren wird ebenso sanktioniert, wie Bohrlärm in der gesetzlichen Mittagsruhe.

Im Verhältnis zur potenziellen Tödlichkeit hunderter Tonnen Sprengstoff unter Gehwegen, Parkplätzen und vielleicht Kindergärten nimmt sich die Besorgtheit des Staates angesichts zahlloser, real existierender Bomben aber geradezu lächerlich aus.

Verdrängung, was das Zeug hält, nur weil man die Dinger nicht finden kann.

Würde man den deutschen Regelungszwang in Sachen Sicherheit auf die vielen unentdeckten Blindgänger Nordhausens konsequent übertragen, hätte die Stadt 1945 ein für allemal aufgegeben werden müssen.

Sollte man darüber vielleicht sogar noch einmal nachdenken? Schließlich sagt ja Herr West, dass er die Bomben kaum wird entdecken kann. Und die Zünder werden bestimmt nicht sicherer im Laufe der Jahrzehnte. Könnten sie rumpelnde Vierzigtonner nicht vielleicht aktivieren?

Wir leben auf vermintem Gelände ohne zu wissen, wo die Minen liegen! Üblicherweise darf vermintes Gelände nicht betreten werden.

Der Tod ist im wahrsten Wortsinne unter uns und alle trampeln fröhlich auf ihm rum.

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24.06.2020, 08.15 Uhr
könig_gerhard
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Kein Chat
24.06.2020, 08.21 Uhr
Wolfi65 | Dann hätte man auch Berlin aufgeben müssen
Aber welcher Staat gibt schon seine Hauptstadt auf?
Es ist bis jetzt nur reine Glückssache, dass durch Selbstdetonationen in Deutschland keiner ums Leben gekommen ist.
Aber was nicht ist, das kann ja noch werden.
Der Gedanke, dass die Menschen damals die Blindgänger mit dem Handwagen weggebracht haben, erzeugt schon ein leichtes kribbeln unter der Haut.
Adrenalin, welches gar nicht wahrgenommen wurde, weil das ständige Hungergefühl größer und stärker war.
Was ist schon Angst gegen Hunger?

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24.06.2020, 08.47 Uhr
könig_gerhard | Ich verstehe nicht das Fazit eines Kommentators,
den ich nicht persönlich ansprechen möchte, damit es nicht in "Chat" ausartet.

"Die Stadt hätte aufgegeben werden müssen", "sollte man darüber nicht nachdenken", "vermintes Gebiet darf nicht betreten werden": sollen 42.000 Nordhäuser umsiedeln, teilweise enteignet und Nordhausen der Blindgänger wegen komplett zwangsgeräumt werden?

Natürlich ist es bedenklich, dass auf einem derart kleinen Areal, das zudem noch nicht einmal vollständig erschlossen wurde, bereits drei Blindgänger gefunden wurden. Aber was tun, wenn die Biester nicht eher zu entdecken sind, als dass man mit dem Spaten darauf stößt? Nordhausen ein paar Kilometer nach rechts verschieben, bis es in der Goldenen Aue landet?

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24.06.2020, 10.01 Uhr
Paulinchen | Wenn das wahr ist, ...
...dannn ist des mit der amerikanisch-deutschen Freundschaft nicht weit her, bzw. ist sie nichts mehr wert.

Von einem Gast aus dem Raum Oranienburg, habe ich im Zusammenhang mit unserer Bombenentschärfüng efahren, dass uns die Amerkikaner ihre Abwurfpläne, welche sie damals erstellt haben, zum Kauf (!) anbieten. Was sagte mal unsere Kanzlerin so zum Abhören ihres Handys: "...unter Freunden geht das gar nicht..." Dass es derartige Pläne gab, zeigte uns vor etwa zwei Jahren, ein Bericht im TV , über die Bombardierung der Stadt Dresden. Die Amis und die Engländer, haben die Stadt Dresden in einem Modell nachgebaut, womit man sogar die Windströmung und die Bewegung der entstehenden Hitze durch das Abwerfen von Brandbomben berechnet hat. Genau nach diesem Plan, wurde die Stadt am 13.2.1945 dem Erdboden gleichgemacht.

Was sind das für skrupellose Geschäftemacher, welche diese Unterlagen jetzt noch, als "Freunde" zum Kauf anbieten. Um es mit den Worten von MP A. Laschet zu sagen: "...es geht ja hier um Leben und Tod." Für mich entwickelt sich "der Ami" in letzter Zeit immer mehr zu einer Nation, Dank seines tollen Präsidenten, von der man sagen muss: "Mit dem Amerikaner sprich und lach, aber niemals Geschäfte mach..." Irgendwie hat sich auch unsere Regierung mal in Sachen Bomben komisch geäußert. Dies wurde auch in dieser, unserer "nnz-online zeitung" thematisiert. Die Bomben in meinem Vorgarten, gehören angeblich mir... . So sieht es unser Gesetz tatsächlich vor. Unter diesen Umständen, kann man unsere Heimatstadt ganz sicher vergessen, bzw. getrost verlassen. Denn wer soll sich das, von uns leisten können?

Eine solche Gefahrenquelle, muss ganz einfach vollumpfänglich vom Staat Deutschland beseitigt und die anfallenden Kosten übernommen werden. Dazu gehört auch eine intensive und fachgerechte Suche nach den Blindgängern. Und wenn sie dann gefunden sind, ist es an uns Bürgern, dass wir unseren Hintern hoch bekommen, damit die Entschärfung flott und problemlos über die Bühne gehen kann.

Danke an die, die sich dabei selbstlos engagieren!

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24.06.2020, 10.48 Uhr
Wolfi65 | Ach so ist das
Wenn es um die Entschärfung einer Bombe auf meinen Grundstück geht, dann gehört die Bombe mir.
Also ist mein Eigentum.
Dann müsste es doch dem feinen Rechtsstaat nicht entgangen sein, dass der Besitz solcher Waffen, auch wenn sie im Erdreich "vergraben" sind, unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen und ich mich somit strafbar mache.
Man macht sich die Gesetze eben, wie man sie braucht.
Der Landwirt von Limburg, auf dessen Acker eine Selbstdetonation statt gefunden hat, soll nun auch die Kosten für weitere Suche nach Kampfmittel im Nahbereich und die Beseitigung des Bombenkraters selbst tragen.
Na da hat sich der Rechtsstaat aber schön aus der Verantwortung geschlichen.
Wie war das nochmal?
"Die BRD ist der Nachfolger des Deutschen Reiches und somit für die Lasten des II. Weltkrieges verantwortlich."
Oder habe ich da was falsch verstanden?

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24.06.2020, 11.27 Uhr
DDR-Facharbeiter | Detailreiche Bombenabwurffotos dienen unserm Leben
Detailreiche Bombenabwurfkarten sind in Form von aufbereiteten Aufklärungs- Fotos der Alliierten schon lange verfügbar. Sie werden meines Wissens von Kampfmittel-Räum-Diensten nach Bombentrichtern akribisch durchsucht. Unter Trümmern verschüttete Bomben kann man auch auf den schärfsten Fotos nicht erkennen.
Das hat natürlich wegen des Aufwandes an Technik und geschulten Auswertern seinen Preis. Es dient unser aller Gemeinwohl. Eine Infamie oder Geschäftemacherei kann ich darin nicht erkennen.
Ob es auch einen übergeordneten staatlichen Bombensuchdienst gibt, weiss ich nicht. Müsste es geben im Interesse der Bürger.
Oranienburg, nördlich von Berlin, ist übersät von Blindgängern.
Jeder Schwerlaster kann dort einen Blindgänger zünden.
Die Stadtverwaltung soll ein Langsam-Fahr-Gebot fürs Stadtgebiet verhängt haben. Ein amtlicher Ausschluss des Schwerverkehrs in der Stadt musste zurückgenommen werden. Um die Bürger nicht weiter zu beunruhigen, hat man einen Lärmaktions- Plan mit 30 km/h -Beschränkungen gestartet.
Trotzdem denken die Oranienburger nicht daran, ihre Stadt zu verschieben. Das ist, mit Verlaub gesagt , weltfremd.
Wir müssen damit leben, dass wir beim Buddeln im Garten - hoffentlich nie - eine Patrone auf dem Spaten haben oder einen metallenen Metallkörper anstossen. Empfehlung: Werkzeug laaangsam auf den Boden legen , gaaanz vorsichtig weggehen, und ganz schnellll Notruf wählen ...

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24.06.2020, 11.45 Uhr
diskobolos | Ein bisschen mulmig...
kann einem bei dem Gedanken an die Blindgänger schon werden. Aber zu Panik ist auch kein Grund. Wie viele Tote hat es denn in den letzten 50 Jahren durch die WK-Bomben gegeben? Jeden Tag sterben in D ca. 3000 Menschen. Der Anteil derjenigen, die durch Bomben umkommen, ist statistisch vernachlässigbar. Gehört zum allgemeinen Lebensrisiko. (Wenn es nahe Angehörige trifft, sieht man es anders.)
Eine vollständige Räumung ist aber praktisch unmöglich.
Nebenbei: im Vietnamkrieg sind auf das kleine Land mehr Bomben gefallen wie im gesamten 2. WK.

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