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So, 16:00 Uhr
21.06.2020
Wacker-News

Fans werden Präsidium aktiv unterstützen

Der Mitglieder-und Fanbeirat des FSV Wacker 90 traf sich am Freitagabend auf der Freifläche der Gaststätte“Bella India“am Salzagraben. Das neue Präsidium des Vereins will man nach Kräften unterstützen, aber sich auch nicht mit Kritik zurückhalten...

Die mit über 40 Teilnehmern gut besuchte Veranstaltung wurde mit den Grußworten des Vereinsvorsitzenden der Kleingartenanlage“An der Blumensiedlung“,Dr.Jürgen Buchham, eröffnet. Für die Gastfreundschaft und die Nutzung des vereinseigenen Mobiliars danken wir dem Vorstand der Kleingartenanlage.

Auf Vorschlag des Sprecherrates wurden mit Annett Steinecke,Detlef Grahl und Florian Heise drei Ersatzkandidaten gewählt, die künftig an den Beratungen des 6-köpfigen Gremiums teilnehmen. Danach erfolgte eine kurze Wertung der außerordentlichen Mitgliederversammlung. Im Ergebnis waren sich die Teilnehmer darin einig, dass es wichtig war ein neues Präsidium gefunden zu haben.

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Kritisch angemerkt wurde, dass es entgegen der Ankündigung keine Terminfestlegung zur Rechenschaftslegung des alten Präsidiums gab. Wir werden dies einfordern. Stellung haben wir ebenfalls bezogen hinsichtlich der Zurücknahme unseres Beschlussantrages, dass das neue Präsidium beauftragt eine gemeinsame Satzungsänderungskommission einzusetzen. Die wirtschaftliche und personelle Neuausrichtung im Verein hat im aktuellen Zeitfenster die oberste Priorität und uns zu diesen Schritt bewogen. Wir werden zu den konkreten Zielen,wie die Schaffung eines Aufsichtsrates, die Anerkennung des Mitglieder-und Fanrates als Vereinsorgan und die deutliche Erweiterung der Befugnisse der Mitgliederversammlung zeitnah auf das Präsidium zugehen. Zur Wahl eines Aufsichtsrates wird ein Fanvertreter kandidieren.

Die Darstellung der Aufgabenbereiche der einzelnen Sprecher machte deutlich,dass der Wille vorhanden ist aktiv den Verein beim Neuanfang zu unterstützten. Dies wurde dann auch durch die zahlreichen Fragen, kritischen Bemerkungen und den geäußerten neuen Ideen und Anregungen der Teilnehme zum Ausdruck gebracht. Wir werden diese in die künftige Zusammenarbeit mit den Vereinsorganen einfließen lassen.

Der Geschäftsführer der Service GmbH des Landkreises, Herr Gunnar Reuter,informierte uns über den aktuellen Stand der Umbauvorhaben im AKS. Hier sei besonders gedankt für seine kurzfristige Zusage uns für dieses Thema zur Verfügung zu stehen. Seine Darlegungen stellt er unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden Beschlussfassung durch den Kreistag am 07.07. Ziel ist die europaweite Ausschreibung im Herbst zu realisieren. Der erste Bauabschnitt bis 2022 umfasst den Neubau der Haupttribüne sowie des Gästeblockes. Gleichzeitig wird der Sozialtrakt umfassend saniert. Für die Umgestaltung der angrenzenden Infrastruktur ist auf der Basis von vertraglichen Regelungen die Stadt Nordhausen in der Verantwortung. Der Hauptplatz sowie die Neuerrichtung der Flutlichtanlage soll über Fördermittelanträge sichergestellt werden. Die jetzige Flutlichtanlage wird dann auf dem neuen Trainingsplatz zum Einsatz kommen. Die rege Diskussion machte das Interesse der Teilnehmer an diesem Thema deutlich.

Wir schätzen ein, und das wurde uns durch zahlreiche Anwesende bestätigt, dass die offene,ehrliche und transparente Gesprächsrunde fortgesetzt werden sollte. Beim nächsten Termin dann mit dem neuen Vereinspräsidium.
Helmut Grabias im Auftrag des Sprecherrates
Autor: red

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Kommentare
HUKL
22.06.2020, 08:57 Uhr
Gelingt wirklich ein Neuanfang bei Wacker 90?
Der gegenwärtige Wille, den in der Öffentlichkeit bekannten und nun stark angekratzten Verein, FSV Wacker 90, langsam wieder mit völlig neuen Kräften aus den Dreck zu ziehen, ist zunächst anzuerkennen!

Es wird allerdings nicht einfach sein, diese entstandenen tiefen Wunden aus der Vergangenheit wieder kurzfristig zu heilen. Da hat bekanntlich das sportliche Umfeld völlig versagt. Ohne jegliche Kontrollmaßnahmen ist es demnach einem Einzelnen zumindest bis zur Offenbarung gelungen, mit Taschenspielertricks der Verschmelzung mit der bis dahin überhaupt keine Rolle spielenden Spielbetriebs- GmbH, eine regelrechte Scheinwelt aufzubauen.

Eine Rechenschaftslegung mit konkreter Aufarbeitung sowie die hoffentlich zielführenden Ergebnisse der Ermittlungsbehörden wären allerdings eine wichtige Grundvoraussetzung, wieder ein wenig optimistischer in die „Wacker“ – Zukunft schauen zu können.......

Das nur sehr zähflüssige Aufarbeiten der Geschehnisse um den früheren Spitzenfußball in Thüringens Landeshauptstadt zum ähnlichen Thema zeigt allerdings, wie schwer auch die dortigen Versäumnisse aus der Vergangenheit wieder zu kitten sind......
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