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Di, 20:48 Uhr
26.05.2020
Kirchengemeinde Südharz

Hundert Tauben in Münchenlohra

Am Pfingstsonntag, um 9.30 Uhr feiern die zehn Gemeinden des Pfarrbereichs Niedergebra in der Basilika Münchenlohra ihre erste Andacht mit Gemeindebeteiligung seit dem Lockdown. Passend zu Pfingsten, dem Geburtstag der Kirche, hat man sich für diesen Neuanfang etwas Besonderes ausgedacht...

Tauben in Münchenlohra (Foto: R.Englert) Tauben in Münchenlohra (Foto: R.Englert)


Die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Liane Köhn freut sich sehr auf die erste gemeinsame Feier und auch auf das Danach. Denn nach der Andacht werden um 10.00 Uhr von der Wiese an der Basilika 100 weiße Tauben starten, die sie extra für diese Anlass organisiert hat. Die Taube, das Symbol für Pfingsten fliegt gleich 100-fach gen Himmel und grüßt all die, die nicht an der Andacht teilnehmen konnten. Aktuell ist die Zahl der Kirchenbesucher noch begrenzt, da die Distanz von 1,5 m zueinander gewahrt werden muss, doch die Wiese bietet deutlich mehr Platz. „Bitte bringen Sie unbedingt Ihren Mund-Nasen-Schutz zum Gottesdienst mit und achten Sie auf die Abstandsregeln“, erinnert Liane Köhn. „Wir freuen uns auf die lächelnden Augenpaare, die über den Masken hervorblitzen“, schmunzelt sie.

Bis vor Corona hatte der Pfarrbereich Niedergebra für Pfingstsonntag noch eine Familienwanderung zu Rolfs Blick in Obergebra geplant. Hoch oben mit tollem Blick auf die Region wollte man dort Gottesdienst feiern und zusammen picknicken. Doch dann kam Corona und die Gemeinde hat sich etwas Neues ausgedacht.
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Kommentare

26.05.2020, 22.05 Uhr
Friedensstifter | Tierquälerei als Geburtstagsgeschenk?
Die Freude über die wiedererlangte Versammlungsfreiheit dürfte jeder rechtschaffene Bürger teilen. Nicht jedoch die Form mit der diese zum Ausdruck gebracht werden soll.
Die Tauben werden qualvoll verenden. Sie werden Futter für Greifvögel oder einfach verhungern.
Die Veranstalter mögen sich bitte, bitte beim Tierschutz informieren, da diese Aktion bestimmt nur aus Unwissenheit und nicht aus Bosheit geplant sein kann.
Niemand möchte doch sicher aus einem fröhlichen Tag einen traurigen machen und den Ruf der Kirche schädigen, indem er im Namen Gottes Tiere quält.

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26.05.2020, 22.34 Uhr
Klosterbruder | Hundert Tauben,
Davon werden wohl mindestens die Hälfte nicht nach Hause kommen. Da es sich um diese weißen Hochzeitstauben handelt.

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27.05.2020, 09.55 Uhr
Nachgefragt | Man versteht fast die Welt nicht mehr!
Ein "Friedensstifter", der provoziert und bewusst versucht Unfrieden zu stiften, indem er "den Teufel an die Wand malt. Sicher hat er nicht einmal selbst über die Tatsachen von Taubenflügen nachgedacht zu haben, und die Vergleiche mit dem Futter für Greifvögel und nicht wieder nach Hause finden sind doch wohl an der Haaren herbei gezogen. Womit wir beim Klosterbruder wären, der die Erklärung zum Unterschied zwischen Hochzeitstauben und anderen Tauben schuldig bleibt. Ausser, dass sie als weiße Tauben für solche Anlässe ausgesucht werden, um als Zeichen für Frieden, Glück und Erfolg aufsteigen dürfen, unterscheiden sie sich wohl nicht von anderen.
Womit auch sie wissen, von welchem Züchter und aus welchen Schlag sie kommen. Mit ihrem Orientierungssinn, der sie von vielen derzeitig in den Mittelpunkt wollenden Zeitgenossen extrem unterscheidet, finden sie gewiss auch wieder nach Hause und muss in der Natur auch nicht gleich verhungern. Ja und dass ggf. auch mal eine Taube Futter für einem Greifvogel wird, dass soll vorkommen und wird von jedem Züchter bestimmt als natürliches Risiko einkalkuliert.
Zu guter Letzt bleibt dann die Frage:
"Was wollen uns nun der Friedensstifter und der Klosterbruder wirklich sagen??"

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27.05.2020, 10.14 Uhr
Leser X | Hotspots
Wir werden wohl noch viele Corona Hotspots erleben. Verursacht nicht nur durch Schlachtbetriebe oder Restaurants, sondern auch durch kirchliche Events, wie bereits geschehen jüngst in Hanau. Kann man nicht einfach mal die Füße still halten für einen gewissen Zeitraum?

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27.05.2020, 10.30 Uhr
snowcat | Weiße Tauben sind keine WEGWERFWARE!
Sehr geehrte Gemeidemitglieder ,Frau Köhn,


Mit entsetzen habe ich den Nnz artikel gelesen worüber sich gefreut wird zu Pfingsten.
Ich muss dazu sagen: WEISSE TAUBEN SIND KEINE WEGWERFWARE!


Viele Jahre klären Tierschutzorganisationen diesbezüglich schon auf und dann muss ich so was lesen,das ist unfassbar😣.
Bitte ziehen sie aus Tierschutz Gründen diese veraltete grausame Tradition nicht durch zu ihrer Veranstaltung,es ist Tierquälerei !Ich fasse es auch nicht wie sich Menschen darüber freuen können .Es ist doch eine Straftat Tiere auszusetzen,so in den Augen von Tierfreunden und Tierschützern auch das fliegen lassen von weissen Täubchen.Bitte seien sie nicht Ignorant.


Leider ist das Fliegenlassen von (weißen) Tauben bei Hochzeiten oder wie hier noch immer Bestandteil einiger Zeremonien.
Die speziell für diese Zwecke gezüchteten Ziertauben besitzen keinen besonders guten Orientierungssinn, noch sind sie in der Lage, längere Distanzen zu fliegen.
In der Folge sind diese Tiere „Einwegprodukte“, die, nachdem sie ihren Zweck erfüllt haben, sich schwerlich selbst versorgen können und somit oftmals kläglich eingehen.
Das ist aus Aspekten des Tierschutzes nicht zu tolerieren.


Dann sitzen sie wieder überall die Notfederchen und werden zu Tierheimen,Tierärzten und Vereinshäusern gebracht, erschöpft und verletzt. Das sind nur die wenigen die das Glück haben gefunden zu werden.


Stoppen sie Bitte ihr Vorhaben
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Anm. d. Red.: Gekürzt, keine Links bitte

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27.05.2020, 10.30 Uhr
Biene. | Tierquälerei im Namen Gottes
Ich denke auch, dass die Verantwortlichen diese Aktion sicher nicht geplant hätte, wenn ihnen bewusst wäre, welches Leid das Fliegenlassen für die meisten dieser weißen Tauben bedeutet. Dass der Orientierungssinn weißer Tauben in der Regel tatsächlich sehr schlecht ausgeprägt ist und die Tauben daher eher "Wegwerfartikel" darstellen, kann in zahlreichen Artikeln nachgelesen
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Anm. d. Red.: Gekürzt, keine Links bitte

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27.05.2020, 10.42 Uhr
Kitty Kat | Berechtigte Kritik
Die tierschutzrechtliche Kritik, weiße Tauben starten zu lassen, ist berechtigt. Durch selektive Züchtung auf weiß leidet nachweislich die Fähigkeit, sich in den heimischen Schlag zurückzufinden. Somit ist es streng genommen ein nach Tierschutzgesetz unzulässiges Aussetzen von Tieren. Alles mit wenigen Klicks verständlich nachzulesen. Und das Thema ist auch keineswegs neu.

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27.05.2020, 10.59 Uhr
Sonntagsradler 2 | Tauben kontra Tierquälerei?
Das sehe ich genauso wie die meisten Kommentatoren hier.
Ich finde diese Zuchttauben sind an einen Grillspieß oder im Suppentopf, als nahrhafte und kräftigende Suppe besser aufgehoben. .-D

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27.05.2020, 17.49 Uhr
Praxis Micholka | Was sagt die Bibel... Gedanken der Trauerwerkstatt Weimar
Der Gerechte erbarmt sich über seine Tiere, die Gottlosen aber sind herzlos.«(Sprüche 12,10 LU/NL)

Die Hilfsvereine für diese Täubchen sind derzeit maßlos überfordert und Sie unterstützen das Aussetzen von 100 potentiellen Tieren, die nicht nur dem Hungertod ins Auge schauen, sondern auch der Quälerei und dem Hass der Menschen. Sie wollen die Kirchgänger begeistern? Tun Sie das bitte mit dem Wort Gottes, aber nicht mit der Unterstützung von Tierquälerei und unkontrollierter Vermehrung. Niemand würde auf die Idee kommen, 100 Katzen zur Feier des Tages auszusetzen oder kleine Hunde, um die Menschheit zu begeistern oder anzulocken. Bitte spenden Sie all das Geld, was Sie für diese Veranstaltung ausgeben der Stadttaubenhilfe oder fördern ein Projekt für ein Taubenhaus, denn tief in Ihrem Inneren haben Sie sicherlich auch schon einmal Tauben verflucht, verscheucht oder gehasst. Sie ist ein Friedenssymbol, mit dieser Aktion bescheren Sie leider noch mehr Krieg und Anfeindung.

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