Mi, 10:56 Uhr
15.06.2005
Volle Steuer – weniger Geld
Nordhausen (nnz). Wer schätzt es nicht, früh am Neujahrsmorgen mit Nachtbus oder Bahn noch sicher nach Hause zu kommen? Wer möchte die aktuelle Tageszeitung am Frühstückstisch missen? Wer möchte nicht Verwandte und Freunde auch zu nachtschlafender Zeit und an Wochenenden im Krankenhaus in guten Händen wissen? Warum der DGB in Nordhausen diese Fragen stellt, das gibt es mit dem bekannten Klick.
Gegenwärtig sind Zuschläge solange ganz von der Steuer befreit, wie sie eine bestimmte Höhe nicht übersteigen. Nach Vorstellungen des bayerischen Ministerpräsidenten Stoiber (CSU) sollen Zuschläge voll besteuert werden. Hunderttausende Menschen, die sonntags oder nachts arbeiten, drohen Löcher im Geldbeutel, ist sich der DGB-Regionsvorsitzende Ulrich Hannemann sicher.
Der Bereich Wirtschaftspolitik der Gewerkschaft ver.di hat ausgerechnet, dass die monatlichen Einkommensverluste bei der Abschaffung der Steuerfreiheit der Zuschläge bei Briefsortiererinnen bei minus 15 % (minus 135 Euro); Mitarbeiter im Überwachungsunternehmen minus 9 % (minus 130 Euro); Krankenschwestern minus 7 % (minus 103 Euro) liegen würden.
Auch wenn man diese Verluste durch Steuersenkungen ausgleichen wollte, blieben immer noch bei Briefsortiererinnen minus 11 % (-113 Euro); Mitarbeiter im Überwachungsunternehmen minus 5 % (-72 Euro) und Krankenschwestern minus 4 % (-39 Euro) als Nettolohnverlust bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern hängen, so der DGB-Vorsitzende Hannemann.
Autor: nnzGegenwärtig sind Zuschläge solange ganz von der Steuer befreit, wie sie eine bestimmte Höhe nicht übersteigen. Nach Vorstellungen des bayerischen Ministerpräsidenten Stoiber (CSU) sollen Zuschläge voll besteuert werden. Hunderttausende Menschen, die sonntags oder nachts arbeiten, drohen Löcher im Geldbeutel, ist sich der DGB-Regionsvorsitzende Ulrich Hannemann sicher.
Der Bereich Wirtschaftspolitik der Gewerkschaft ver.di hat ausgerechnet, dass die monatlichen Einkommensverluste bei der Abschaffung der Steuerfreiheit der Zuschläge bei Briefsortiererinnen bei minus 15 % (minus 135 Euro); Mitarbeiter im Überwachungsunternehmen minus 9 % (minus 130 Euro); Krankenschwestern minus 7 % (minus 103 Euro) liegen würden.
Auch wenn man diese Verluste durch Steuersenkungen ausgleichen wollte, blieben immer noch bei Briefsortiererinnen minus 11 % (-113 Euro); Mitarbeiter im Überwachungsunternehmen minus 5 % (-72 Euro) und Krankenschwestern minus 4 % (-39 Euro) als Nettolohnverlust bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern hängen, so der DGB-Vorsitzende Hannemann.

