Mi, 10:20 Uhr
15.06.2005
Letzte(?) Frist gesetzt
Nordhausen (nnz). Der Investorengruppe Rossing waren in den zurückliegenden Monaten schon mehrere Fristen gesetzt worden. Erst Anfang dieses Jahres sollte sie sich zum Vorhaben am Pferdemarkt positionieren. Jetzt soll es wieder eine Frist geben, erfuhr die nnz.
Es soll die wirklich letzte sein, bestätigte Pressesprecher Patrick Grabe der nnz. Ende Juni soll sie ablaufen. Wenn es bis dahin nicht zu einer definitive Zusage für die geplante Investition kommt, dann wird das nnz-Märchen wahr. Die ultimative Position der Verwaltungsspitze sei auch noch einmal den Stadträten in der vergangenen Woche so klar gemacht worden. Ob es genau so deutlich war, wie zu Beginn dieses Jahres kann der aufmerksame Beobachter nicht beurteilen, das alles passierte im nichtöffentlichen Teil der Sitzung.
Was mittlerweile klar ist: Sollte der Rosco-Deal platzen, dann wird sich die Stadt bemühen, die Grundstücke, die ihr nicht gehören zu erwerben. Das alte Polizeigebäude soll abgerissen werden. Unklar ist die Zukunft des Wohnungsstandortes. Der ist attraktiv, muß aber grundhaft saniert werden. Bei den Wohnungsbauunternehmen wird diese Entwicklung alles andere als mit Beifall bedacht. Auch der Stadtrat ist sauer, vor allem die Räte, die sich damals gegen Rossing als Investor ausgesprochen hatten, einige der Volksvertreter sprechen offen von weiteren blühenden Landschaften und schlagen schon mal das Anlegen eines weiteren Parks in der Neuen Mitte vor.
Vor der Stadtverwaltung steht die Aufgabe, Fördermittel für den Flächenerwerb und für den Abriß zu erheischen. Das ist angesichts der Situation im Bund und der Haushaltssperre im Land Thüringen alles andere als einfach.
Autor: nnzEs soll die wirklich letzte sein, bestätigte Pressesprecher Patrick Grabe der nnz. Ende Juni soll sie ablaufen. Wenn es bis dahin nicht zu einer definitive Zusage für die geplante Investition kommt, dann wird das nnz-Märchen wahr. Die ultimative Position der Verwaltungsspitze sei auch noch einmal den Stadträten in der vergangenen Woche so klar gemacht worden. Ob es genau so deutlich war, wie zu Beginn dieses Jahres kann der aufmerksame Beobachter nicht beurteilen, das alles passierte im nichtöffentlichen Teil der Sitzung.
Was mittlerweile klar ist: Sollte der Rosco-Deal platzen, dann wird sich die Stadt bemühen, die Grundstücke, die ihr nicht gehören zu erwerben. Das alte Polizeigebäude soll abgerissen werden. Unklar ist die Zukunft des Wohnungsstandortes. Der ist attraktiv, muß aber grundhaft saniert werden. Bei den Wohnungsbauunternehmen wird diese Entwicklung alles andere als mit Beifall bedacht. Auch der Stadtrat ist sauer, vor allem die Räte, die sich damals gegen Rossing als Investor ausgesprochen hatten, einige der Volksvertreter sprechen offen von weiteren blühenden Landschaften und schlagen schon mal das Anlegen eines weiteren Parks in der Neuen Mitte vor.
Vor der Stadtverwaltung steht die Aufgabe, Fördermittel für den Flächenerwerb und für den Abriß zu erheischen. Das ist angesichts der Situation im Bund und der Haushaltssperre im Land Thüringen alles andere als einfach.

