Mo, 09:00 Uhr
13.06.2005
Verträge sollen auf den Tisch
Heringen (nnz). Die Vorgänge um den Verkauf des Heizhauses durch die Heringer Stadtverwaltung liegen immer noch bei der Staatsanwaltschaft in Mühlhausen. Doch auch andere Verträge bereiten einigen Stadträte Sorgen...
So sollten in der vergangenen Woche einige Verträge – zum Beispiel über die Pflege von Anlagen oder zum Winterdienst – durch die Stadtverwaltung gekündigt werden. Durch den Stadtrat. Doch den Stadträten lagen diese Verträge zum Teil gar nicht vor. Sie konnten sich also nicht einmal damit beschäftigen oder ihre Entscheidung abwägen. Auf Drängen mehrerer Stadträte wurde dieser Tagesordnungspunkt dann aber abgesetzt.
Nach nnz-Informationen sollen nun alle Verträge, die in den vergangenen Jahren von der Stadtverwaltung abgeschlossen worden waren, den Mitgliedern des Untersuchungsausschusses zur Verfügung gestellt werden. Der U-Ausschuss beschäftigt sich indes immer noch mit dem Heizhausverkauf und der daraus folgenden Anmietung (siehe auch nnz-Archiv).
Inzwischen wurde bekannt, dass auch die Stadt Heringen massive Schwierigkeiten mit den Finanzen haben soll. Wie der nnz mitgeteilt wurde, seien zur Haushaltsdeckung die TEAG-Aktien verkauft worden. Andere Kommunen in Nordthüringen zum Beispiel haben Aktien des Energieversorgers gekauft, bei einer zu erwartenden Rendite bis zu 10 Prozent durchaus ein lukratives Geschäft.
Autor: nnzSo sollten in der vergangenen Woche einige Verträge – zum Beispiel über die Pflege von Anlagen oder zum Winterdienst – durch die Stadtverwaltung gekündigt werden. Durch den Stadtrat. Doch den Stadträten lagen diese Verträge zum Teil gar nicht vor. Sie konnten sich also nicht einmal damit beschäftigen oder ihre Entscheidung abwägen. Auf Drängen mehrerer Stadträte wurde dieser Tagesordnungspunkt dann aber abgesetzt.
Nach nnz-Informationen sollen nun alle Verträge, die in den vergangenen Jahren von der Stadtverwaltung abgeschlossen worden waren, den Mitgliedern des Untersuchungsausschusses zur Verfügung gestellt werden. Der U-Ausschuss beschäftigt sich indes immer noch mit dem Heizhausverkauf und der daraus folgenden Anmietung (siehe auch nnz-Archiv).
Inzwischen wurde bekannt, dass auch die Stadt Heringen massive Schwierigkeiten mit den Finanzen haben soll. Wie der nnz mitgeteilt wurde, seien zur Haushaltsdeckung die TEAG-Aktien verkauft worden. Andere Kommunen in Nordthüringen zum Beispiel haben Aktien des Energieversorgers gekauft, bei einer zu erwartenden Rendite bis zu 10 Prozent durchaus ein lukratives Geschäft.

