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So, 16:14 Uhr
12.06.2005

nnz-Kurznews am Wochenende (2)

Nordhausen (nnz). Was in Thüringen an diesem Samstag in Thüringen und Deutschland so alles los war, das hat die nnz für Sie zusammengetragen. Mit einem Klick auf MEHR sind auch Sie im Bilde.


ICE im Paradies
Mit einem halben Jahr Verzögerung ist der neue ICE-Bahnhof Jena-Paradies am Sonntag in Betrieb gegangen. Gleichzeitig trat ein Fahrplanwechsel in Kraft. „Es läuft alles pünktlich und planmäßig“, sagte eine Bahnsprecherin. Offiziell eröffnet werden soll der in der Nähe der Jenaer Innenstadt gelegene Haltepunkt an der ICE-Strecke Berlin-München am 18. Juni. In Saalfeld besteht für Reisende aus Erfurt zudem wieder direkter Anschluss an den Fernverkehr Richtung Nürnberg und München.


Küche verkohlt
Ein vergessener Teller auf einem angeschalteten Herd hat einen Brand in einem Haus in Günthersleben im Landkreis Gotha ausgelöst. Das Essen ging durch das Malheur am Samstag in Flammen auf, und die Küchenzeile wurde verkohlt, wie die Polizei Gotha am Sonntag mitteilte. Menschen wurde nicht verletzt.


Brandstiftung möglich
Der Dachstuhl einer Steinmetzfirma in Bettenhausen im Kreis Schmalkalden-Meiningen ist am Samstag komplett abgebrannt. Eine Brandstiftung könne nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Sprecher der Polizei Suhl am Sonntag. Die Kriminalpolizei prüfe das. Der Sachschaden wird auf rund 200 000 Euro geschätzt. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.


Tödlicher Unfall
Ein 24 Jahre alter Autofahrer ist am Sonntag bei einem Verkehrsunfall zwischen Schwarzbach und Wasungen im Kreis Schmalkalden-Meiningen ums Leben gekommen. Drei Mitfahrer kamen schwer verletzt in nahe gelegene Kliniken, wie die Polizei in Suhl mitteilte. Der junge Mann war am frühen Sonntagmorgen mit seinem Auto in einer Linkskurve der Landstraße nach rechts abgekommen und mit dem Fahrzeug gegen einen Brückenpfeiler geprallt. Der 24-Jährige erlag noch an der Unfallstelle den schweren Verletzungen.


Ab in den Garten
In Thüringen entdecken zunehmend mehr junge Familien ihre Liebe zum Schrebergarten. „Vor allem wenn Kinder kommen, wird der Kleingarten und damit der Aufenthalt in der Natur wieder attraktiv“, sagte der Vorsitzende des Thüringer Kleingärtnerverbandes, Raimund Goth, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Einen Hauptgrund dafür sieht er auch in den finanziellen Möglichkeiten junger Familien. Im Freistaat gebe es derzeit etwa 72 100 Kleingärten. Jährlich würden etwa 500 Parzellen aufgegeben.


Gegen Spekulanten vorgehen
DGB-Chef Michael Sommer hat Gesetze gegen Spekulanten gefordert, die gesunde Betriebe aufkaufen und ausschlachten. „Wir brauchen strengere Regeln für die Finanzmärkte in Deutschland und Europa”, sagte er „Bild am Sonntag”. „Das heißt für die nächste Bundesregierung: höhere Steuern für kurzfristige Spekulationseinlagen und die Rücknahme wesentlicher Teile des Finanzmarkt- Förderungsgesetzes.” Außerdem müssten Firmen, die Teile ihres Unternehmens verkaufen, auf die Gewinne daraus Steuern zahlen.


Tod auf Campingplatz
Bei einem Brand auf einem Campingplatz in Westerdeichstrich in Schleswig-Holstein sind am Morgen ein sechsjähriger Junge und eine 49 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Laut Polizei bemerkte der Campingplatzbetreiber gegen 3.30 Uhr, wie ein Wohnwagen in Flammen stand. Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte das Kind und die Frau, die in dem Wohnwagen schliefen, nicht mehr retten. Der Wagen und ein Auto, das in der Nähe stand, brannten vollständig aus. Die Ursache des Feuers ist noch unklar.


Distanz zur SPD
Führende Politiker der Grünen distanzieren sich von der SPD. Parteiratsmitglied Antje Hermenau sagte „Bild am Sonntag”: „Die SPD ist in Auflösung begriffen und derzeit nicht mehr fähig zu regieren - mit so einer Partei gibt es kein rot-grünes Projekt mehr.” Die Fraktionschefin im Bundestag Katrin Göring-Eckardt sagte dem Blatt: „Für mich ist es sinnlos, jetzt eine Koalitionsdebatte zu führen. Es geht vielmehr darum, einen eigenständigen grünen Wahlkampf zu führen.”
Autor: nnz

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