Fr, 15:29 Uhr
10.06.2005
Fristlos gekündigt
Nordhausen (nnz). Die Fronten beim Nordhäuser Baumaschinenhersteller Nobas stehen auf Sturm. Nach dem zwei Verhandlungsrunden zu einer betrieblichen Lösung durch die Unternehmensleitung abgebrochen wurden, sind heute zwei fristlose Kündigungen ausgesprochen worden...
Davon betroffen sind ein Hydraulikschlosser und der Betriebsratsvorsitzende Eberhard Klaus. Beide hatten im vergangenen Jahr so genannte Leistungsklagen angestrengt. Sie fordern damit Lohn und Gehalt ein, das ihnen der Arbeitgeber vorenthält. Das Arbeitsgericht Nordhausen hatte gestern für die Arbeitnehmer entschieden. Am 15 und 16. Juni stehen weitere Verhandlungen zu diesen Leistungsklagen am Arbeitsgericht an.
Für Astrid Schwarz-Zaplinski von der IG Metall sind die ausgesprochenen fristlosen Kündigungen ein Mittel, um auf die Arbeitnehmer der Nobas und der Spezialstahlbau GmbH Druck auszuüben. Die hatten zu Beginn dieser Woche unterschiedliche Arbeitsverträge erhalten, teilweise in sechs verschiedenen Varianten. In denen werden sie aufgefordert, auf Lohn und Gehalt zu verzichten, das ihnen das Unternehmen aus den Jahren 2003 und 2004 schuldet.
Am Arbeitsgericht Nordhausen sind derzeit rund 100 Leistungsklagen der Beschäftigten beider Unternehmen anhängig. Nach Angaben der Gewerkschaft belaufen sich die Forderungen je Mitarbeiter mittlerweile auf mindestens 10.000 Euro.
Autor: nnzDavon betroffen sind ein Hydraulikschlosser und der Betriebsratsvorsitzende Eberhard Klaus. Beide hatten im vergangenen Jahr so genannte Leistungsklagen angestrengt. Sie fordern damit Lohn und Gehalt ein, das ihnen der Arbeitgeber vorenthält. Das Arbeitsgericht Nordhausen hatte gestern für die Arbeitnehmer entschieden. Am 15 und 16. Juni stehen weitere Verhandlungen zu diesen Leistungsklagen am Arbeitsgericht an.
Für Astrid Schwarz-Zaplinski von der IG Metall sind die ausgesprochenen fristlosen Kündigungen ein Mittel, um auf die Arbeitnehmer der Nobas und der Spezialstahlbau GmbH Druck auszuüben. Die hatten zu Beginn dieser Woche unterschiedliche Arbeitsverträge erhalten, teilweise in sechs verschiedenen Varianten. In denen werden sie aufgefordert, auf Lohn und Gehalt zu verzichten, das ihnen das Unternehmen aus den Jahren 2003 und 2004 schuldet.
Am Arbeitsgericht Nordhausen sind derzeit rund 100 Leistungsklagen der Beschäftigten beider Unternehmen anhängig. Nach Angaben der Gewerkschaft belaufen sich die Forderungen je Mitarbeiter mittlerweile auf mindestens 10.000 Euro.

