Mi, 16:31 Uhr
01.06.2005
Inszeniert?
Nordhausen (nnz). Der Tag des Ausbildungsplatzes hat Tradition. Er hat selbst die Bezeichnung Arbeitsamt überdauert und wird von der Agentur für Arbeit fortgesetzt. Der nnz liegt nun das aktuelle Ergebnis vor. Hat es auch Tradition?
Es ist immer wieder außergewöhnlich. Da stimmen die Zahlen vom Nordhäuser Ausbildungsmarkt eher pessimistisch, doch am Tag des Ausbildungsplatzes klappt es plötzlich. Man hat als unbefangener Beobachter der Szenerie den Eindruck, als ob alles inszeniert wäre. Die Unternehmen würden nur warten, bis ein Vermittler der Agentur an ihre Tür klopft – mit wochenlanger Anmeldung natürlich. Da ist er dann schon – der Ausbildungsplatz. Und wenn dann noch in einem Unternehmen plötzlich drei freie Arbeitsplätze zur Vermittlung angeboten werden, dann ist das schon – mit Verlaub gesagt – eher ungewöhnlich. Aber wie das so im Leben ist - jede Inszenierung kann noch verfeinert werden: Bei dem Unternehmen mit den drei zusätzlichen Arbeitsplätzen, da klopfte ausgerechnet die Chefin der Nordhäuser Agentur, Dr. Simone Simon, an.
Was in diesem Jahr besonders deutlich auffällt, das ist die Tatsache, dass weniger Stellen für eine Ausbildung auf dem Markt sind. Wurden im vergangenen Jahr noch 142 Unternehmen im Landkreis Nordhausen aufgesucht, so waren es in diesem Jahr 31. Die zogen 15 Ausbildungsstellen aus dem unternehmerischen Ärmel und präsentierten sie den ausgeschwärmten Agenturmitarbeitern.
Die aktuelle Auswertung für den gesamten Bereich der Arbeitsagentur Nordhausen Aktion liegt nun auch vor: Von den Mitarbeitern wurden insgesamt 146 Betriebe besucht. Dabei konnten für den Ausbildungsbeginn 2005 insgesamt 41 Lehrstellen und für das Jahr 2006 bereits drei Ausbildungsstellen gewonnen werden. Zuzüglich wurden an diesem Tag auch noch 7 freie Arbeitsstellen akquiriert.
Und natürlich wird das von der Chefetage an der Nordhäuser Uferstrasse als positiv bewertet. Wir haben seit Beginn unserer Aktionstage gemeinsam mit dem gestrigen Tag insgesamt 448 Ausbildungsplätze anlässlich unserer Außendienste gewinnen können. Das Ergebnis des Vorjahres von 118 Lehrstellen konnte damit weit überboten werden, meint Frau Simon.
Autor: nnzEs ist immer wieder außergewöhnlich. Da stimmen die Zahlen vom Nordhäuser Ausbildungsmarkt eher pessimistisch, doch am Tag des Ausbildungsplatzes klappt es plötzlich. Man hat als unbefangener Beobachter der Szenerie den Eindruck, als ob alles inszeniert wäre. Die Unternehmen würden nur warten, bis ein Vermittler der Agentur an ihre Tür klopft – mit wochenlanger Anmeldung natürlich. Da ist er dann schon – der Ausbildungsplatz. Und wenn dann noch in einem Unternehmen plötzlich drei freie Arbeitsplätze zur Vermittlung angeboten werden, dann ist das schon – mit Verlaub gesagt – eher ungewöhnlich. Aber wie das so im Leben ist - jede Inszenierung kann noch verfeinert werden: Bei dem Unternehmen mit den drei zusätzlichen Arbeitsplätzen, da klopfte ausgerechnet die Chefin der Nordhäuser Agentur, Dr. Simone Simon, an.
Was in diesem Jahr besonders deutlich auffällt, das ist die Tatsache, dass weniger Stellen für eine Ausbildung auf dem Markt sind. Wurden im vergangenen Jahr noch 142 Unternehmen im Landkreis Nordhausen aufgesucht, so waren es in diesem Jahr 31. Die zogen 15 Ausbildungsstellen aus dem unternehmerischen Ärmel und präsentierten sie den ausgeschwärmten Agenturmitarbeitern.
Die aktuelle Auswertung für den gesamten Bereich der Arbeitsagentur Nordhausen Aktion liegt nun auch vor: Von den Mitarbeitern wurden insgesamt 146 Betriebe besucht. Dabei konnten für den Ausbildungsbeginn 2005 insgesamt 41 Lehrstellen und für das Jahr 2006 bereits drei Ausbildungsstellen gewonnen werden. Zuzüglich wurden an diesem Tag auch noch 7 freie Arbeitsstellen akquiriert.
Und natürlich wird das von der Chefetage an der Nordhäuser Uferstrasse als positiv bewertet. Wir haben seit Beginn unserer Aktionstage gemeinsam mit dem gestrigen Tag insgesamt 448 Ausbildungsplätze anlässlich unserer Außendienste gewinnen können. Das Ergebnis des Vorjahres von 118 Lehrstellen konnte damit weit überboten werden, meint Frau Simon.


