AfD Nordhausen:
Gerade jetzt ist aktive Kommunalpolitik gefragt
Die Nordhäuser AfD-Fraktionen von Stadtrat und Kreistag möchten keinen Stillstand in der Kommunalpolitik. Trotz Krise muss die Arbeit in Stadtrat und Kreistag und deren Ausschüssen weiter gehen – selbstverständlich unter den gebotenen Sicherheitsvorgaben, heißt es in einer Mitteilung...
Es ist klar, dass viele Sitzungen nicht unter Beteiligung der Öffentlichkeit stattfinden können. Diese müssen dann im Nachhinein über entsprechende Veröffentlichungen hergestellt werden oder – wie im Kreistag – via Livestream-Nutzung, sagte Jörg Prophet, der beide Fraktionen führt.
Der AfD sei es wichtig, nicht nur ein Sonnenschein-Mandat auszuüben, sondern Kommunalpolitik auch in Krisenzeiten mitzugestalten. Der Großteil der Bevölkerung muss nach wie vor auf Arbeit gehen. Viele Menschen – und einige von ihnen nicht gerade üppig besoldet – halten jetzt in Stadt und Landkreis in verschiedenen Bereichen sprichwörtlich den Laden am Laufen. Von der Krankenschwester über die Verkäuferin bis zur Müllabfuhr. Und sie müssen gerade unter Krisenbedingungen sogar noch eine ‚Schippe drauflegen‘. Den Bürgern, die über Nacht zusätzliche Alltagsprobleme zu stemmen haben, müssen wir zeigen, dass wir als Kommunalpolitiker in schwierigen Zeiten nicht nur die Zuschauerrolle wahrnehmen. Kommunale Gremien auf ‚Tauchstation‘? – nicht mit uns, sagte Herr Prophet.
Autor: red
Kommentare
Audio
24.03.2020, 09:21 Uhr
"Schutzmasken her !"
Vollkommen richtig, ihr Beitrag, Herr Prophet !
Ich möchte deshalb im Namen vieler Nordhäuser Bürger die AfD bitten, sich auch verstärkt für die Bereitstellung von Mundschutz bzw. Schutzmasken einzusetzen.
Wir wollen nichts geschenkt haben und zahlen gerne einen moderaten Preis dafür, denn mein logischer Verstand sagt mir, dass diese Requisiten wirkungsvoller sind, als vorgegebene Abstände, die nach meiner aktuellen Erfahrungen nicht immer eingehalten werden können.
qwertz
24.03.2020, 09:24 Uhr
Gerade jetzt ist aktive Distanz gefragt!!
Der Landkreis und die Stadt haben mit Sicherheit genug zu tun (auch im Hinblick auf die personellen Ressourcen durch die Auflagen und Krankheit) und brauchen im Moment keine sinnlosen Anfragen und Anträge.
Das kann alles warten.
So etwas ist, in so einer Ausnahmesituation wie wir sie jetzt haben, alles weniger wichtig.
Die relevanten Dinge werden durch die Kreis- bzw. Stadtverwaltung umgesetzt.
Und die im Moment ganz wichtigen Sachen werden nicht auf kommunalpolitischer Ebene geklärt sondern im Land bzw. Bund.
Was gibt es denn Ihrerseits so Wichtiges, was nicht warten kann und wo die Gesundheit der Stadtrats- oder Kreistagsmitglieder nicht an erster Stelle steht bzw. aufs Spiel gesetzt wird?
#stayhome #bleibtgesund
Peter59
24.03.2020, 09:36 Uhr
Der "Prophet" kommt zum Berg......
und er ist im Recht. Abtauchen geht jetzt gar nicht, siehe "Bunzelkanzlerin"..... Negativ getestet, ich denke nicht, dass beim Normalbürger weitere Tests nachgezogen werden, aber die Frau ist halt was Besonderes.....
qwertz
24.03.2020, 09:52 Uhr
Und was genau will die AFD jetzt?
Was ist denn nun so wichtig?
Warum denn die Gesundheit der Bürger aufs Spiel setzen?
Warum?
für was?
qwertz
24.03.2020, 09:54 Uhr
@ Audio
Zuhause brauchen sie keine Schutzmasken
HeiKev
24.03.2020, 10:03 Uhr
Wie verbreitet man ein Corona-Virus im Landkreis?
Man lässt während einer Pandemie ca 50 Menschen aus dem gesamten Landkreis oder der Stadt Nordhausen in einem Raum zusammen kommen um über Parkbänke und Blumenkübel abzustimmen.
Ich habe schon von besseren Ideen gehört. Zum Beispiel von der Kanzlerin, die sich freiwillig in Quarantäne begibt, um niemanden anzustecken. Das nennt man wohl Vorbildfunktion.
Herr Schröder
24.03.2020, 10:57 Uhr
Was will Herr Prophet eigentlich?
Morgen tagt im Bürgerhaus der Hauptausschuß! An welcher Stelle sieht man hier Stillstand?
Leser X
24.03.2020, 10:57 Uhr
Man sollte auch...
... populistische Beiträge vorerst in Quarantäne schicken. Damit man sich auf das wirklich wichtige konzentrieren kann.
Crimderöder
24.03.2020, 11:02 Uhr
Stillstand als präventive Vorsichtsmaßnahme
Weiterhin geht die Mehrheit der Einwohner einer regulären Tätigkeit nach und das an Arbeitsstätten, wo ein wirklicher Schutz gar nicht gewährleistet werden kann. Hier diesen Stillstand als kluge präventive Vorsichtsmaßnahme zu würdigen, greift zu kurz. Auch in Krisenzeiten müssen demokratischen Strukturen aufrecht erhalten bleiben. Da hilft es auch nichts, die Kommunalparlamente als unwichtig herabzuwürdigen ("Parkbänke und Blumenkübel").
Was also tun? Zu wichtigen Themen Videokonferenzen zwischen Verwaltungen und den Fraktionsvorsitzenden? Schriftliche Umlaufverfahren zu eilbedürftigen Beschlusspunkten? (falls die Thüringer Kommunalordnung dies zulässt). Für Mai/Juni sollten Sondersitzungen durchgezogen werden.
HeiKev
24.03.2020, 12:11 Uhr
Bei Corona funktioniert nur weitestgehender Stillstand
Das hat der übergroße Teil der Bevölkerung auch begriffen. Das "Argument", dass man Sitzungen abhalten müsse, weil Menschen arbeiten gehen müssen, ist vollkommen realitätsfremd. Menschen gehen arbeiten um andere mit dem Nötigen zu versorgen und nicht um Populismus oder Viren unters Volk zu bringen. Noch dazu wissen ein Herr Prophet und ein @Crimderöder ja noch nicht einmal, warum diese Sitzungen unbedingt stattfinden sollen. Also bleibt schön zu Hause, hört auf die Fachleute und verbreitet das Virus nicht weiter!
Wir haben gewählte Vertreter, wie den Landrat oder den OB, oder die BM mit ihren Stäben und Fachleuten, die sich im Notstand um das Nötige kümmern. Das sind momentan die Ansprechpartner und nicht Hinterbänkler aus dem Kreistag.
Marco Müller-John
24.03.2020, 12:20 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Kommentarfunktion ist kein Chatraum
Herr Taft
24.03.2020, 12:32 Uhr
Überlege gerade...
... Was ist denn bisher konstruktives aus der AFD-Fraktion gekommen, im Zuge der Corona-Klopapier-Krise? Die Motzerei und das mit dem Finger auf die anderen politischen Akteure zu zeigen bringt da einfach nix, langweilt nur noch.
Paulinchen
24.03.2020, 12:52 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Paulinchen
24.03.2020, 14:14 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Oh weh......
jetzt werden von der AfD schon die selben Phrasen gedroschen über die sonst immer hergezogen wurde.
Bis auf einen abstrusen nnz Artikel im Monat hat man von der AfD bisher (zum Glück) noch nichts wahrgenommen.
Marco Müller-John
24.03.2020, 20:30 Uhr
Ein Herz für die Sozialdemokratie....
...zeigt dieser Artikel, dessen einzige Kernaussage die mangelhafte Besoldung der Berufsgruppen ist, die den Laden jetzt am Laufen halten.
Da scheint nach der Beobachtung durch den Verfassungsschutz und der demonstrativen Wucht legislativer Entscheidungsgeschwindigkeit, die eigene politische Argumentationsblase für alle sichtbar zu platzen.
Wir können, glaube ich, alle heil froh sein, derzeit eine funktionierende Landesregierung zu besitzen. Jeder erinnert sich an die Machtspielchen jenes Lehrers aus Hessen, der das AMT des Thüringer MP am Ring durch die Arena geführt hat. Und dann, hier im Fall der Alternative von NDH, in Pandemie Zeiten auf die Durchführung von kommunalen Parlamentssitzungen zu drängen ist, wie soll ich es ausdrücken, ...verzeihen sie mir diesen Begriff, aber er so treffend... , absolut heuchlerisch.
geloescht.20241017
25.03.2020, 09:59 Uhr
AfD muss mitregieren
Ich finde es gut, dass die AfD-Fraktion mitentscheiden muss.
Unter dem Deckmantel- Corona - werden jetzt Bundesweit, auch im Landkreis und in Nordhausen, Entscheidungen getroffen die nicht immer gut sind für jeden einzelnen Bürger. Auch in Krisenzeiten muss Recht und Ordnung eingehalten werden, auch von den Entscheidungsträgern. Ich möchte nicht wissen was jetzt alles an den Parlamenten vorbei entschieden wird. Aber hinter her die Schuld der AfD in die Schuhe schieben, weil die ja nicht mitgearbeitet hat. Wie den auch - man möchte doch lieber unter sich sein.
Corona kommt zur rechten Zeit für manche Entscheidung.
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