Fr, 16:26 Uhr
20.03.2020
Nephrologischen Gemeinschaftspraxis und Dialysezentren
Hilferuf nach Schutzbekleidung
In der Nephrologischen Gemeinschaftspraxis behandeln 50 Mitarbeiter an 3 Standorten über 200 schwerkranke und größtenteils betagte Patienten aus den Landkreisen Nordhausen und Sondershausen. Die Patienten müssen sich dreimal pro Woche der lebenserhaltenden Dialysebehandlung unterziehen...
In Sondershausen werden auch stationäre Patienten behandelt. Darüber hinaus werden in den Sprechstunden zahlreiche transplantierte und immunsupprimierte Patienten behandelt.
Die Praxis hat bereits im Januar die Versorgung mit Hygienematerial aufgestockt, da schon der Routineverbrauch sehr hoch ist. Die aktuelle Corona-Krise hat jedoch zu dramatischen Versorgungsengpässen geführt. Dies betrifft bundesweit den gesamten ambulanten medizinischen Sektor und insbesondere Dialysezentren.
Es ist damit zu rechnen, dass im Falle steigender Krankheitszahlen in unserer Region nicht alle Dialysepatienten ins Krankenhaus eingewiesen werden können. Diese Patienten gelten als eine Hochrisikogruppe, und die Chance ist hoch, dass auch einer IHRER Angehörigen Patient der Praxis ist. Der Ernstfall kann sehr schnell eintreten. Die erkrankten Patienten müssen dann ambulant behandelt werden!
Entgegen anders lautender Presseinformationen wurden durch Bund und Land bisher keine Schutzausrüstungen zur Verfügung gestellt, auch die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen hat Stand 20.03. keine Informationen wann dies geschehen soll. Darüber hinaus sind auch bei uns bereits Diebstähle von Fieberthermometern und Desinfektionsmittel zu verzeichnen.
Die dringende Bitte geht daher an Unternehmen, Handwerker und Privatpersonen der Region: Sollten Sie originalverpackte Schutzanzüge der Kategorie 3, FFP2-Masken oder Mund-Nasen-Schutz übrig haben, würden wir uns über Spenden im Interesse unserer Patienten und unseres Personals freuen! Größere Mengen könnten auch zu handelsüblichen Preisen (jedoch nicht zu Wucherpreisen) aufgekauft werden. Bitte kontaktieren Sie ggf. eines unserer Zentren unter Tel. 03631 60950, 036331 32757 oder 03632 671370.
Autor: redIn Sondershausen werden auch stationäre Patienten behandelt. Darüber hinaus werden in den Sprechstunden zahlreiche transplantierte und immunsupprimierte Patienten behandelt.
Die Praxis hat bereits im Januar die Versorgung mit Hygienematerial aufgestockt, da schon der Routineverbrauch sehr hoch ist. Die aktuelle Corona-Krise hat jedoch zu dramatischen Versorgungsengpässen geführt. Dies betrifft bundesweit den gesamten ambulanten medizinischen Sektor und insbesondere Dialysezentren.
Es ist damit zu rechnen, dass im Falle steigender Krankheitszahlen in unserer Region nicht alle Dialysepatienten ins Krankenhaus eingewiesen werden können. Diese Patienten gelten als eine Hochrisikogruppe, und die Chance ist hoch, dass auch einer IHRER Angehörigen Patient der Praxis ist. Der Ernstfall kann sehr schnell eintreten. Die erkrankten Patienten müssen dann ambulant behandelt werden!
Entgegen anders lautender Presseinformationen wurden durch Bund und Land bisher keine Schutzausrüstungen zur Verfügung gestellt, auch die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen hat Stand 20.03. keine Informationen wann dies geschehen soll. Darüber hinaus sind auch bei uns bereits Diebstähle von Fieberthermometern und Desinfektionsmittel zu verzeichnen.
Die dringende Bitte geht daher an Unternehmen, Handwerker und Privatpersonen der Region: Sollten Sie originalverpackte Schutzanzüge der Kategorie 3, FFP2-Masken oder Mund-Nasen-Schutz übrig haben, würden wir uns über Spenden im Interesse unserer Patienten und unseres Personals freuen! Größere Mengen könnten auch zu handelsüblichen Preisen (jedoch nicht zu Wucherpreisen) aufgekauft werden. Bitte kontaktieren Sie ggf. eines unserer Zentren unter Tel. 03631 60950, 036331 32757 oder 03632 671370.

