eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 10:13 Uhr
26.05.2005

Alles klar für offiziellen Start?

Nordhausen (nnz). Eine veränderte Gesetzgebung tritt in der nächsten Woche in Kraft. Es geht um den Abfall Ihrer grauen Tonne. Der darf nicht mehr einfach so auf der Deponie bei Nentzelsrode abgelagert werden. Doch ist dort auch alles klar für das Neue?

Alles klar für offiziellen Start? (Foto: nnz) Alles klar für offiziellen Start? (Foto: nnz)

Die so genannten Behandlungsanlagen für den Restabfall befinden sich nach Aussagen des Vorsitzenden des kreislichen Umweltausschusses, Maik Schröter (CDU), in der „warmen“ Inbetriebnahme. Darunter verstehen die Fachleute den Betrieb von Anlagen mit den zu verarbeitenden Stoffen und Materialien. Die Abfälle kommen jetzt noch aus dem Landkreis Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis, ab der kommenden Woche dann auch aus dem Unstrut-Hainich-Kreis und dem Eichsfeld.

Seit rund vier Wochen sind auch die 22 neuen Mitarbeiter, die bei Remondis eingestellt worden waren, voll „im Gange“. Das Investitionsvolumen des Entsorgungsriesen belief sich nach Informationen der nnz auf rund 15 Millionen Euro, beim Technologieverbund Nentzelsrode (TVN) schlagen noch einmal 4,5 Millionen Euro auf der Investitionsseite zu Buche.

Noch merkt der Müllerzeuger, der normale Bürger nichts von Gesetzesänderung und den Investitionen bei Nentzelsrode. Doch auf höhere Gebühren muß er sich einstellen. Maik Schröter nannte ein Plus von 10 Euro je Person und Jahr als Faustformel. Noch sei durch den Kreistag nichts beschlossen, dafür würde dann mit spitzer Feder gerechnet. Schließlich sind steigende Gebühren kein populäres Thema, sie sind aber auch nicht gerade förderlich für die Wirtschaft. nnz-Fotos: M. Schröter
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)