Mo, 15:33 Uhr
08.10.2001
Betriebsratsvorsitzender bleibt im Amt
Nordhausen (nnz). Das Arbeitsgericht Nordhausen wies heute den Antrag der Unternehmensleitung der KMG Reha-Klinik Sülzhayn auf Ausschluss von Michael Seifert zurück. nnz war vor Gericht.
Heute mittag gegen halb zwei war es amtlich: Michael Seifert, Betriebsratsvorsitzender der KMG-Klinik in Sülzhayn, darf als Vertrauensperson der dort Beschäftigten weiter arbeiten. Die Unternehmensleitung hatte ihm vorgeworfen, zur Schädigung des Betriebes durch diffamierende und unzutreffende Behauptungen beigetragen zu haben. Weiterhin soll er firmeninterne Informationen weitergegeben haben, so dass damit angeblich der Betriebsfrieden empfindlich gestört wurde.
Dies sah der zuständige Richter jedoch etwas anders. Trotz der Bemühungen der Unternehmensleitung in Bad Wilsnack, Michael Seifert zum Buhmann zu machen, versuchte man im Laufe der vergangenen Monate eher, wichtige Informationen bezüglich dem weiteren Bestehen der Reha-Klinik dem beschäftigten Personal vorzuenthalten. Da kam es dem Vorstand natürlich überhaupt nicht recht, dass der Betriebsrat Michael Seifert nachhakte, um den Ängsten und Befürchtungen der Belegschaft entgegen zu wirken.
Nun zog das Arbeitsgericht Nordhausen vorerst ein Schlussstrich. Michael Seifert darf weiter arbeiten....wie lange, das weiß nur die Unternehmensführung in Bad Wilsnack. Eventuell klagt man weiter, um dem bösen Betriebsratsvorsitzenden das Vertrauen zu entziehen.
Autor: vfHeute mittag gegen halb zwei war es amtlich: Michael Seifert, Betriebsratsvorsitzender der KMG-Klinik in Sülzhayn, darf als Vertrauensperson der dort Beschäftigten weiter arbeiten. Die Unternehmensleitung hatte ihm vorgeworfen, zur Schädigung des Betriebes durch diffamierende und unzutreffende Behauptungen beigetragen zu haben. Weiterhin soll er firmeninterne Informationen weitergegeben haben, so dass damit angeblich der Betriebsfrieden empfindlich gestört wurde.
Dies sah der zuständige Richter jedoch etwas anders. Trotz der Bemühungen der Unternehmensleitung in Bad Wilsnack, Michael Seifert zum Buhmann zu machen, versuchte man im Laufe der vergangenen Monate eher, wichtige Informationen bezüglich dem weiteren Bestehen der Reha-Klinik dem beschäftigten Personal vorzuenthalten. Da kam es dem Vorstand natürlich überhaupt nicht recht, dass der Betriebsrat Michael Seifert nachhakte, um den Ängsten und Befürchtungen der Belegschaft entgegen zu wirken.
Nun zog das Arbeitsgericht Nordhausen vorerst ein Schlussstrich. Michael Seifert darf weiter arbeiten....wie lange, das weiß nur die Unternehmensführung in Bad Wilsnack. Eventuell klagt man weiter, um dem bösen Betriebsratsvorsitzenden das Vertrauen zu entziehen.


