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Mo, 15:38 Uhr
23.05.2005

Es wird gesucht!

Nordhausen (nnz). Ab heute haben es alle eilig. Vor allem die künftigen Wahlkämpfer, auch hier vor Ort. Bei einigen Parteien müssen nun ganz schnell Kandidaten aus dem Boden gestampft werden...


Komfortabel hat es wohl die CDU. Die setzt – trotz des neuen Wahlkreiszuschnitts – auf Bewährtes aus dem Eichsfeld, auf Manfred Grund. Sie hätte eigentlich auch keinen Grund, um sich nach Alternativen umzusehen, schließlich hat es der Eichsfelder schon zum Parlamentarischen Geschäftsführer seiner Fraktion gebracht. Sollte sich Angela Merkel wirklich parteiintern und dann im Herbst durchsetzen, dann könnte ein ostdeutscher Fleißarbeiter auch für mehr berufen sein.

Bei den Sozialdemokraten zwischen Nordhausen, Mühlhausen und Heiligenstadt ist hingegen die pure Hektik ausgebrochen. Auch wenn es keiner so richtig zugibt, man steht unter Zugzwang. Heute schon hatte die Nordhäuser Kreischefin Dagmar Becker mal vorsorglich mit Mühlhausen telefoniert. Die Quintessenz: Es wird ein Eckhardt Ohl auf keinen Fall zur Verfügung stehen. Hier schafft also der neue Wahlkreiszuschnitt mehr Probleme als den Sozis derzeit recht sind, mal von denen in Berlin abgesehen.

In dieser Woche wollen die führenden Nordthüringer SPDler noch einmal reden, auch der Landesvorstand tagt. Die Sozis stehen vor dem Spagat, den Wählern rechtzeitig einen vernünftigen Namen anzubieten, ihn oder sie aber nicht zu verbrennen. Vielleicht aber ist die Bundestagswahl für Dagmar Becker und Co. schon abgehakt, vielleicht hat ein Ausgang mit rot-grünem Abgang auch was Gutes. Zumindest für den Landkreis Nordhausen. Denn mit Schwarz und Gelb wird das soziale Klima ab dem Herbst nicht besser, trotz jetzt schon verkündeter Aufbruchstimmung. Das Gegenteil wird der Fall sein und ein wenig große Politik färbt selbst auf die Stimmung der Wähler ab, die dann Anfang Mai einen neuen Landrat wählen sollen.

Wie aber sieht es nun in der PDS aus? Rainer Bachmann, Mitglied im Kreis-Sprecherrat, meinte, dass man zwar nicht in Hektik verfallen müsse, doch die Suche nach Kandidaten müsse bald beginnen. Ende dieser Woche treffen sich die Kreisvorsitzenden in Erfurt und da soll es dann erste Gespräche mit den Genossen aus dem Eichsfeld und auch Mühlhausen geben.
Autor: nnz

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