Mi, 17:57 Uhr
18.05.2005
Die Liebe der Sportler
Nordhausen (nnz). Es war unglaublich aber wahr. Zwischen den Leitungen von Wacker Nordhausen und dem Nordhäuser Sportverein herrscht eitel Sonnenschein. Eine Begegnung im Nordhäuser Rathaus machte es möglich und die nnz war für Sie dabei.
Die Liebe der Sportler (Foto: nnz)
Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) lud heute erfolgreiche Nordhäuser Sportler in den Europasaal ein. Mit von der sportlich-politischen Partie waren Meister-Boxer des NSV Nordhausen sowie Präsidiale und Kicker von Wacker Nordhausen. Die einen hatten deutsche Meistertitel sowie Silber- und Bronzemedaillen abgesahnt, die anderen waren vor einigen Tagen in die Thüringenliga aufgestiegen. Barbara Rinke zeigte sich sehr angetan von den sportlichen Erfolgen und würdigte die Leistungen als Vorgänge, die keine Selbstläufer gewesen seien, sondern durch engagierte Arbeit in den Vorständen und harten Einsatz auf dem Spielfeld erreicht wurden.
Im Gespräch mit der Oberbürgermeisterin erläuterte Wacker-Präsident Hans-Peter Kell, dass ein Erfolgsgarant das Vertrauen auf den eigenen Nachwuchs sei. Für die jungen Leute sei es ebenso eine Ehre, hier ins Rathaus eingeladen zu werden, wie es ihnen Spaß mache, für Wacker Nordhausen zu spielen. Wir brauchen keine Legionäre, die nur des Geldes wegen in Nordhausen spielen. Wir brauchen Sportler, die sich mit dem Verein und mit der Region verbunden fühlen.
Ein guter Mittelfeldplatz in der Thüringen-Liga, das ist es, was sich Kell für die nächste Saison wünscht. Doch der Verein wird auch den Nachwuchs nicht vergessen, er soll weiterhin sportlicher Quell werden. Alle Spielklassen sind besetzt, in Schulen der Stadt Nordhausen wird für den Fußball geworben.
Eberhardt Karch, der stellvertretende NSV-Chef, verwies seinerseits auf die sportlichen Erfolge seines Vereins und auf die soziale Verantwortung, schließlich zählt der NSV über 1.000 Mitglieder und auf die unschätzbare Arbeit der ehrenamtlichen Betreuer. Vom Kegeln, über das Boxen, bis hin zum Kanusport ist so ziemlich alles vertreten, was den Breitensport auszeichnet. Und dann kam schließlich noch eine sporthistorische Stunde im Europazimmer des Nordhäuser Rathauses:
Wir wollen die Zusammenarbeit mit Wacker Nordhausen besser als bisher gestalten, meinte Karch in Richtung Kell. Warum sollen sechs Supertalente in zwei Vereinen gegen den Ball treten, wenn sie bei einem Spitzenverein einfach eine bessere Zukunft haben. Im Anschluß an den offiziellen Teil standen Kell und Karch noch entspannt am Euro-Fenster. Kenner der Szene meinen, dass man die beiden heute vielleicht im Rathaus einschließen würde. Vielleicht war das heutige Treffen, zu dem die Oberbürgermeisterin eingeladen hatte, ja ein wohlversprechender Anfang. Barbara Rinke, die eigentlich für Tennis, Volleyball und Handball zu begeistern war, hatte versprochen, auch mal zum Fußball zu gehen.
Autor: nnz
Die Liebe der Sportler (Foto: nnz)
Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) lud heute erfolgreiche Nordhäuser Sportler in den Europasaal ein. Mit von der sportlich-politischen Partie waren Meister-Boxer des NSV Nordhausen sowie Präsidiale und Kicker von Wacker Nordhausen. Die einen hatten deutsche Meistertitel sowie Silber- und Bronzemedaillen abgesahnt, die anderen waren vor einigen Tagen in die Thüringenliga aufgestiegen. Barbara Rinke zeigte sich sehr angetan von den sportlichen Erfolgen und würdigte die Leistungen als Vorgänge, die keine Selbstläufer gewesen seien, sondern durch engagierte Arbeit in den Vorständen und harten Einsatz auf dem Spielfeld erreicht wurden.
Im Gespräch mit der Oberbürgermeisterin erläuterte Wacker-Präsident Hans-Peter Kell, dass ein Erfolgsgarant das Vertrauen auf den eigenen Nachwuchs sei. Für die jungen Leute sei es ebenso eine Ehre, hier ins Rathaus eingeladen zu werden, wie es ihnen Spaß mache, für Wacker Nordhausen zu spielen. Wir brauchen keine Legionäre, die nur des Geldes wegen in Nordhausen spielen. Wir brauchen Sportler, die sich mit dem Verein und mit der Region verbunden fühlen.
Ein guter Mittelfeldplatz in der Thüringen-Liga, das ist es, was sich Kell für die nächste Saison wünscht. Doch der Verein wird auch den Nachwuchs nicht vergessen, er soll weiterhin sportlicher Quell werden. Alle Spielklassen sind besetzt, in Schulen der Stadt Nordhausen wird für den Fußball geworben.
Eberhardt Karch, der stellvertretende NSV-Chef, verwies seinerseits auf die sportlichen Erfolge seines Vereins und auf die soziale Verantwortung, schließlich zählt der NSV über 1.000 Mitglieder und auf die unschätzbare Arbeit der ehrenamtlichen Betreuer. Vom Kegeln, über das Boxen, bis hin zum Kanusport ist so ziemlich alles vertreten, was den Breitensport auszeichnet. Und dann kam schließlich noch eine sporthistorische Stunde im Europazimmer des Nordhäuser Rathauses:
Wir wollen die Zusammenarbeit mit Wacker Nordhausen besser als bisher gestalten, meinte Karch in Richtung Kell. Warum sollen sechs Supertalente in zwei Vereinen gegen den Ball treten, wenn sie bei einem Spitzenverein einfach eine bessere Zukunft haben. Im Anschluß an den offiziellen Teil standen Kell und Karch noch entspannt am Euro-Fenster. Kenner der Szene meinen, dass man die beiden heute vielleicht im Rathaus einschließen würde. Vielleicht war das heutige Treffen, zu dem die Oberbürgermeisterin eingeladen hatte, ja ein wohlversprechender Anfang. Barbara Rinke, die eigentlich für Tennis, Volleyball und Handball zu begeistern war, hatte versprochen, auch mal zum Fußball zu gehen.

