Mi, 11:31 Uhr
18.05.2005
Piercing, Rauchen, Aids
Nordhausen (nnz). Gesundheit kommt später, erst mal jung sein und Spaß haben. Der Versuch, Jugendlichen gesundes Leben schmackhaft zu machen, wurde heute zum zweiten Mal unternommen.
Piercing, Rauchen, Aids (Foto: nnz)
Das Leben als Jugendlicher ist nicht ohne Risiken. Nicht nur als Raser im Straßenverkehr machen die 18 bis 25 jährigen von sich reden. Auch Piercings und Tätowierungen, derzeit sehr beliebt bei Jungs und Mädchen, bergen diverse Gefahren. Dass Rauchen schädlich ist, und Stress in der Ausbildung sowieso, haben die Jugendlichen schon mal gehört. Aber gesundes Leben, das ist nichts für die meisten, das hat einfach zu sehr ein Körnerfresser-Image und ist total uncool.
Schon zum zweiten Mal versucht das Berufsbildungszentrum für Handel, Gewerbe und Gaststätten auf dem Schachtbaugelände den Auszubildenden Gesundheit schmackhaft zu machen. Dazu gab es heute nicht nur Angebote zum Essen wie Obstsalat und Avocadocreme. Viele Infostände lockten die Jugendlichen an.
Zustande kam dieser Gesundheitstag durch die gute Zusammenarbeit der Schule und des Blutspendedienstes am Südharzkrankenhaus. Regelmäßig gehen Schüler und Lehrer zum Aderlass. Eifrige Spender haben die Möglichkeit sich unter hygienischen Bedingungen Piercings machen zu lassen, was zahlreich genutzt wird. Dr. Niemeyer von der Hautklinik des Krankenhauses informierte die Jugendlichen über mögliche Gefahren bei derartiger Körperverschönerung.
Zur Eröffnung motivierte Sven Köhn vom Blutspendedienst alle Stände zu besuchen. Besonders auf die wieder in Vergessenheit geratene Gefahr von Aids wies er hin. Es sei immer noch nicht heilbar, deswegen sollten sich alle beim Gesundheitsamt über den richtigen Umgang mit Kondomen informieren.
Junge Mütter fanden das Familienzentrum des Jugendsozialwerks mit Informationen zu Schwangerschaft und Familienproblemen vor. Neben Aufklärung für Gruppen wurden auch Einzelgespräche angeboten.
Wer wollte, konnte beim DRK Heringen seine Kenntnisse der Ersten Hilfe überprüfen oder sich über Alkohol und Drogen informieren. Die Marktkaufapotheke bot Aufklärung zum Sonnenschutz. Beim Fitneßcenter AktiVital konnten die Jugendlichen überprüfen lassen, wie sehr sie die Ausbildung stresst. Der Gesundheitstag wurde wieder gut angenommen, deshalb ist die Wiederholung im nächsten Jahr bereits geplant.
Autor: wf
Piercing, Rauchen, Aids (Foto: nnz)
Das Leben als Jugendlicher ist nicht ohne Risiken. Nicht nur als Raser im Straßenverkehr machen die 18 bis 25 jährigen von sich reden. Auch Piercings und Tätowierungen, derzeit sehr beliebt bei Jungs und Mädchen, bergen diverse Gefahren. Dass Rauchen schädlich ist, und Stress in der Ausbildung sowieso, haben die Jugendlichen schon mal gehört. Aber gesundes Leben, das ist nichts für die meisten, das hat einfach zu sehr ein Körnerfresser-Image und ist total uncool.
Schon zum zweiten Mal versucht das Berufsbildungszentrum für Handel, Gewerbe und Gaststätten auf dem Schachtbaugelände den Auszubildenden Gesundheit schmackhaft zu machen. Dazu gab es heute nicht nur Angebote zum Essen wie Obstsalat und Avocadocreme. Viele Infostände lockten die Jugendlichen an.
Zustande kam dieser Gesundheitstag durch die gute Zusammenarbeit der Schule und des Blutspendedienstes am Südharzkrankenhaus. Regelmäßig gehen Schüler und Lehrer zum Aderlass. Eifrige Spender haben die Möglichkeit sich unter hygienischen Bedingungen Piercings machen zu lassen, was zahlreich genutzt wird. Dr. Niemeyer von der Hautklinik des Krankenhauses informierte die Jugendlichen über mögliche Gefahren bei derartiger Körperverschönerung.
Zur Eröffnung motivierte Sven Köhn vom Blutspendedienst alle Stände zu besuchen. Besonders auf die wieder in Vergessenheit geratene Gefahr von Aids wies er hin. Es sei immer noch nicht heilbar, deswegen sollten sich alle beim Gesundheitsamt über den richtigen Umgang mit Kondomen informieren.
Junge Mütter fanden das Familienzentrum des Jugendsozialwerks mit Informationen zu Schwangerschaft und Familienproblemen vor. Neben Aufklärung für Gruppen wurden auch Einzelgespräche angeboten.
Wer wollte, konnte beim DRK Heringen seine Kenntnisse der Ersten Hilfe überprüfen oder sich über Alkohol und Drogen informieren. Die Marktkaufapotheke bot Aufklärung zum Sonnenschutz. Beim Fitneßcenter AktiVital konnten die Jugendlichen überprüfen lassen, wie sehr sie die Ausbildung stresst. Der Gesundheitstag wurde wieder gut angenommen, deshalb ist die Wiederholung im nächsten Jahr bereits geplant.


