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Mi, 10:21 Uhr
18.05.2005

Unterstützung zugesagt

Nordhausen (nnz). Wacker Nordhausen ist aufgestiegen. Heute sollen Spieler und Vereinsverantwortliche im Nordhäuser Rathaus für ihren Aufstieg in die Thüringenliga beglückwünscht werden. Bereits in den zurückliegenden Wochen waren auch wirtschaftlich erste Weichen gestellt worden.


Über Geld redet man nicht so gern, das ist in der Wirtschaft nicht anders als im Sport. Und trotzdem kommt der Sport ohne das „liebe Geld“ nun mal nicht aus. Das wissen auch die Verantwortlichen von Wacker Nordhausen. Wenn Wacker aufsteigen sollte, dann soll der Verein weiter unterstützt werden, wurde Anfang dieses Jahres verabredet. Und so trafen sich nach nnz-Informationen Vereinsführung und Vertreter mehrerer Nordhäuser Unternehmen, die zum Teil bereits in den zurückliegenden Jahren dem Nordhäuser Fußball an der Parkallee die Treue gehalten hatten.

Jetzt allerdings muß deutlich mehr Geld hingelegt werden (nnz berichtete bereits ausführlich). Zu einem verstärkten Engagement sollen sich jüngst die Autohaus-Peter-Gruppe, die Stadtwerke, die Energieversorgung Nordhausen oder die Nordhäuser Kreissparkasse bekannt haben. Da ist nicht immer eine „Unterstützung in bar“ gefragt. Sponsoring kann auch andere Hilfe sein, zum Beispiel logistischer Natur oder das Bereitstellen von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Von diesen Unternehmen, das wurde verabredet, sollen aber auch Impulse ausgehen, sollen andere Firmen der Region animiert werden, das fußballerische Flaggschiff zu unterstützen.

Noch gegenwärtig sind einigen Sponsoren die Zeiten der Regionalliga. Da bot Wacker Nordhausen quer durch die neuen Bundesländern die Möglichkeit der Vermarktung. Und mal ehrlich, wer außer dem Nordhäuser Doppelkorn und dem Nordhäuser Fußball war schon in Berlin, Magdeburg, Leipzig oder Dresden bekannt? So hoch hängen die Trauben in diesem oder in den nächsten Jahren nicht, trotzdem: Gerade im Sport sollte man sich Ziele stecken.

Sie sollen jetzt Schritt für Schritt angegangen werden. Diese Strategie ist richtig und wichtig – für den Fußball und für die Region. Auch für den Fußballsport im Nachwuchsbereich. Viele werden sich noch erinnern: Dem Fußball im Landkreis Nordhausen ging es in all seinen Facetten – vor allem aber im Kinder- und Jugendbereich – am besten in den Jahren zwischen 1995 und 1998. Das war just die Zeit, in der Wacker-Fußballer in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands an den Ball traten.
Autor: nnz

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