Fr, 13:04 Uhr
05.10.2001
"Nägel mit Köpfen" für Blasii-Kirche
Nordhausen (nnz). Gestern abend trafen sich die Mitglieder des Fördervereins Sankt Blasii-Kirche zu ihrer ersten Sitzung. Welche Sanierungsmaßnahmen geplant sind und wie weitere Aktivitäten zur Rettung der Kirche beitragen können, sagt Ihnen die nnz.
Seit der Gründung des Vereins im August diesen Jahres war das gestrige Zusammentreffen die Premiere aller Mitglieder. Dr. Eva Gebhardt, Vorsitzende des Vereins: Ich bin sehr erfreut, dass alle zusammen gekommen sind und möchte gleich eine große Überraschung mitteilen. Die Lebenshilfe übergab uns eine Spende von fast 4000 DM (siehe nnz-Archiv). Sie hat sich obendrein bereit erklärt, auch zukünftige Einnahmen aus den kommenden Erntedank-Gottesdiensten für unseren Verein zur Verfügung zu stellen. Diese Spende ist ein Zeichen. Wir hoffen, dass dadurch ein Anstoß gegeben wurde. Denn wir brauchen und wollen die Kirche, sie ist ein Wahrzeichen von Nordhausen und muss wieder restauriert werden.
Wie sieht es nun konkret mit einem Sanierungskonzept aus? Geplant ist zuerst die Reparatur des Daches, der Gewölbekappen und des Gemäuers. Im nächsten Jahr werden die Bauarbeiten beginnen. Das Sanierungskonzept wurde von einem Erfurter Architekturbüro vorgestellt. Was soll alles kosten? Der Förderverein rechnet mit etwa sechs Millionen Mark, die teilweise als Städteförderung, teilweise auch mit Zuschüssen vom Land und der Rest mit Eigenmitteln erbracht werden sollen. Dr. Eva Gebhardt weiter: Wir versuchen, Nordhäuser Geschäftsleute zu mobilisieren, um durch ihren Einsatz an mehr Sponsoren und Spenden heran zu kommen. Nur so können wir die Sanierung auch finanzieren. Wir denken zum Beispiel an Nordbrand, Schachtbau und die Energieversorgung, also Unternehmen, die in den schwarzen Zahlen sind.
Und ein Anfang ist bereits gemacht: zum jetzigen Zeitpunkt hat der Förderverein die stolze Summe von fast 13.000 DM eingesammelt. Mit Benefizkonzerten des Theaters, Ausstellungen bekannter Nordhäuser Künstler oder auch eine enge Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Bochum will der Verein weitere nötige Gelder zusammentragen. Etwas besonderes hat sich Michael Müller, Marktleiter des Rewe-Minimal in Nordhausen-Ost, ausgedacht. Mit einem Einkaufsbeutel, bedruckt mit der Silhouette der Blasii-Kirche, will der Verein noch mehr Aufmerksamkeit und Engagement wecken. Diese Tasche wir zukünftig für jeden Interessierten gegen ein kleines Entgelt zu erwerben sein.
Autor: vf
Seit der Gründung des Vereins im August diesen Jahres war das gestrige Zusammentreffen die Premiere aller Mitglieder. Dr. Eva Gebhardt, Vorsitzende des Vereins: Ich bin sehr erfreut, dass alle zusammen gekommen sind und möchte gleich eine große Überraschung mitteilen. Die Lebenshilfe übergab uns eine Spende von fast 4000 DM (siehe nnz-Archiv). Sie hat sich obendrein bereit erklärt, auch zukünftige Einnahmen aus den kommenden Erntedank-Gottesdiensten für unseren Verein zur Verfügung zu stellen. Diese Spende ist ein Zeichen. Wir hoffen, dass dadurch ein Anstoß gegeben wurde. Denn wir brauchen und wollen die Kirche, sie ist ein Wahrzeichen von Nordhausen und muss wieder restauriert werden. Wie sieht es nun konkret mit einem Sanierungskonzept aus? Geplant ist zuerst die Reparatur des Daches, der Gewölbekappen und des Gemäuers. Im nächsten Jahr werden die Bauarbeiten beginnen. Das Sanierungskonzept wurde von einem Erfurter Architekturbüro vorgestellt. Was soll alles kosten? Der Förderverein rechnet mit etwa sechs Millionen Mark, die teilweise als Städteförderung, teilweise auch mit Zuschüssen vom Land und der Rest mit Eigenmitteln erbracht werden sollen. Dr. Eva Gebhardt weiter: Wir versuchen, Nordhäuser Geschäftsleute zu mobilisieren, um durch ihren Einsatz an mehr Sponsoren und Spenden heran zu kommen. Nur so können wir die Sanierung auch finanzieren. Wir denken zum Beispiel an Nordbrand, Schachtbau und die Energieversorgung, also Unternehmen, die in den schwarzen Zahlen sind.
Und ein Anfang ist bereits gemacht: zum jetzigen Zeitpunkt hat der Förderverein die stolze Summe von fast 13.000 DM eingesammelt. Mit Benefizkonzerten des Theaters, Ausstellungen bekannter Nordhäuser Künstler oder auch eine enge Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Bochum will der Verein weitere nötige Gelder zusammentragen. Etwas besonderes hat sich Michael Müller, Marktleiter des Rewe-Minimal in Nordhausen-Ost, ausgedacht. Mit einem Einkaufsbeutel, bedruckt mit der Silhouette der Blasii-Kirche, will der Verein noch mehr Aufmerksamkeit und Engagement wecken. Diese Tasche wir zukünftig für jeden Interessierten gegen ein kleines Entgelt zu erwerben sein.

