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So, 16:39 Uhr
15.05.2005

nnz-Pfingst-Kurznews (1)

Nordhausen (nnz). Was in Thüringen an diesem Pfingstsonntag so alles los war, das hat die nnz für Sie zusammengetragen. Mit einem Klick auf MEHR sind auch Sie im Bilde.


Die Polizei hat nach eigenen Angaben am Samstagabend in Benshausen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen ein Konzert der rechtsradikalen Szene aufgelöst. Auf einem Fabrikgelände hatten sich rund 80 Besucher getroffen, um eine schwedische Band zu hören. Das Konzert war aber nicht angemeldet worden. Die Beendigung des Treffens verlief ohne Zwischenfälle.


Die Gefahr einer Borkenkäferplage für Thüringens Wälder ist nach Expertenmeinung in diesem Jahr sehr hoch. Es könne noch keine Entwarnung gegeben werden, sagte der Abteilungsleiter in der Landesanstalt für Wald, Jagd und Fischerei, Ulf Baier, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Zwar habe sich die Käferpopulation im vergangenen Jahr nicht weiter vermehrt, dennoch liege sie auf einem sehr hohen Niveau. Mit einem starken Befall sei vor allem im Ostthüringer Raum etwa in der Region um Schleiz und Lehesten zu rechnen.


Die noch in Landesbesitz verbliebenen Thüringer Schlösser und Burgen drohen für die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) ein großes Verlustgeschäft zu werden. Für die sieben noch zum Verkauf stehenden Immobilien hielten sich die Kosten für Werterhalt und Verwaltung schon heute die Waage mit den möglichen Verkaufserlösen, sagte LEG-Geschäftsführer Frank Krätzschmar. Die Objekte hätten bereits abgewertet werden müssen. Der Verkauf soll in den nächsten fünf Jahren abgeschlossen werden.


Thüringens Sozialminister Klaus Zeh (CDU) fordert anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Familie eine kinderfreundlichere Stimmung. „Kinder müssen in ihren Familien Stabilität und Geborgenheit erfahren“, sagte der Minister. Das Land wolle familienfreundlichere Rahmenbedingungen schaffen. Die Menschen müssten aber auch selbst Verantwortung übernehmen. „Eine Gesellschaft, die nicht für ihre Kinder Sorge trägt, wäre nicht nur ärmer, sie wäre inhuman.“


In Erfurt ist heute die Ausstellung „Reisen ins Paradies – die Erfurter Südsee-Sammlung im Spiegel der Kunst“ eröffnet worden. Erstmals seit vielen Jahren sind bis zum 14. August rund 300 Objekte aus der Südsee-Sammlung der Stadt zu sehen, die wegen des „kolonialen Erbes“ in der DDR bis auf zwei Ausnahmen nicht gezeigt werden durfte. Werke von Paul Gauguin, Emil Nolde und Max Pechstein umrahmen die Schau in der Erfurter Kunsthalle. Sie sollen das paradiesische Bild über die Südsee erklären.


Beim Brand in einer Kunststofffabrik in Eisfeld im Landkreis Hildburghausen sind am Morgen rund 60.000 Euro Sachschaden entstanden. Nach Polizeiangaben hatten Mitarbeiter des Betriebs vor Beginn der Sonntagsschicht ein Feuer in der Schredderanlage des Unternehmens festgestellt. Außerdem wurden zwei Transportbänder zerstört. Die Brandursache war zunächst noch unklar. Die Bevölkerung wurde kurzzeitig aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Autor: nnz

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