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Fr, 10:40 Uhr
05.10.2001

Leichter Anstieg der Geburtenzahl

Nordhausen (nnz/tls). Im Jahr 2000 ist die Anzahl der Geburten in Thüringen weiter angestiegen. Im vergangenen Jahr erblickten 17.577 Kinder das Licht der Welt. Das sind 651 Babys mehr als im Jahr 1999. Demgegenüber gab es 26 081 Sterbefälle. nnz liefert die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Nordhausen.


Der wegen des noch immer geringen Geburtenniveaus bedingte Sterbefallüberschuss betrug 8.504 Personen und fiel um 12 Prozent geringer aus als im Jahr zuvor. Im vergangenen Jahr 2000 wurden 9.067 Ehen in Thüringen geschlossen.

Geburten

Im vergangenen Jahr wurden 17.577 Thüringer Kinder lebend geboren. Das sind nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 651 Kinder bzw. 3,8 Prozent mehr als im Jahr 1999. Unter den Neugeborenen waren 8.969 Jungen und 8.608 Mädchen; 334 Lebendgeborene bzw. 1,9 Prozent sind Ausländer. Nach dem deutlichen Geburtenrückgang in den ersten fünf Jahren seit der deutschen Einheit
- mit dem Tiefpunkt im Jahr 1994 - stiegen ab diesem Zeitpunkt die Geburtenzahlen wieder leicht und kontinuierlich an. Während im Jahr 1994 nur 40 Prozent der Geburten des Jahres 1989 registriert wurden, waren es im vergangenen Jahr ca. 55 Prozent. In den Kreisen ist eine differenzierte Entwicklung festzustellen. Sie reicht von einem Geburtenrückgang in der kreisfreien Stadt Jena um 7,0 Prozent bis zu einem Geburtenanstieg um 15,1 Prozent im Landkreis Hildburghausen.

Sterbefälle

Im Jahr 2000 starben in Thüringen 26.081 Personen, davon 12.113 männlichen und 13.968 weiblichen Geschlechts. Das waren 386 Sterbefälle bzw. 1,9 Prozent weniger als im Jahr 1999. Damit setzte sich die seit 1995 sinkende Zahl der Sterbefälle im vergangenen Jahr fort.

Hochzeiten

Im Jahr 2000 wurden 9 067 Ehen in Thüringen geschlossen. Das waren 229 Hochzeiten weniger als im Jahre 1999. Obwohl dabei zu berücksichtigen ist, dass es im Jahr 1999 durch den 9.9.99 besonders viele Heiratswillige gab. Im Vergleich mit den Vorjahren ist es das zweitbeste Ergebnis seit dem Jahre 1991. Regional hatten die Standesbeamten unterschiedlich viel zu tun. Während die Städte Jena und Weimar gegenüber 1999 Steigerungsraten von 12 bzw. 6 Prozent registrierten, gab es in den Standesämtern der Landkreise Saalfeld-Rudolstadt und Sömmerda Rückgänge um 20,1 bzw. 19 Prozent.

Landkreis Nordhausen

Im Landkreis Nordhausen wurden im vergangenen Jahr 392 Ehe geschlossen. 660 Erdenbürger erblickten das Licht der Welt. Dem gegenüber stehen 1.065 Sterbefälle. Daraus resultiert eine Differenz von 405.
Autor: nnz

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