Mi, 18:00 Uhr
05.02.2020
Traditionsgaststätte in Salza öffnet wieder
Sirtaki in der Friedenseiche?
Das Osterfest peilt das neue Dreamteam in Salzas historischem Gasthaus als Eröffnungstermin an. Vermieter Klaus Polle und sein neuer Gastwirt Sofoklis Mitrousias strahlen großen Optimismus aus. Momentan haben allerdings die Handwerker das Sagen…
Wollen die Friedenseiche wieder zu einem Schmuckstück machen: Sofoklis Mitrousias und Klaus Polle
Seinen Namen erhielt das Traditionslokal in Nordhausen-Salza nach dem Deutsch-Französischen Krieg im Jahre 1871. Der heute noch stehende Bau wurde in den 1880er Jahren errichtet. Nun zieht dort erstmals mediterranes Flair ein, denn der griechische Gastronom Sofoklis Mitrousias ist der neue Pächter des altehrwürdigen Restaurants.
Seit dem letzten Frühjahr steht das Gebäude leer und Eigentümer Klaus Polle ist sauer über die Berichterstattung einiger Medien, die ihm noch vor wenigen Tagen vorwarfen, den Mietvertrag mit der vorigen Betreiberin nach mehrmaligen Mieterhöhungen gekündigt zu haben. Die Wahrheit ist, dass es in den vergangenen fünf Jahren keinerlei Mieterhöhungen gab und auch keine Kündigung. Die Mieter haben am 1. Mai Insolvenz angemeldet und noch 16 000 Euro Mietschulden, schimpft der Fleischer aus der Hauptstraße.
Doch Polle will lieber nach vorn sehen und freut sich über das Engagement von Sofoklis Mitrousias, der seit fünfundzwanzig Jahren in der Nordhäuser Gastronomieszene aktiv ist und sich sofort in das Objekt verliebt hat. Zuletzt sorgte er in der Nordhäuser Altstadt im Stepel für frischen Wind. Zu seinem Weggang aus der gutlaufenden Altstadtkneipe gab es auch viele Gerüchte, die jeder Grundlage entbehren. Der Stepel wird ganz normal weiter betrieben vom Inhaber des Ristorante Rustica, stellt Mitrousias klar. Wir haben uns auch nicht gestritten, ganz im Gegenteil lief die Trennung sehr freundschaftlich und in konkreter Absprache. Ich wollte ein größeres Objekt führen und diese Chance räumt mir Klaus Polle hier ein, ergänzt der Grieche, der sich voller Tatendrang in die Renovierungsarbeiten gestürzt hat.
Sein griechisches Restaurant wird selbstverständlich weiter Friedenseiche heißen, denn Mitrousias schätzt Traditionen hoch ein. Es wird weiter Familienfeiern geben, der Saal soll genutzt werden und alle Vereine und Organisationen sind herzlich eingeladen, ihre ‚Friedenseiche‘ zu nutzen. Mit regionalen Produkten und einer Anzahl deutscher Gerichte auf der Speisekarte wird sich das manifestieren.
Klaus Polle will ihm dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen, auch personell helfen, wenn bei Großveranstaltungen wie Osterfeuer, Walpurgis und anderen mal Not am Mann ist. Ich bin sehr froh, dass sich Sofoklis für die Friedenseiche entschieden hat und denke, dass er mit seiner sympathischen, freundlichen Art auch die Herzen der Salzaer gewinnen wird, schwärmt der Ur-Salzaer Polle.
Mein Ziel ist es, dass die Gäste hier gerne ihre Zeit verbringen, sich wohlfühlen und nicht nur das Essen, sondern auch die Atmosphäre genießen, ergänzt Sofoklis Mitrousias.
Spätestens Ostern soll das Restaurant wieder geöffnet werden und sich in einem neuen Look präsentieren.
Olaf Schulze
Autor: oschWollen die Friedenseiche wieder zu einem Schmuckstück machen: Sofoklis Mitrousias und Klaus Polle
Seinen Namen erhielt das Traditionslokal in Nordhausen-Salza nach dem Deutsch-Französischen Krieg im Jahre 1871. Der heute noch stehende Bau wurde in den 1880er Jahren errichtet. Nun zieht dort erstmals mediterranes Flair ein, denn der griechische Gastronom Sofoklis Mitrousias ist der neue Pächter des altehrwürdigen Restaurants.
Seit dem letzten Frühjahr steht das Gebäude leer und Eigentümer Klaus Polle ist sauer über die Berichterstattung einiger Medien, die ihm noch vor wenigen Tagen vorwarfen, den Mietvertrag mit der vorigen Betreiberin nach mehrmaligen Mieterhöhungen gekündigt zu haben. Die Wahrheit ist, dass es in den vergangenen fünf Jahren keinerlei Mieterhöhungen gab und auch keine Kündigung. Die Mieter haben am 1. Mai Insolvenz angemeldet und noch 16 000 Euro Mietschulden, schimpft der Fleischer aus der Hauptstraße.
Doch Polle will lieber nach vorn sehen und freut sich über das Engagement von Sofoklis Mitrousias, der seit fünfundzwanzig Jahren in der Nordhäuser Gastronomieszene aktiv ist und sich sofort in das Objekt verliebt hat. Zuletzt sorgte er in der Nordhäuser Altstadt im Stepel für frischen Wind. Zu seinem Weggang aus der gutlaufenden Altstadtkneipe gab es auch viele Gerüchte, die jeder Grundlage entbehren. Der Stepel wird ganz normal weiter betrieben vom Inhaber des Ristorante Rustica, stellt Mitrousias klar. Wir haben uns auch nicht gestritten, ganz im Gegenteil lief die Trennung sehr freundschaftlich und in konkreter Absprache. Ich wollte ein größeres Objekt führen und diese Chance räumt mir Klaus Polle hier ein, ergänzt der Grieche, der sich voller Tatendrang in die Renovierungsarbeiten gestürzt hat.
Sein griechisches Restaurant wird selbstverständlich weiter Friedenseiche heißen, denn Mitrousias schätzt Traditionen hoch ein. Es wird weiter Familienfeiern geben, der Saal soll genutzt werden und alle Vereine und Organisationen sind herzlich eingeladen, ihre ‚Friedenseiche‘ zu nutzen. Mit regionalen Produkten und einer Anzahl deutscher Gerichte auf der Speisekarte wird sich das manifestieren.
Klaus Polle will ihm dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen, auch personell helfen, wenn bei Großveranstaltungen wie Osterfeuer, Walpurgis und anderen mal Not am Mann ist. Ich bin sehr froh, dass sich Sofoklis für die Friedenseiche entschieden hat und denke, dass er mit seiner sympathischen, freundlichen Art auch die Herzen der Salzaer gewinnen wird, schwärmt der Ur-Salzaer Polle.
Mein Ziel ist es, dass die Gäste hier gerne ihre Zeit verbringen, sich wohlfühlen und nicht nur das Essen, sondern auch die Atmosphäre genießen, ergänzt Sofoklis Mitrousias.
Spätestens Ostern soll das Restaurant wieder geöffnet werden und sich in einem neuen Look präsentieren.
Olaf Schulze


