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Fr, 13:30 Uhr
03.01.2020
Envites Energy aus Nordhausen:

Vorschlag zu Lithium-Ionen-Akkus eingereicht

Im Rahmen der Elektromobilität wird ein sehr hoher Standard an Sicherheit erreicht und gewährleistet. Dennoch wird gerade das Brandverhalten von Lithiumbatterien international diskutiert...

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Die Ausarbeitung eines neuen Sicherheitstests für Europa zum Brandverhalten von Lithium-Ionen-Batterien hat jetzt die Nordhäuser Firma Envites Energy an die Gremien geschickt. Die Sicherheit in der Elektromobilität mit Lithiumbatterien nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein. Die Nutzer von beispielsweise Elektrofahrrädern erwarten auch zurecht, dass im Grunde keinerlei echte Gefahren von batterieelektrischen Fahrzeugen ausgehen. „Es gibt hohe Anforderungen an die Sicherheit der Lithium-Ionen-Batterien, es dürfen grundsätzlich auch keine ungeprüften Batterien im Markt befördert werden.“, erläutert Tim Schäfer von Envites Energy, der den neuen Sicherheitstest „Propagation“ entworfen hat.

„Jetzt geht es um eine neue Qualität, die das Problem eines möglichen Brandes von Li-Akkus betrifft. Hier sollen objektive Testkriterien nachweisen, dass ein konkreter Batterietyp möglichst keine oder geringe Risikomomente im Falle eines Brandes hervorruft, die gefährlich sein können“. Vergleichende Tests zeigen, dass selbst bei einer zerstörend eingesetzten Wärmebelastung der vollgeladenen Lithium-Ionen-Akkus dieser Typ nicht mehr in einer Art Kettenreaktion durchbrennt.

Es ist grundsätzliches Ziel des neuen Propagationstests, dass kaum ein Feuer ausbricht, der Brand sich nicht fortsetzt, sozusagen auch keine Wiederentzündung stattfinden wird. Das trägt auch zur Beförderungssicherheit signifikant bei oder in der Verwertung (Recycling). Der neue Sicherheitstest bedient sich üblicher Testaufbauten, die auch in den Prüflaboren ohne weiteres gut durchführbar sind und einer gängigen, geübten Praxis entsprechen.

Der Vorschlag wurde an die zuständigen Gremien zur weiteren, zeitnahen Diskussion und Entscheidung geschickt. Ziel ist die Aufnahme in die europäische Sicherheitsnorm für Lithiumbatterien in der Elektromobilität.
Tim Schäfer
Autor: red

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Kommentare
Waldemar Ceckorr
03.01.2020, 14:26 Uhr
eine frage herr schäfer,
hier der auszug aus ihrem beitrag: ... Es gibt hohe Anforderungen an die Sicherheit der Lithium-Ionen-Batterien, es dürfen grundsätzlich auch keine ungeprüften Batterien im Markt befördert werden...., wie wollen sie das kontrollieren bzw. durchsetzen ?
aus aktuellem anlass der hinweis auf das abgebrannte menschenaffenhaus in krefeld.
der brand wurde nicht durch akku's ausgelöst, sondern durch verbotene himmelslaternen von drittanbietern.
aber das hat anscheinend auch niemand gprüft.

der waldi
Tamara Jagellovsk
03.01.2020, 15:27 Uhr
Ich hätte da auch eine Frage,
wie sieht es denn mit der Entsorgung der Altakkus aus ?
Wieviel kostet das ?
Und vor allem, wer macht das ?

Tamara Jagellovsk GSD
ArreeTim
03.01.2020, 15:55 Uhr
Prüfungen der Lithium Ionen Akku
Es ist hier so, dass international Sicherheitsstandards harmonisiert gelten. Es kommt keine ungeprüfte Batterie zum Kunden. Das ist so gut wie ausgeschlossen. Das sich ein Produktions Fehler auswirken könnte ist genau das Kriterium des von mir vorgeschlagenen neuen Test. Auch das mögliche Problem der Produktfakes wird quasi ausgeschlossen. Wichtig für den Anwender ist. Niemals selbst fremde Teile einsetzen. Ob beim Akku oder Ladegerät. Wenn defekt oder beschädigt unbedingt prüfen lassen. Alte Akku gehören wie alte Handys in das Recycling also zur Sammelstelle.
ArreeTim
03.01.2020, 16:04 Uhr
Kosten Recycling Lithium Batterie
Geratebatterien, sofern solo dürfen nur mit geschützten Polen (abkleben) oder Plastiktüte oder besser zum Schutz vor Kurzschlüssen in die Sammelboxen. Kostenlos. Oder zu Elektrogeräte Annahmen. Bei den Industrie oder E. Auto oder Fahrrad gibt es Rucknahmen durch die Hersteller. Soweit ich weiß ebenso kostenlos. Das geht dann zum Wiederverwerten. Beim Elektrofahrrad bitte in die Anleitung oder im Internet beim Hersteller oder Händler melden bzw. nachlesen.
Tamara Jagellovsk
03.01.2020, 16:57 Uhr
Herr Schäfer,
Ihre Aussagend sind unbefriedigend.
Ich war über den Jahreswechsel bei Freunden, die sind Inhaber eines Autohauses und haben auf dem Gelände 2 Totalschadenfahrzeuge stehen, E-Autos.
Weder der Hersteller nimmt die zurück, noch ein Verwerter, Letzterer mit dem Hinweis, es rechnet sich nicht.
Irgendwie entwickelt sich das in Richtung Atommüll.
Keiner kann ihn verwerten und keiner will ihn.
Auch Ihr Hinweis das ungeprüfte Akkus nicht in Verkehr kommen, steht so auf dem Papier, aber das ist bekanntlich geduldig.

Tamara Jagellovsk GSD
ArreeTim
03.01.2020, 17:37 Uhr
Defekte oder beschädigte Lithium Batterien :Vorsicht.
Hallo Frau Jagellovsk,
Defekte oder beschädigte sind anders. Von den Regularien her wie von den Risiken. Vorsicht! Es gibt sehr gute Beispiele auch für das Handling von defekten E Autos und für die Verwertung. Ich unterstütze selbst solche Fälle bis in die Schweiz. Kann aber nicht für alle Fälle sprechen. Jedenfalls natürlich geht das und bitte sachlich bleiben. Mit Atommüll kann man das gar nicht vergleichen.

Zu Ihrem Vorwurf. Papier ist geduldig. Ja mag schon sein. Aber gerade jetzt ab 2020 müssen ggf. alle nachweisen. Also konkret diese Prüfungen. Die gelten weltweit und müssen konkret nachgewiesen werden können. Aber bestimmt haben Sie Recht. Viele machen ja auch Schwarzgeld. Oder fälschen Pässe oder oder oder...
Psychoanalytiker
03.01.2020, 17:40 Uhr
Sehr geehrter Herr Schäfer, ich bin ja eigentlich ein Optimist ...
... werde aber bei näherer Betrachtung der zunehmenden "Dummheit" auf diesem Planeten zusehends pessimistischer.

Ich möchte Ihnen gerne glauben, dass Kontrollen von "Geräten und Bauteilen aller Art" Sicherheit mit sich bringt. Ich will Ihnen auch glauben, dass Ihr Unternehmen "so denkt". Vor nicht all zu langer Zeit wurde aber z.B. in den "Medien" verbreitet, dass ein großer Flugzeughersteller "Billigteile" verbaute. Die sollen mit Original-Sigeln eigener Produktion versehen gewesen sein, waren es aber dann doch nicht. Auch ein Fernseh-Beitrag bezüglich "Outlet-Märkten" ergab, dass diverse NAMHAFTE Hersteller unter exakt der gleichen Bezeichnung und Artikelnummer sowohl High-Tec- (für Designer-Läden) als auch Billigware (für Outlet-Läden) herstellte und verkaufte. Die Billigware war nicht gefälscht, es waren Originale!!!

Sie glauben doch bestimmt selbst nicht an die Ehrlichkeit der Produzenten. "Geldverdienen" ist doch heut'zutage wichtiger als das "Leben der Menschen" ...
free Gigi
03.01.2020, 18:26 Uhr
vom Flopp zum Schrott
die aktuellen Zulassungen bspw vom EQC zeigen deutlich was die Kunden wollen und nicht was sich ungebildete gruene gern wünschen...
ArreeTim
03.01.2020, 18:48 Uhr
Ehrlichkeit der Hersteller von Lithiumbatterien
Meine Erfahrungen sind so. Früher haben viele gesagt, die Chinesen, das passt nicht. Das stimmte bedingt. Es war auch der Westen. Aber! Es hat sich viel geändert. Ich buddel recht viel in Asien rum. Die sind gut geworden. Der Westen auch. Betrug kann nie ausgeschlossen werden. Fehler auch nicht. Darf ich mal werben für die Technologie Smartphone. Akku Schrauber. Elektrofahrrad und Elektroauto. Was für eine tolle Technologie und auch praktisch sehr sehr sicher. Da ist ein Regularium sekundär. Ja ich bin ein Fan der Lithium Ionen Technokogie. Kein Lobby ist. Kein Hersteller! Ja ich bin insoweit Optimist. Die Technik gibt mir die Begründung dafür.
Paul
03.01.2020, 21:05 Uhr
akkus...
nun auch ich habe einen Bericht im FS gesehen. Dabei ging es auch um eben besagte "Entsorgung" von Unfall-E-Autos, die standen wochen-o. sogar monatelang beim Abschleppdienst rum, denn NIEMAND wollte dieses E-Auto ENTSORGEN ! Und für mich ist es dabei völlig uninteressant von wem dieses E-Auto ist, Entsorgung ist Entsorgung egal welche Marke. Nur wenn es eben erst GARKEINER MACHEN WILL, dan wird die Sache interessant. Es war übrigens ein Tesla und die Abschlepper mußten das Ding schlißlich in einen Kühlcontainer verfrachten, weil es immer wieder knallte und immer wieder anfing zu brennen.
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