eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 11:44 Uhr
03.01.2020
Der Blick in die Glaskugel

Die Arbeitslosigkeit wird nicht weiter sinken

Zur ersten Zusammenkunft des neuen Jahres konnte man heute in der Nordhäuser Agentur für Arbeit gewohnt positive Nachrichten verkünden. Erstmals seit 29 Jahren lag die Arbeitslosigkeit in Nordthüringen im Dezember unter 8.000 Personen. Aber es zeigen sich auch dunkle Wolken am Horizont. Den Weltuntergang müsse man aber nicht fürchten, meinte Agentur-Leiter Karsten Froböse...

Arbeitsmarktstatistik für Nordthüringen (Foto: Agentur für Arbeit Nordhausen) Arbeitsmarktstatistik für Nordthüringen (Foto: Agentur für Arbeit Nordhausen)

Niedrigste Arbeitslosigkeit

Mit der niedrigsten Dezemberarbeitslosigkeit seit 1990 endete das Jahr 2019. Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur zieht regelmäßig Anfang Januar Bilanz: „Saisontypisch haben wir mehr Arbeitslose als im November, aber zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um über vier Prozent gesunken. Das ist ein gutes Ergebnis zum Ende des Jahres.“ Die Arbeitslosenquote sei mit 5,9 Prozent erstmals in einem Dezember unter sechs Prozent geblieben.

Anzeige Refinery (lang)
Der Jahresrückblick 2019 lässt schnell die Fakten erkennen: Etwas über 8.000 Männer und Frauen waren 2019 im Jahresdurchschnitt ohne Arbeit. Vor einem Jahr gab es noch über 300 Personen mehr. Die Arbeitslosenquote liegt bei sechs Prozent. Der Arbeitsmarkt in Nordthüringen habe längst den Anschluss an viele westliche Regionen erreicht und niedrigere Arbeitslosenzahlen als beispielsweise im Ruhrgebiet, in Hamburg oder in der Region um Hannover. „Noch nie waren in einem Jahresdurchschnitt seit der Wende so wenig Menschen ohne Beschäftigung.“ Die Prognose vom Jahresbeginn habe sich bestätigt, so Froböse. Vor zehn Jahren habe man noch über rund 19.000 Arbeitslose und eine Quote von 13 Prozent gesprochen. „Seitdem hat sich Vieles zum Positiven gewendet. Da stimmen mir die meisten sicherlich zu.“ Das vergangene Jahr hatte allerdings nicht nur erfreuliche Entwicklungen.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung rückläufig

Nach Jahren des Beschäftigungswachstums in Nordthüringen bis 2017 ging die Zahl der Erwerbstätigen im letzten Jahr zurück. Im Juni wurden rund 700 Beschäftigte weniger gezählt als im Jahr zuvor.

Seit Monaten zeige sich hier die nachlassende Konjunktur, insbesondere bei der Zeitarbeit und bei Automobilzulieferern. 86.129 Menschen waren zur Jahresmitte 2019 in Nordthüringen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Während die Beschäftigung im Landkreis Eichsfeld konstant blieb (+/- 0,0%), ging im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuserkreis die Entwicklung zurück (-1,3%; -1,5%). In Thüringen blieb die Beschäftigung praktisch stabil. Das Land verzeichnete im Juni noch einen Beschäftigungszuwachs von 0,1 Prozent.

Hohe Fachkräftenachfrage aus vielen Bereichen

Die konjunkturelle Abschwächung dürfe allerdings auch nicht über die hohe Personalnachfrage beispielsweise aus Gesundheit und Pflege, Baugewerbe und aus dem Handwerk hinwegtäuschen. Entscheidend sei heute das Qualifikationsniveau. „Als junger Mensch ohne Ausbildung einzusteigen, ist kein guter Plan für die Zukunft“, so der Agenturchef. „Berufsausbildung ist das A und O.“ Wer sich nicht anstrengt, wird einen Preis zahlen. „Ausbildung ist der sichere Weg in das Berufsleben.“ Für die meisten jungen Leute sei dies allerdings selbstverständlich.

Mehr arbeitslose Jugendliche 2019

580 jugendliche Arbeitslose waren durchschnittlich 2019 registriert. Gegenüber dem Vorjahr waren es knapp fünf Prozent mehr. Die Arbeitslosenquote lag bei glatt 6,0 Prozent. Bei den Fachkräften nahm die Arbeitslosigkeit nicht zu. Deutlich anders ist es bei den Helfern. Über 300 arbeitslose Jugendliche ohne Berufsabschluss suchen derzeit eine Beschäftigung. Zum Vorjahr sei der Anteil um 11 Prozent gestiegen. Eine Ausbildung kann anstrengend sein. Ohne Ausbildung wird es dauerhaft anstrengend bleiben, meint Karsten Froböse.

Zahl der Langzeitarbeitslosen auf niedrigsten Stand

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen lag im Jahresdurchschnitt 2019 erstmals deutlich unter 3.000.
2.719 Männer und Frauen sind aktuell noch länger als 12 Monate ohne Job, über zehn Prozent weniger als im Jahresdurchschnitt 2018. Die neuen Fördermöglichkeiten für Langzeitarbeitslose hätten sich positiv ausgewirkt. Über 200 Männer und Frauen gehen seit Jahresbeginn durch die neue Förderung einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Einen großen Anteil daran hatte in Nordhausen das Jobcenter und der KreisSportBund, der allein über 30 Arbeitslosen auf diesem Weg eine berufliche Perspektive gab. „Die Menschen können sich mit ihrer Arbeit in die Gesellschaft einbringen und erfahren Anerkennung“, betont Agenturchef Froböse. Es sei für die meisten erstmals seit Jahren wieder die Bestätigung, gebraucht zu werden. An Aufhören denke wohl so schnell niemand. Die Zahl der Abbrüche liege aktuell im einstelligen Bereich.

Arbeitslosigkeit und Förderung

Neben den Arbeitslosen wurden 2019 durchschnittlich noch rund 3.400 weitere Personen unterstützt, vor allem in Weiterbildungen oder in Eingliederungsmaßnahmen. Das waren knapp 300 Männer und Frauen weniger als im Jahr zuvor. Menschen in Förderung zählen offiziell bundesweit nicht als Arbeitslose. Sie suchen dennoch Beschäftigung. Addiert man Arbeitslose und Menschen in Förderung, so hätten rund 570 Personen weniger im letzten Jahr eine Beschäftigung gesucht. Karsten Froböse fasst zusammen „Wie man es auch dreht und wendet: Auch mit Förderung zusammen ist die Zahl der Menschen ohne Arbeit gesunken.“
2019 in den Landkreisen:

Arbeitslosenquote sank im Kyffhäuserkreis

Im Landkreis Nordhausen blieb die Arbeitslosenquote im Jahresverlauf und verglichen mit dem Vorjahr mit 7,0 Prozent konstant. Erstmals weniger als 3.000 Personen waren 2019 hier ohne Arbeit (2.984).

Der Kyffhäuserkreis lag 2019 bei 7,9 Prozent und damit deutlich unter der Vorjahresquote von 8,3 Prozent. Auch hier sank die Arbeitslosigkeit unter die 3.000 er Marke. 2.990 Jobsuchende gab es im letzten Jahr. 2018 waren es noch fast über 3.200.

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Eichsfeld blieb im Jahresdurchschnitt mit 3,9 Prozent zum Vorjahr unverändert. Knapp 2.100 Arbeitslose waren auf Jobsuche. Mehr Menschen qualifizieren sich
Das Thema Qualifizierung stand 2019 in der Nordhäuser Arbeitsagentur weiter im Fokus. Über 1.000 Männer und Frauen begannen im vergangenen Jahr eine Weiterbildung oder Umschulung, über fünf Prozent mehr. „Es geht darum Kenntnisse auf den neuesten Stand zu bringen. Wer aktuell qualifiziert ist, hat gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, meint Karsten Froböse. Zudem würden Digitalisierung und Demografie neue Herausforderungen mit sich bringen. „Ohne Weiterbildung geht es nicht.“.

Was kommt 2020?

„Wir können nicht erwarten, dass die Arbeitslosigkeit jedes Jahr weiter sinkt“, sagt Froböse. „Ich gehe davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen ähnlich hoch sein wird, wie 2019.“

2020 werde das Thema Qualifizierung weiter einen Schwerpunkt bilden. Ein wesentlicher Aspekt sei die Weiterbildung von Menschen, die im Erwerbsleben stehen. Rund achtzig Arbeitnehmer ließen sich in diesem Jahr qualifizieren. „Wir werden hier weiter unterstützen. Die gemeinsame Entscheidung zur Weiterbildung müssen aber Unternehmen und Beschäftigte treffen“, so Froböse.

Ab März 2020 wird ausländischen Fachkräften mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz der Weg in den deutschen Arbeitsmarkt erleichtert. Das wird ein weiteres Thema sein. „Wir dürfen nicht vergessen: Ein Viertel unserer Arbeitnehmer ist über 55 und geht in den nächsten Jahren in Rente“, so Froböse. „Und es kommen deutlich weniger junge Leute nach. Wir sind in Ostdeutschland stark von der Demographie betroffen und brauchen qualifizierte Arbeitnehmer, etwa für Pflegeberufe, die Gastronomie oder für das Handwerk. Auch wenn manche Menschen den Blick für die Zukunft verschließen: Wir brauchen qualifizierte Menschen, um das Beschäftigungsniveau und unseren Lebensstandard zu sichern.“ Der Fokus des Gesetzes liege allein auf der Fachkräftegewinnung, ein hohes Sprachniveau ist Vorraussetzung, die Stufe B2 muss bereits im Mutterland erreicht werden, der Einsatz auf dem Arbeitsmarkt möglichst sofort erfolgen.

Der Blick in die Landkreise

NordhausenDie Arbeitslosigkeit ist von November auf Dezember um 82 auf 2.906 Personen gestiegen. Das waren 21 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Dezember 6,8%; sie war damit genau so hoch wie im Vorjahresmonat. Dabei meldeten sich 674 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 19 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 589 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–4). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 8.576 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 400 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 8.600 Abmeldungen von Arbeitslosen (–573).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Dezember um 15 Stellen auf 315 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 72 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Dezember 71 neue Arbeitsstellen, 4 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.093 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 253.

Eichsfeld
Die Arbeitslosigkeit ist von November auf Dezember um 145 auf 2.017 Personen gestiegen. Das waren 98 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Dezember 3,7%; vor einem Jahr belief sie sich auf 3,9%. Dabei meldeten sich 514 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 83 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 362 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–107). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 6.217 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 828 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 6.259 Abmeldungen von Arbeitslosen (–768).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Dezember um 6 Stellen auf 366 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 496 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Dezember 89 neue Arbeitsstellen, 109 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.453 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 1.048.

Kyffhäuserkreis
Die Arbeitslosigkeit ist von November auf Dezember um 241 auf 2.938 Personen gestiegen. Das waren 247 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Dezember 7,8%; vor einem Jahr belief sie sich auf 8,3%. Dabei meldeten sich 675 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 5 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 433 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–14). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 7.499 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 210 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 7.753 Abmeldungen von Arbeitslosen (–61).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Dezember um 5 Stellen auf 282 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 15 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Dezember 47 neue Arbeitsstellen, 25 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 988 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 250.

Die Ausführliche Statistik findet sich hier .
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Bernd Beck
03.01.2020, 14:37 Uhr
zu viel Text...
oder warum gibt es hier keine rege Diskussion? Oder gibt es zu wenig über die Missstände im Land zu meckern?

Die Tendenz lässt doch endlich etwas Licht sehen. Trotz der ganzen negativen Begleiterscheinungen geht es Stück für Stück aufwärts.
Und wo nicht nur gemeckert, sondern auch angepackt wird, gehört eine Region, wie der Kyffhäuserkreis, schon gleich nicht mehr zu den Schlusslichtern. Focus Money zeigts auf. Nun angepackt und los gehts, denn von allein wird es nicht...
Paul
03.01.2020, 20:49 Uhr
seltsam......
Nach der Aussage: man könne nicht erwarten,daß die Arbeitslosenzahl jedes Jahr weiter sinken werde, erstellt sich für mich sehr deutlich die Frage: WIESO brauchen wir dann sooo dringend Arbeitskräfte aus dem AUSLAND, wenn unsere "Superregierung" nicht mal dazu in der Lage ist die eigenen ca. 4 millionen Arbeitslosen eine Arbeit zu verschaffen ??? Wir haben schließlich nicht mehr 1945 wo Westdeutschland in Massen "Gastarbeiter" hierher gelotzt hat. Erst wenn Deutschland nicht einen Arbeitslosen mehr hat, DANN kann man evtl. mal darüber nachdenken freie Arbeitsstellen anderweitig zu besetzen. Und dann frage ich mich noch ob das "Ausland" diese Arbeiter nicht vielleicht auch selber für die eigene Wirtschaft braucht, ODER ???
ja-man
03.01.2020, 21:56 Uhr
Nicht leicht zu verkraften ...
... für die ganzen Schwarzmaler, wenn die harten Zahlen eine andere Sprache als die eigene, herbei geredete, gefühlte Realität sprechen.
Wie Bitte
03.01.2020, 22:36 Uhr
@paul
Die Antwort ist recht einfach: die jugend von heute WILL gar nicht mehr arbeiten. Mit Hartz4 lässt es sich vortrefflich leben, wenn man es so will, Auszubildende auf dem bau fragen den Bauleiter allen ernstes, ob sie wirklich raus müssen, wenn es regnet, und nun hat die erste Schule Deutschlands gleitende Schulzeiten eingeführt: die Schüler können selbst entscheiden, ob sie um acht oder um neun zum Unterricht kommen wollen.
Und solange die Jugend in deutschland derart verhätschelt wird, solange muss man leider auf Arbeitskräfte zurückgreifen, die gewillt sind zu arbeiten. Und das sind leider keine Deutschen. oder wann haben Sie zum Beispiel den letzten deutchen auf einem Spargelfeld gesehen? Warum werden in der pflege immer mehr Osteuropäer eingestellt?
da läuft politisch jede Menge schief.
Teja
03.01.2020, 23:49 Uhr
Arbeitskräfte
Richtig König Gerhard , was wäre Deutschland ohne billige Arbeitskräfte aus Osteuropa , von denen sehr viele auch entsprechende Berufsabschlüsse vorweisen können .
Da Problem für mich hierbei ist , das diese Menschen hier für wenig Geld ausgebeutet werden . Zum Beispiel in der Altenpflege . Trotzdem steigen die Kosten für Altenheimplätze immer mehr , auch mit der Begründung der gestiegenen Personalkosten . Wie kann das sein ?
Ich Muße auch Paul recht geben , fehlen diese vielen nützlichen Arbeitskräfte nicht auch in ihren Heimatländern ?
Muß nicht hier etwas passieren , um wieder die eigene Jugend zu motivieren , hier ihr Schärflein für die Gesellschaft beizutragen ?
Statt die Welt retten zu wollen , müssen erst mal die nichtarbeitenden , aber arbeitsfähigen Deutschen gerettet werden , um zu begreifen , das es nicht nur Rechte sondern auch Pflichten gibt . Das Jeder seinen Teil zum gesellschaftlichen Erfolg beizutragen hat und nicht nur erwartet , von der arbeitenden Bevölkerung mit durchgeschliffen zu werden .
A.kriecher
04.01.2020, 03:06 Uhr
könig_gerhard
Weil der kleine Deutsche sich nicht mehr verheizen lassen will. Der kleine Deutsche schuftet um die Gewinne der gierigen Kapitalisten zu erhöhen,. Der kleine Deutsche hat aber keine Lust mehr zuzusehen, wie der Kuchen ständig nur an die Schmarotzer verteilt wird ohne eine Würdigung seine Lebensarbeitsleistung. Der kleine Deutsche schaft nur, damit andere gut Leben können ohne selbst Leistung zu erbringen. Ich empfehle dem ,,König '' mal ein paar Jahre Spargel zu ernten oder in der Pflege zu arbeiten, danach kann er sich hier wieder melden.
Psychoanalytiker
04.01.2020, 09:16 Uhr
"Perverse" Kette ohne Ende
Ich sah im vergangenen Jahr bei meinem Urlaub in Spanien Bauarbeiter aus Afrika auf Hotel-Baustellen. Die "Einheimischen" Bauarbeiter waren zu dieser Zeit hier in Deutschland und versuchten unsere Autobahnen zu reparieren. Die "Deutschen" Bauarbeiter wiederum buddelten Tunnel und bauten Brücken in unserem Nachbarland Österreich, und deren Bauarbeiter errichteten in Dubai gerade die höchsten Wolkenkratzer der Erde.

Und dann wunderen wie uns, dass wir hier Arbeitskräfte "brauchen"? Ja, genau so ist es, wir holen uns "Billigverdiener" ins Land, beuten Sie nach deutschen Standards aus, diese Menschen freuen sich aber gleichzeitig, dass sie das "5-20-fache" gegenüber ihrem Heimatland verdienen, schicken den Verdienst "nach Hause", und deren Familien sind "happy", dass sie dort zu den "Reichen" gehören und kommen dann letztendlich auch noch nach Deutschland ...
geloescht.20250302
04.01.2020, 09:23 Uhr
@ jan-m!
Kann es sein, dass Sie irgendwas verwechseln bezüglich des Unterschiedes zwischen "Schwarzmalern" und "Schönrednern"?

Erstere kann ich hier nicht finden, von Letzteren mindestens zwei.

Und das zu fast jedem Thema, bei dem bittere Wahrheiten auf den Tisch kommen, aber am liebsten negiert werden sollen.
Leser X
04.01.2020, 10:19 Uhr
Psychoanalytiker
Und was lernen wir aus Ihrer durchaus zutreffenden Analyse: dem pervertierten Globalkapitalismus darf nicht die Zukunft gehören. Er ist der natürliche Feind von Milliarden Menschen, löst kein Problem und schafft viele neue. Auf zu neuen Ufern - denn das kann's ja wohl nicht gewesen sein...
Kobold2
04.01.2020, 12:05 Uhr
ein bischen (zu) einfach
ZItat von Paul
wenn unsere "Superregierung" nicht mal dazu in der Lage ist die eigenen ca. 4 millionen Arbeitslosen eine Arbeit zu verschaffen ???

da darf man entgegenhalten, nicht immer nur die Regierung vorzuschieben, auch der Arbeitssuchende ist gefordert. Zum einen ist auch Flexibiltät gefordert, nicht selten mit Ortswechsel. dem steht oft das soziale und familiäre Umfeld ,aus verschiedenen Gründen, entgegen.
Viel einheimische (meist gut ausgebildet) gehen in Ausland.
Mal sind die Bedingungen besser mal möchte man einfach nur international Erfahrungen sammeln.
Hier zulande gibt es nicht nur Defizite in der Altenpflege, oder in der Landwirtschaft. Das zieht sich Querbeet durch die Wirtschaft. LKW Fahrer, Lager und Logistiker, Baugewerbe, Schichtarbeiter und sogar Ärzte.
Viele Berufe wurden in der Vergangenheit stiefmütterlich behandelt und die Attraktivität gegen Null gefahren, auch in der Bezahlung.
Viele, vor allem aus Osteuropa, suchen hier ihr Glück, weil die dortigen Bedingungen vergleichbar, oder gar schlechter, als hier in der Region in den 90ern waren.
Da hat es genug gegeben, die wegen Perspektivlosigkeit und Mangel an Jobs und fehlenden Respekt ihr Glück in anderen Regionen suchen mußten, um irgendwie ihre Familie durchzubringen.
Ja Paul, in der Wirtschaft geht es in erster Linie nach Fähigkeit, Qualifikation und Eignung und nicht nach nationaler Herkunft. Sonst könnte so manche Firma gleich schließen.
Wenn ich so höre, was mir so mancher Osteuropäer von seiner Heimat ( oft mit traurigem Blick) erzählt, dann wäre ich da wohl auch geflüchtet. (Viele, der hier lebenden Einheimischen, sicher auch)
Psychoanalytiker
04.01.2020, 14:24 Uhr
Vieles richtig Kobold, aber ...
Deutschland will zwar, kann aber nicht ALLE Menschen dieser Welt aufnehmen und retten.

Und wenn Sie "die Wende" vor 30 Jahren bewußt wahrgenommen haben sollten, müssten Sie "heute" bemerkt haben, dass sich die "Willkommenskultur" der West-Bürger gegenüber den ehemaligen DDR-Bürgern massiv negativ gewandelt hat.

Genau SO wird sich in wenigen Jahren auch die heutige Willkommenskultur gegenüber den heute und zukünftig "angelockten Ausländern" negativ gestalten. Begonnen hat dieser Wandel schon ein kleinwenig ...
Kobold2
04.01.2020, 15:19 Uhr
Ich weiß auch nicht,
warum immer so gerne behauptet wird, das Deutschland hier angeblich den Retter für alle spielt. Das ist einfach nicht war.
Schauen Sie sich doch mal allein in Europa um.
Da ist schon längst alles durchgemischt. Selbst in Osteuropa.
Die Ukrainer gehen nach Polen, Russen in die Baltik, Rumänen und Bulgaren, versuchen ihr Glück z.T. in Ungarn. Dann können Sie ja auch mal eines der zahlreichen PKW mit englischem Kennzeichen auf der A38 anhalten. Mit den Insassen können sie sich nicht nur in englisch unterhalten, obwohl die meisten Engländer meinen, I think, i must never learn a foreign language.
Wir waren noch nie der Pool für alle und werden es auch nicht sein.
Tor666
04.01.2020, 15:47 Uhr
Kobold2,
im Moment sind wir die Retter, weil sich wohl kaum ein anderes Land so veräppeln lässt. Und kaum eine Regierung mit dem eigenen Volk so umgeht. Zahlen und bitte Propaganda folgen, sonst böse.
Psychoanalytiker
04.01.2020, 16:06 Uhr
Nochmal @ Kobold2 ...
... sehen Sie, Kobold2, so unterschiedlich ist die Wahrnehmung von uns Menschen. Ich (und nicht nur ich!) bemerken sehr wohl, dass Deutschland (vielleicht aus Wiedergutmachungsgefühlen heraus) die Welt retten will. Sie sehen es offenbar anders. Aber haben Sie vergessen, dass mit Angela Merkel's Selfie und "Wir schaffen das" ALLES begann? Auch wenn ich sehr die Auffassung vertrete, dass ALLE Menschen vor dem Gesetz gleich sein sollten (sind sie derzeit nicht) und die Würde des Menschen unantastbar ist, will ich hier kein Multikulti-Leben a'la Merkel, Göhring-Eckert & Co., weil es nicht funktioniert. Beispiel gefällig? Frauen diverser Herkunftsländer müssen sich noch immer dem Mann unterordnen, der Handschlag wird verweigert, Zwangs-Ehen und Beschneidungen sind noch aktuell u.s.w, u.s.w. ...
Leser X
04.01.2020, 16:16 Uhr
Kobold2
Ich sehe hier auch eine zugespitzte Paranoia was das Thema Ausländer betrifft. Ich glaube, wenn sich griesgrämige Teile unserer Bevölkerung weiter so intolerant und unfreundlich zeigen, werden wir in wenigen Jahrzehnten wieder unter uns sein und die deutsche Lightkultur wieder ungestört pflegen können.
geloescht.20250302
04.01.2020, 16:39 Uhr
Nichts für ungut...
...aber Paranoia ist für mich, den schon länger hier Lebenden die Unterscheidungsfähigkeit zwischen Einwanderung auf den Arbeitsmarkt und in die Sozialsysteme oder die Gefängnisse, egal ob wegen Verbrechen oder Ausreisepflicht, abzusprechen.

Die anderen Gründe für das, was Vorurteile oder Ausländerfeindlichkeit genannt wird, erklären Kommentatoren wie Psychoanalytiker oder Tor666 regelmäßig in klar verständlichen Sätzen.

Dass Sie das nicht akzeptieren wollen, Leser oder Leserin X, wird aber niemanden davon abhalten, Ihnen das trotzdem vor Augen zu halten.
Psychoanalytiker
04.01.2020, 16:52 Uhr
Sehen Sie @ Leser X ...
... wenn Ihre Definition von "griesgrämig" so ist, wie Sie es hier darstellen, bin ich sehr gerne griesgrämig !!!
Andreas Dittmar
04.01.2020, 17:24 Uhr
Fachkräftemangel
So tief braucht man da gar nicht rein gehen @Psychoanalytiker. Eigentlich bin ich auch der Meinung, das diese Fachkräfterekrutierung nur vorgeschoben ist. Es gibt Länder, welche die Einwanderung mit Gesetzen und Vorschriften regulieren. Wenn man dort Staatsbürger werden will, arbeiten und eine neue Existenz aufbauen möchte, sich dem Land verbunden fühlt, reist man über reguläre Grenzübergänge bzw. Flug- und Seehäfen ein. Natürlich sollte man ein paar trviale Vorraussetzungen mitbringen.

In Deutschland ist es ein bissel anders. Da gibt es Leute, welche sich eine goldene Nase am Leid der Menschen verdienen, wie eben jener Hannoveraner ASB-Manager, der insgesamt 10 Mio. Euro staatlicher Gelder mit Flüchtlingsunterkünften veruntreute und davon mehrere Millionen in den Libanon verschob oder Bamf-Mitarbeiter und diverse Anwaltskanzleien, welche gegen Bares gemeinsame Sache machten. Auch das Klagen gegen ablehnende Asylbescheide scheint ordentlich Geld abzuwerfen.

Es fängt aber eigentlich schon viel früher an.

20000 Tote im Mittelmeer seit 2014, dazu die Toten in Kühllastern und auf Bahngleisen auch von Zügen überrollt.
Tausende vegetieren auf den griechischen Inseln in erbärmlichen Verhältnissen, rangekarrt von NGO-Schleppern, welche auch von Kirchen und diversen politischen Vereinigungen unterstützt werden.

Ein Bruchteil von Denen, die es nach Deutschland schaffen werden den Fachkräftemangel ausgleichen. Die große Masse wird die Bedürfnisse der Großindustrie nach billigen Arbeitskräften abdecken oder eben irgendwann wieder abgeschoben.
Kobold2
04.01.2020, 17:32 Uhr
Mir gefällt auch einiges nicht, Psychoanalytiker
Vor allem, wenn man Menschen, ob ihrer Herkunft pauschal verurteilt und Einzelfälle als normal herauf stuft. Grad junge Muslime sind eher modern, westlich eingestellt. Da greift ihr pauschale Argument nicht. Zur gesellschaftlichen Stellung der Frauen in unserer Gesellschaft, haben wir genug eigenen Dreck wegzukehren. Von der schlechteren Entlohnung, über berufliche Einschnitte durch Erziehung und Familie, bis hin zu häuslicher Gewalt.
@Tor666
Fragen Sie mal die Polen, Rumänen Bulgaren, Russen wie die von ihrer Regierung veräppelt werden. Da sind wir glücklicherweise noch weit weg.
Wer Zahlen und Statistiken 1:1 übernimmt, ohne Herkunft Hintergrund und Absicht zu hinterfragen, der ist für mich beim betreuten Denken angekommen und auch ein Spielball von Propaganda und Machtmissbrauch.
Teja
04.01.2020, 17:52 Uhr
Kobold 2
Das es hier genug eigene Probleme gibt war schon immer bekannt .
Wenn Sie aber von Einzelfällen reden , welche aufgebauscht werden , möchte ich von Ihnen wissen , ob nicht jeder dieser Einzelfälle ein Fall zu viel ist .
Warum holt man sich dann immer mehr dieser sogenannten Einzelfälle ins Land ?
Ich gebe Ihen recht , das viele junge Muslime die Vorteile des Westens erkannt haben und diese auch gehörig ausnutzen . Inanspruchnahme unseres Sozialsystems ohne Gegenleistung konstruktiver Art , dafür aber Beiträge leisten , die den Spalt in Deutschland immer größer werden lassen .
Politische Verhätschelung statt eindeutige Einflußnahme darauf , hier die Sprache zu lernen , Lehren zu absolvieren und zu arbeiten .
Nein , die Clans werden immer stärker und frecher , wir sind da lange noch nicht am Ende . Verschiedene Gebiete in Deutschland sind schon komplett besetzt . Soll das so weitergehen und das noch mit den Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung ?????
Muslime werden immer den Koran als ihren Wegweiser sehen , auch wenn es dabei gemässigte Gruppen gibt .
Gegenüber sogenannten Ungläubigen ist in diesem Buch alles , aber auch alles erlaubt . Aber wer in diesem zerrissenen Land ist in der Lage ihnen das zu verbieten ????
PIMI
04.01.2020, 17:58 Uhr
Beim MDR aktuell
beim MDR liest sich das aber ganz anders:
Sondershausen: Überdurchschnittlich viele Arbeitslose
Im Kyffhäuserkreis ist die Arbeitslosenquote im Dezember überdurchschnittlich gestiegen. Laut Landesarbeitsagentur ging sie um 0,7 Punkte auf 7,8 Prozent nach oben. Damit hat der Kreis auch landesweit mit die meisten Arbeitslosen. Insgesamt sind in Nordthüringen knapp 11.500 Menschen arbeitslos gewesen, rund 560 mehr als Monat davor.
Kobold2
04.01.2020, 18:07 Uhr
shershen834
Auf beiden Seiten ist jeder Fall zuviel.
Ihre "auch gemäßigten Gruppen" sind immer noch in der Mehrzahl.
So wie mit dem Koran Machtmissbrauch getrieben wird, hat man es auch mit der Bibel getan und tut es noch heute.
Genauso sind nicht alle hier her gekommen, um sich ins Sozialkissen zu legen, oder den Einheimischen, die dort schon ihren Lebensinhalt gefunden haben, ihren Platz streitig zu machen.
Bernd Beck
04.01.2020, 19:24 Uhr
sie zerstören unsere Kultur...
und was nicht alles skandiert wird. Waraus besteht unsere Kultur denn noch? Den Anderen zu ignorieren oder gar zu verachten. Intoleranz und Hass. Für die eigenen Probleme ausschließlich den Nächsten verantwortlich zu machen. Dem Nachbarn auch den kleinsten Erfolg nicht zu gönnen. Anonym zu wettern statt miteinander zu sprechen, sich auszutauschen und sich einzubringen. Die Erziehung läuft schief, Kindergärten, Schulen und Ämter sollen es richten. Ausbildungsplätze stehen frei, Fachkräfte werden dringend gebraucht (und teils nicht einmal schlecht bezahlt) aber viele Bewerber sind einfach unbrauchbar für die Berufe. Zuwanderer müssen es vorerst richten. Bewerber überstehen, sofern sie beginnen, nicht einmal die Ausbildung oder eine Probezeit. Auf der anderen Seite haben wir unfähige Ausbilder, denen es zu viel ist, jemanden richtig auszubilden und Sachen beizubringen, sodass der Nachwuchs unnütz daneben steht. Wer soll das richten?

Wenn das unsere Kultur ist, die von Ausländern zerstört wird, dann bitte, bitte macht die Tore weit auf... denn das, was "unsere Kultur" ausmacht, ist nicht das Fernhalten von Ausländern. Es ist das tägliche Pflegen der Kultur in unseren Vereinen. Die brauchen die Unterstützung, finanziell und personell. Denn denen ist nicht geholfen, wenn Kommentatoren unter einem Artikel Texte gegen Ausländer schreiben und sich in der Realität immer weniger wirklich vor Ort kümmern. Dann haben wir keine Ausländer UND keine Kultur mehr.
Psychoanalytiker
04.01.2020, 19:26 Uhr
Nochmal @ Kobold2 ...
... ich gönne Ihnen gerne Ihre optimistische Haltung. Ich bin persönlich oft mit Muslemen in Verbindung, habe sogar muslemische Freunde. Auch sind durchaus gemäßigte Menschen unter ihnen, keine Frage.

Nur musste ich nahezu immer feststellen, dass das Frauenbild der männlichen Musleme eben nicht unserer "europäischen Lebensweise" entspricht. Eine Frau genießt im Lebensbild der meisten Männer z.B keine Gleichberechtigung und das ist auf Grund der Erziehung und "Prägung" auch nicht aus den meisten "Köpfen" herauszubringen. "Köln" war dafür ein trauriges Beispiel.

Ich habe oft den Eindruck von Deutschen "Gutmenschen" (ich mag diesen Ausdruck nicht, muss ihn aber zur Verdeutlichung ab- und zu verwenden), dass man glaubt, diese Menschen werden sich durch ihre hier gewonnene Lebenserfahrung ändern, sich unserer "Lebensweise" annehmen. Meine Erfahrung ist leider eine andere, ist ähnlich den Erfahrungen der "alten BRD" aus vergangenen Jahren. Dabei wollten "Angela Merkel & Co." die Fehler von "damals" (mit den "Gastarbeitern") nicht wiederholen und alles besser machen. Sie machen es leider nicht besser, und ich weiß wovon ich hier schreibe.

Und dann muss ich leider nochmals auf den Imam von Mekka (um dessen Kaaba jährlich rund 2 Mio. Menschen pilgern) und dessen Aufruf "an alle Dshihadisten dieser Welt" verweisen. Googeln Sie mal, denn in Deutschen Zeitungen war dies nur eine Randbemerkung wert. Vielleicht hilft Ihnen dies ja ...
Bernd Beck
04.01.2020, 19:36 Uhr
@PIMI Arbeitslosigkeit
@PIMI: Das ist richtig, dass die Zahl gestiegen ist. Vielleicht sogar überdurchschnittlich stark. Aber ist das nicht etwas zu kurz gegriffen, nur diese eine Zahl zu nehmen? Jeweils im Dezember hatten wir in den letzten Jahren 2016 (9,4%), 2017 (8,4%), 2018 (8,3%) und 2019 (7,8%). Wir konnten also langfristig die Arbeitslosigkeit senken. In den Vorjahren ist die Zahl der Arbeitslosen zum Jahreswechsel vergleichbar stark angestiegen. Rein statistisch betrachtet ist das Problem zwar groß, aber nicht in dem Ausmaß, wie Sie es andeuten.
geloescht.20250302
04.01.2020, 20:36 Uhr
Vielleicht...
...wurden zuletzt weniger Hartz-IV-Empfänger frühverrentet, weil sie sich dagegen wehrten?

Wir wissen alle, was diese Vorgänge für die Statistik bedeutet.

Und der Froböse-Jubelreport hat diese Menschen beim Rückgang der Arbeitslosenzahlen nie berücksichtigt.
Andreas Dittmar
04.01.2020, 22:11 Uhr
Die Statistik mag zwar richtig sein,
nur zielführend ist sie nicht. Die Arbeitslosigkeit im Kreis EIC ist 4 % niedriger als im Kreis NDH. Ich gehe mal davon aus, dass viele Eichsfelder nach Göttingen oder Kassel zum Arbeiten pendeln.

Ich wäre auch fast der Versuchung erlegen, genau das zu tun, hab mich dann aber letztendlich doch für den weiteren Weg nach Erfurt entschieden um in Thüringen zu arbeiten.

Trotzdem stellt sich mir die Frage : " Warum ist die Politik nicht in der Lage, die Wirtschaft in der Region zu halten ?" Ganz einfach, diese Leute haben keinen Plan und sie sind dazu verdammt, solche Statistiken zu ettablieren und zu erklären, wie es der Herr Froböse tut. OK, bei dem Gehalt würde ich vielleicht dasselbe tun :-)
Wie Bitte
04.01.2020, 22:44 Uhr
@a-kriecher
Ich habe mein ganzes Leben lang gearbeitet und kann mir sehr wohl ein Urteil bilden, wie zu meiner Zeit gearbeitet wurde und wie die Jugend von heute glaubt, nur arbeiten zu brauchen - oder eben gar nicht zu brauchen.
Was wollen sie mir mit Ihrem Kommentar sagen?
Und natürlich wird der deutsche vom Arbeitgeber ausgebeutet. das weiß ich auch und geben ihnen sogar recht.
Aber was tut der deutsche dagegen?
Er lässt sich sagen, an allem sind die Flüchtlinge schuld und läuft Nazis hinterher, statt sich gegen die zu wehren, die schuld sind.
Teja
04.01.2020, 23:12 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert.
geloescht.20250302
04.01.2020, 23:16 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Bezug mehr zum Artikel
Andreas Dittmar
05.01.2020, 00:44 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Bezug mehr zum Artikel
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)