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Do, 11:30 Uhr
02.01.2020
NNZ-Ergebnisnachlese Kegeln

Ein Sieg, zwei Niederlagen

Kurz vor Weihnachten mussten drei der fünf in den Landesklassen vertretenen Südharzmannschaften noch einmal auf „Holzjagd“ gehen. Für die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt gab es dabei im Nachholespiel beim TSV Motor Gispersleben leider wieder nichts zu holen...

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Völlig überraschend auch die Heimniederlage der Nordhäuser NSV-Ersten gegen Sömmerda. Dafür schwimmt die NSV-Zweite weiter auf der Erfolgswelle, gewann auch in Eisenach.

In Gispersleben sah es für die SG nach dem ersten Paar noch ganz gut aus. Daniel Schäfer spielte drei ganz starke Bahnen, war mit Abstand bester SG-Spieler und holte sich den Punkt. Leider blieb Maik Schäfer diesmal blass. Aber nur fünf Holz Rückstand vor dem zweiten Paar. Da hatte Hanjo Sinzel zwei zu schwache Bahnen und er musste sich trotz guter 500 Holz deutlich beugen. Noch schlimmer erwischte es Rainer König, der überhaupt keine Einstellung zu Bahn fand. Bei nunmehr 104 Holz Rückstand und 1:3 Punkten war das Spiel praktisch schon verloren. Das letzte SG-Paar steuerte dann noch einmal mit je 508 Holz zwei gute Ergebnisse bei. Dabei überraschte vor allem Maik Jalowski mit vier nahezu gleich guten Bahnen. Gegen den Tagesbesten Andreas Jung reichte es aber nur zu einem Bahnsieg. Deutlich verbessert gegenüber den letzten Spielen zeigte sich Mario Czerwinski. Mit einem knappen 508:503 holte er noch den zweiten Punkt für die Gäste.

1.Landesklasse Männer 120 Wurf
Motor Gispersleben – SG Bleicherode/Sollstedt 6:2 (3140:2978/16:8)
Maik Schäfer 0:1 (463:489/1:3)
Daniel Schäfer 1:0 (556:535/2:2)
Hanjo Sinzel 0:1 (500:528/1:3)
Rainer König 0:1 (443:514/0:4)
Maik Jalowski 0:1 (508:571/1:3)
Mario Czerwinski 1:0 (508:503/3:1)


Auf dem Weg zur Titelverteidigung gab es für die 1. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV einen herben Rückschlag. Statt Revanche für die Hinspielniederlage zu nehmen musste man sich auch zu Hause dem Sömmerdaer KSV beugen. Dabei lief zunächst alles nach Plan. Reiner Hagemeier und Roland Rahn hatten zwar beide hartnäckigen Widerstand zu brechen, zeigten sich aber nervenstark und sorgten für eine recht beruhigende Führung mit 42 Holz. Im zweiten Paar war bis zum Bahnwechsel auch noch alles in Ordnung. Rainer Wille hatte seinen Gegner im Griff und Uwe Schmögner, obwohl mit Schwankungen, ließ seinen Kontrahenten nicht aus dem Blick. Nach dem Bahnwechsel aber lief bei ihm überhaupt nichts mehr. Viele Fehlwürfe und am Ende insgesamt nur 88 Räumer. Gästekapitän Frank Gießler zog dadurch immer weiter weg und führte Sömmerda schließlich noch zum völlig unverhofften Sieg. Nordhausen fiel dadurch auf Tabellenplatz Fünf zurück, hat aber mit nur zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Weida weiterhin noch alle Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Landesliga Senioren 100 Wurf
Nordhäuser SV – Sömmerdaer KSV 1673:1681
Reiner Hagemeier 438:407
Roland Rahn 431:420
Rainer Wille 435:418
Uwe Schmögner 369:436


Sieben auf einen Streich heißt es in einem Grimmschen Märchen. Und märchenhaft ist auch die Serie von nunmehr sieben Siegen in Folge der 2. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV. Auch die Grün-Weißen in Eisenach konnten die Erfolgsserie der Nordhäuser nicht stoppen. Danach sah es allerdings zunächst aus. Uwe Hempowicz musste sich in einem Herzschlagfinale um die Winzigkeit eines einzigen Punktes geschlagen geben. Bei Ingo Koudele lief es gar nicht gut und so lagen die Gäste bei „Halbzeit“ mit 24 Holz zurück. Das zweite NSV-Paar zeigte sich aber auf der Höhe seiner Aufgaben. Vor allem Heinz Schulz, der in letzter Zeit seiner Form etwas hinterhergelaufen war, zeigte sich endlich wieder von seiner besten Seite und ließ dem besten Eisenacher Joachim Knab mit Tagesbestleistung keine Chance. Und da auch Steffen Kratzien seinem Gegner deutlich überlegen war konnte das Spiel noch gedreht werden.

Landesklasse Senioren 100 Wurf
Grün-Weiß Eisenach – Nordhäuser SV II 1584:1597
Uwe Hempowicz 403:404
Ingo Koudele 367:390
Steffen Kratzien 390:372
Heinz Schulz 437:418

Kein langes Ausruhen nach den Weihnachtstagen und den Feierlichkeiten zum Jahreswechsel gibt es für die Frauen des Nordhäuser SV. Als Einzige müssen sie schon am ersten Wochenende im neuen Jahr an die Kugel. Am Sonntag geht es für den Tabellendritten zum Rückrundenauftakt in der Landesklasse zum Tabellensechsten nach Heldrungen. Nordhausen, das das Hinspiel gewonnen hat, hat erst vier Minuspunkte auf dem Konto, Heldrungen nur vier Pluspunkte. Damit sind die NSV-Frauen ganz klar in der Favoritenrolle.
Autor: red

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