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Sa, 08:19 Uhr
04.01.2020
Ermittlung der Spritpreise und Ausblick:

So war es 2019, so wird es 2020

In einer statistischen Aufstellung erfahren Sie hier alles über die Treibstoffpreise des letzten Jahres und die mögliche Entwicklung im gerade anbrechenden Jahr...

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Jahresrückblick 2019
Im zurückliegenden Jahr fielen die Preise für beide Kraftstoffsorten gegenüber 2018 im Jahresmittel um jeweils rund 2 Cent. So kostete der Liter Super E10 2019 im Jahresschnitt 1,3974 Euro. Im Jahr zuvor lag der Durchschnittspreis noch bei 1,4206 Euro. Der Liter Diesel hatte 2018 im Schnitt 1,2754 Euro gekostet, 2019 waren es 1,2552 Euro.

Die drei teuersten Tankmonate 2019 für Super E10 waren Mai (1,5002 Euro pro Liter), Juni (1,4703 Euro) und Juli (1,4409 Euro). Am günstigsten war der Kraftstoff hingegen im Februar (1,3184 Euro), Januar (1,3232 Euro) und März (1,3505 Euro).

Dieselfahrer zahlten am meisten im Mai (1,2947 Euro), April (1,2715 Euro) und Dezember (1,2656 Euro) sowie am wenigsten im Januar (1,2320 Euro), August (1,2342 Euro) und Juli (1,2456 Euro).

Teuerste Super-E10-Tankstadt 2019 ist Frankfurt am Main. 1,4128 Euro kostete der Liter hier im Jahresschnitt. Im Dezember belegte die Metropole zum fünften Mal in Folge Platz eins der teuersten deutschen Tankstädte. Zudem erreichte sie 2019 insgesamt zehnmal einen Platz in den Top drei dieser Kategorie – siebenmal davon sogar Platz eins. Zu den teuersten Tankstädten zählten 2019 zudem Stuttgart und Dresden mit einem Jahresmittelwert von 1,3998 Euro beziehungsweise 1,3993 Euro pro Liter Super E10.

Durchschnittlich am wenigsten zahlten Autofahrer hingegen in Bochum (1,3755 Euro pro Liter Super E10), Dortmund (1,3756 Euro) und Essen (1,3765 Euro).

Ausblick auf 2020
Steffen Bock (Geschäftsführer von Clever Tanken): „Der Handelskonflikt zwischen den USA und China, weltweite Konjunkturflauten, schwankende US-Rohölreserven, ein Angriff auf eine Ölraffinerie in Saudi-Arabien sowie zuletzt im Dezember die Verlängerung und Ausdehnung der Förderdrosselung des Ölkartells OPEC und seinen Verbündeten: 2019 war ein Jahr der stetigen politischen und wirtschaftlichen Schwankungen – und damit der Tiefs und Hochs an den Rohölmärkten und Zapfsäulen.“ Der Experte geht davon aus, dass sich der Aufwärtstrend der Kraftstoffpreise zu Beginn des neuen Jahres fortsetzt. Nicht zuletzt, weil die Teileinigung auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China Anfang Januar unterzeichnet werden soll. Das könne die globale Konjunktur wieder ankurbeln und damit auch die Rohölnachfrage.

Steffen Bock rät Autofahrern daher, die Preise entlang geplanter Fahrtrouten regelmäßig via App, Navigationsgerät oder dem Internet zu vergleichen. So könnten sie selbst in Preishochphasen sparen. Beachten sollten sie die vielfachen, teils enormen Sprünge im Tagesverlauf und zwischen den Anbietern. Günstige Tankzeiten bieten sich oft im Zeitraum zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr und ab 18 Uhr am Abend.
Autor: red

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