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Do, 13:09 Uhr
19.12.2019
Linke im Kreistag

Linke lobt Anpassung bei Unterkunftskosten

Auf seiner letzten Sitzung beschloss der Kreistag eine Anpassung der Richtlinie zu den Kosten der Unterkunft (KdU). Insbesondere die Kreistagsfraktion der Linken freut das Ergebniss, man hatte bereits vor zwei Jahren einen eben solchen Schritt angemahnt...

„Es hat lange gedauert, aber unser Antrag aus dem Jahr 2017 trägt nun endlich Früchte. Wir haben vor zwei Jahren schon gesagt, dass die KdU-Richtlinie dringend einer Änderung bedürfe“, freut sich Heike Umbach, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE.im Kreistag Nordhausen, in einer aktuellen Pressemitteilung. „Die Netto-Kaltmiete wurde teilweise um bis zu 25 Prozent angehoben, das bestätigt nicht nur unseren Verdacht der dringenden Handlungsnotwendigkeit, sondern bedeutet nun natürlich auch eine deutliche Verbesserung, wenn man deswegen eben nicht mehr vom eigenen Regelsatz noch die Miete bezuschussen muss“, so Umbach weiter.

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„Die Richtlinie wurde zuletzt 2011 angefasst, da ist es kein Wunder, dass eine Anpassung notwendig war. Das wurde uns auch so in den Gesprächen mit den Bürger und Bürgerinnen des Landkreises immer wieder bestätigt. Auch sehr gut ist, dass man die Richtlinie künftig alle zwei Jahre überprüfen möchte, damit sind regelmäßige und zeitnahe Anpassungen möglich“, pflichtet Franca Bergmann, sozialpolitische Sprecherin des Linken Kreisverbandes, Umbach bei.

Von der Anpassung der Kosten der Unterkunft profitieren Personen, die nach SGB II, SGB XII und AsylbLG Unterstützung erhalten. Die Ansprüche auf die Nettokaltmiete werden ab dem 01. Januar 2020, je nach Berechnungsgrundlage, um bis zu 25 Prozent angehoben.
Die Linke im Kreistag
Autor: red

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Kommentare
Sonntagsradler 2
19.12.2019, 13:25 Uhr
Das ist wunderbar von den Linken
Jawohl macht es den Gästen richtig schön gemütlich in unseren Land..
Ich finde es toll. Weiter so
Ganz nach den Motto
Wer heut zu tage noch arbeitet um sich und seine Familie über die runden zu bringen will ist selber schult.
geloescht.20250302
19.12.2019, 14:23 Uhr
Da Sie wohl in Deutschland...
...nicht unter das Asylbewerberleistungsesetz fallen, interessieren Sie die SGBs und darunter erfassten Hilfesuchenden wohl auch nicht, oder Sonntagsradler 2?

Armutsrentner, Behinderte, Kranke, Alleinerziehende dürfen dann nach Ihrer Meinung wohl gerne im Dunkeln sitzen oder auf der Straße landen, nur damit nicht auch illegal Eingereiste oder Hierbleibende irgendwie profitieren?

Die verschiedenen SGBs wurden in den letzten Jahren genügend zuungunsten von Benachteiligten ausgedünnt. Gut, dass eine Partei das mal in den Fokus rückt.
Sonntagsradler 2
19.12.2019, 15:43 Uhr
@tannhäuser / Sehen wir‘s mal so
Diese Unterstützung sollten auch die Menschen bekommen die Ihren Lebensunterhalt nicht mehr selber erstreiten können. Aber bei kerngesunden 18 -45 jährigen habe ich dafür kein Verständnis.Da es genug Gleichgestellte und Behinderte sich auf dem 1 Arbeitsmarkt betätigen.
Weihnachtsgeld für Hartz IV Empfänger Googln Sie mal
geloescht.20250302
19.12.2019, 16:10 Uhr
Und nun, Sonntagsradler 2 ?
Vor Einführung von H4 haben Sozialhilfeempfänger ohne Anspruch auf ALG und ALH auch Weihnachts- und Bekleidungsgeld bekommen, wovon "Kunden" des Arbeitsamtes ausgeschlossen waren.

Haben Sie eine Ahnung, wie viele DDR-Bürger nach der Wende in der Sozialhilfe gelandet sind, weil sie keinen alten Seilschaften angehörten, die ihnen neue Arbeitstellen oder wenigstens eine ABM nach der nächsten verschafften?

Über Recht oder Unrecht eines Weihnachtsgeldes können wir weiter diskutieren, sollte es Bundes- oder Landesgesetz in Thüringen werden. Oder interessiert es Sie wirklich so brennend, ob in Bayern ein Kasten Paulaner vom Hänger fällt oder in Friesland ein Schankwirt das Jever zu warm serviert?

Hat Sie das damals auch schon aufgeregt, weil Sie nicht wussten, wie viele Ausländer davon profitierten?

Diese Diskussionen über "faule" Sozialhilfeempfänger gab es schon vor Schröders Agenda, nur wurden sie danach in "faule Hartzer" umbenannt und Krawallsender wie RTL2 befeuern das.
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