Do, 11:06 Uhr
19.12.2019
Aus dem Ellricher Stadtrat
Keine Einigung zu Hoppe-Gedenktafel
Eine Erinnerung an den Ellricher Rolf Hoppe wollen die Bündnis-Grünen in Ellrich schaffen. Auf eine kleine Gedenktafel für etwa 600 Euro konnte sich der Stadtrat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr dann aber doch nicht einigen…
Rolf Hoppe als Kind mit seinen Eltern vor der Bäckerei in Ellrich. (Foto: Susanne Schedwill)
Jürgen Weyand von den Ellricher Bündnis-Grünen will Ellrichs berühmten Sohn, dem Schauspieler Rolf Hoppe, gern ein Denkmal setzen. Eine Gedenktafel soll dazu an einer Garage in der Lindenstraße angebracht werden. Dort stand einst die Bäckerei der Familie Hoppe, das Haus ist längst abgerissen. Kosten für die Tafel laut Weyand: rund 600 Euro. Der Garagenbesitzer habe auch seine Bereitschaft erklärt, ebenso die Familie Hoppes, sagte Stadtrat Weyand.
Doch, weil der Haushalt für 2020 fertig geschnürt war und für die 600 Euro extra eine neue Kostenstelle hätte aufgemacht werden müssen, hatte die SPD-Fraktion bedenken, ob der Genehmigung des Zahlenwerks durch die Kommunalaufsicht beim Landkreis.
Das ist ja eine gute Idee mit der Tafel, sagte CDU-Fraktionschef Daniel Holzhause. Doch auch seine Fraktion meldete Bedenken an, den Haushalt noch einmal anzufassen. Das nächste Mal müsste ein solcher Vorschlag während der Haushaltsverhandlungen eingebracht werden, bat Holzhause um Verständnis.
Der Vorschlag von Ingmar Flohr (FDP), dass jeder der 20 Stadträte doch 30 Euro spenden solle, dann hätte man auch 600 Euro zusammen, kam ebenso nicht durch.
Weyand zeigte Verständnis und zog seinen Änderungsantrag zum Haushalt zurück. Jetzt wird das Ganze im neuen Jahr noch einmal im Finanzausschuss beredet, auch ob möglicherweise ein Spendenaufruf gestartet wird. Spätestens in einem halben Jahr will Bürgermeister Henry Pasenow (CDU) seinen Rat dann darüber informieren, wie weiter verfahren wird.
Susanne Schedwill
Autor: ssc
Rolf Hoppe als Kind mit seinen Eltern vor der Bäckerei in Ellrich. (Foto: Susanne Schedwill)
Jürgen Weyand von den Ellricher Bündnis-Grünen will Ellrichs berühmten Sohn, dem Schauspieler Rolf Hoppe, gern ein Denkmal setzen. Eine Gedenktafel soll dazu an einer Garage in der Lindenstraße angebracht werden. Dort stand einst die Bäckerei der Familie Hoppe, das Haus ist längst abgerissen. Kosten für die Tafel laut Weyand: rund 600 Euro. Der Garagenbesitzer habe auch seine Bereitschaft erklärt, ebenso die Familie Hoppes, sagte Stadtrat Weyand.
Doch, weil der Haushalt für 2020 fertig geschnürt war und für die 600 Euro extra eine neue Kostenstelle hätte aufgemacht werden müssen, hatte die SPD-Fraktion bedenken, ob der Genehmigung des Zahlenwerks durch die Kommunalaufsicht beim Landkreis.
Das ist ja eine gute Idee mit der Tafel, sagte CDU-Fraktionschef Daniel Holzhause. Doch auch seine Fraktion meldete Bedenken an, den Haushalt noch einmal anzufassen. Das nächste Mal müsste ein solcher Vorschlag während der Haushaltsverhandlungen eingebracht werden, bat Holzhause um Verständnis.
Der Vorschlag von Ingmar Flohr (FDP), dass jeder der 20 Stadträte doch 30 Euro spenden solle, dann hätte man auch 600 Euro zusammen, kam ebenso nicht durch.
Weyand zeigte Verständnis und zog seinen Änderungsantrag zum Haushalt zurück. Jetzt wird das Ganze im neuen Jahr noch einmal im Finanzausschuss beredet, auch ob möglicherweise ein Spendenaufruf gestartet wird. Spätestens in einem halben Jahr will Bürgermeister Henry Pasenow (CDU) seinen Rat dann darüber informieren, wie weiter verfahren wird.
Susanne Schedwill

