Mo, 16:07 Uhr
16.12.2019
Kanal- und Straßenbauarbeiten seit heute beendet:
Hörningen ist wieder frei
Und wieder kann die Stadt Nordhauen unter ein Millionen-Projekt einen Haken setzen. Heute Nachmittag, pünktlich um 14 Uhr, zerschnitten Oberbürgermeister Kai Buchmann, sein Ortsteilkollege Norbert Helmke und am Bau Beteiligte das schwarz-gelbe Band über der Teichstraße…
Damit ist kurz vor den Feiertage eine weitere Baustelle geschlossen, an der insgesamt fünfzehn Monate gearbeitet wurde. Gemeinschaftliche Baumaßnahmen sind wichtig, weil die Straßen nicht mehrfach hintereinander aufgerissen werden müssen, sagte Buchmann. Bei dem Bau handelte es sich um ein gemeinsames Projekt des Stadtentwässerungsbetriebes (SEB), dem Wasserverband Nordhausen und der Stadt. Der SEB erstellte eine komplett neue Ortsentwässerung und schloß Hörningen über eine Schmutzwasserdruckleitung an den Ortsteil Herreden und damit an die städtische Zentralkläranlage an.
Für Hörningen hat sich diese Maßnahme in vielerlei Hinsicht gelohnt, betonte der Oberbürgermeister. Zum einen wird der Ortsteil über den Nachbarort Herreden an die Zentralkläranlage angeschlossen. Zum anderen wirkt solch eine Baumaßnahme auch wie eine kleine Dorfsanierung. So konnte die Fahrbahn erneuert und der ein neuer Gehweg angelegt werden. Buchmann bedankte sich bei den beteiligten Firmen Umweltschutz- und Tiefbau GmbH aus Sangerhausen und dem Ingenieurbüro Meinecke GmbH aus Nordhausen für die gute Zusammenarbeit beim Kanal- und Straßenbau soweit der Trinkwasserleitungsverlegung.
Gut 1,5 Millionen Euro hat der Anschluss an die Kläranlage gekostet. Ein Schmutzwasserpumpwerk befördert das Wasser in einer 1 950 Meter langen Leitung nach Herreden. 900 Meter Schmutzwasserkanal sowie 500 Meter Regenwasserkanal wurden in der Teichstraße, Zum Sattelkopf und Zur Eiche angelegt und der Anschluss der vorhandenen Entwässerung in der Feldstraße und Zum Stöckerberg getätigt. 700 Quadratmeter grundhafter Straßenausbau auf einer Länge von 200 Metern erfreuen die Einheimischen und alle Autofahrer. Hinzu kommen 200 Meter grundhafter Wegeausbau für die Fußgänger. In der Teichstraße hatten die Arbeiter zusätzlich 170 Meter Trinkwasserleitung gelegt. Dort wurde dann heute noch etwas anderes aufgelegt: Bratwürste auf den Grill bei der Freiwilligen Feuerwehr.
Schließlich liegt Hörningen in Thüringen und da gehört zum Feiern eine Rostbratwurst einfach dazu. Wenn die dann noch vor der Feuerwache erhitzt wird, sind alle Kriterien ungetrübten Genusses erfüllt. Die gekommenen Gäste und die Hörninger waren sichtlich erfreut über die Veranstaltung. Und kaum war das Band durchschnitten brauste auch schon der erste Bus über die neuen Fahrbahn.
Olaf Schulze
Autor: redDamit ist kurz vor den Feiertage eine weitere Baustelle geschlossen, an der insgesamt fünfzehn Monate gearbeitet wurde. Gemeinschaftliche Baumaßnahmen sind wichtig, weil die Straßen nicht mehrfach hintereinander aufgerissen werden müssen, sagte Buchmann. Bei dem Bau handelte es sich um ein gemeinsames Projekt des Stadtentwässerungsbetriebes (SEB), dem Wasserverband Nordhausen und der Stadt. Der SEB erstellte eine komplett neue Ortsentwässerung und schloß Hörningen über eine Schmutzwasserdruckleitung an den Ortsteil Herreden und damit an die städtische Zentralkläranlage an.
Für Hörningen hat sich diese Maßnahme in vielerlei Hinsicht gelohnt, betonte der Oberbürgermeister. Zum einen wird der Ortsteil über den Nachbarort Herreden an die Zentralkläranlage angeschlossen. Zum anderen wirkt solch eine Baumaßnahme auch wie eine kleine Dorfsanierung. So konnte die Fahrbahn erneuert und der ein neuer Gehweg angelegt werden. Buchmann bedankte sich bei den beteiligten Firmen Umweltschutz- und Tiefbau GmbH aus Sangerhausen und dem Ingenieurbüro Meinecke GmbH aus Nordhausen für die gute Zusammenarbeit beim Kanal- und Straßenbau soweit der Trinkwasserleitungsverlegung.
Gut 1,5 Millionen Euro hat der Anschluss an die Kläranlage gekostet. Ein Schmutzwasserpumpwerk befördert das Wasser in einer 1 950 Meter langen Leitung nach Herreden. 900 Meter Schmutzwasserkanal sowie 500 Meter Regenwasserkanal wurden in der Teichstraße, Zum Sattelkopf und Zur Eiche angelegt und der Anschluss der vorhandenen Entwässerung in der Feldstraße und Zum Stöckerberg getätigt. 700 Quadratmeter grundhafter Straßenausbau auf einer Länge von 200 Metern erfreuen die Einheimischen und alle Autofahrer. Hinzu kommen 200 Meter grundhafter Wegeausbau für die Fußgänger. In der Teichstraße hatten die Arbeiter zusätzlich 170 Meter Trinkwasserleitung gelegt. Dort wurde dann heute noch etwas anderes aufgelegt: Bratwürste auf den Grill bei der Freiwilligen Feuerwehr.
Schließlich liegt Hörningen in Thüringen und da gehört zum Feiern eine Rostbratwurst einfach dazu. Wenn die dann noch vor der Feuerwache erhitzt wird, sind alle Kriterien ungetrübten Genusses erfüllt. Die gekommenen Gäste und die Hörninger waren sichtlich erfreut über die Veranstaltung. Und kaum war das Band durchschnitten brauste auch schon der erste Bus über die neuen Fahrbahn.
Olaf Schulze


