Mo, 10:56 Uhr
16.12.2019
Handball-Landesliga Frauen
Der Wurfschwäche zum Trotz gewonnen
Mit einem knappen aber verdienten 23:22-Erfolg über die Mannschaft vom ESV Lok Meiningen machten sich die Handball-Frauen des Nordhäuser SV selber das erhoffte vorweihnachtliche Geschenk und festigten mit nunmehr 8:4 Punkten den 3. Tabellenplatz in der Landesliga...
Nach der was die Abwehrleistung betrifft schlimmen ersten Halbzeit vor einer Woche gegen Behringen/Sonneborn galt es diesmal, hinten von der ersten Minute an dicht zu stehen. Und die Abwehr stand, agierte anders wie vor Wochenfrist gemeinschaftlich. So kam Meiningen nur selten zu freien Wurfmöglichkeiten, und wenn dann war zumeist Emilie Heise zur Stelle, die im Tor wie ihre Vorderleute von Beginn an hellwach war und eine ganz starke Partie machte. Zudem zwang die Abwehr die Meininger immer wieder zu schlechten Würfen, die oft das Tor zum Teil sogar weit verfehlten.
Und doch führten die Gäste zur Pause mit 9:7. Denn so gut wie die Nordhäuser Abwehr funktionierte so unverständlich nervös, ja hektisch ging es im Angriff zu. Und das bis zum Torwurf. Was da alles an allerbesten Chancen vergeben wurde, das ging kaum noch auf die sprichwörtliche Kuhhaut. Allein sieben Würfe landeten an Latte oder Pfosten, dazu scheiterte man immer wieder unkonzentriert an der guten Meininger Torhüterin. Die sich daraus ergebenden Kontermöglichkeiten nutzten die Gäste, führten schon 3:0, ehe Ella Krieß nach neun langen Minuten und einer starken Einzelleistung endlich das erste Nordhäuser Tor zum 1:3 erzielte. Es blieb in der Folge torarm. Auf der einen Seite die Wurfschwäche der Nordhäuserinnen, auf der anderen Seite die starke NSV-Abwehr. Aber Meiningen blieb wie gesagt vorn.
Und die Gäste kamen auch zum ersten Nachpausentreffer.
Doch nach dem 8:11 übernahmen die Gastgeberinnen endlich das Zepter. Zwar blieben weiterhin beste Gelegenheiten ungenutzt, aber zumindest Ella Krieß und Luise Weber zeigten sich nun treffsicher. Ella brachte ihr Team in der 38. Spielminute schließlich mit 12:11 erstmals in Führung, und das sogar in Unterzahl. Wenig später legte Neele Arnold vom Siebenmeterpunkt zum 13:11 nach. Und als die plötzlich zur Kreismitte eingelaufene Jenny Mohrig den Ball maßgerecht serviert bekam führte das NSV-Team beim 15:12 Mitte der zweiten Halbzeit erstmals mit drei Toren Vorsprung. Drei Tore waren es auch noch beim 23:20 vier Minuten vor Schluss. Das musste eigentlich der sichere Sieg sein. Doch die Mannschaft machte es sich noch einmal selber schwer. Denn anstatt die Angriffe nun lange und sicher auszuspielen, immer mal wieder Freiwürfe herauszuholen, suchte man überhastet den schnellen und erfolglosen Abschluss. Und so kamen die Gäste noch durch deren beste Spielerinnen Anja Schwamm (10 Tore) und Vivien Glagau (9) zum 22:23-Anschlusstreffer. Zu mehr allerdings reichte zum Glück die Zeit nicht mehr aus.
Evelyn Kallmeyer/Emilie Heise/Victoria Picht – Ella Krieß (7), Clara Fiedler (1), Jenny Mohrig (4), Luise Weber (9), Martje Maurischat, Lina Freudenberg, Larissa Förster (1), Anna-Lena Muth, Marianne Kiel, Neele Arnold, Lydia Rosenstock
Uwe Tittel
Autor: redNach der was die Abwehrleistung betrifft schlimmen ersten Halbzeit vor einer Woche gegen Behringen/Sonneborn galt es diesmal, hinten von der ersten Minute an dicht zu stehen. Und die Abwehr stand, agierte anders wie vor Wochenfrist gemeinschaftlich. So kam Meiningen nur selten zu freien Wurfmöglichkeiten, und wenn dann war zumeist Emilie Heise zur Stelle, die im Tor wie ihre Vorderleute von Beginn an hellwach war und eine ganz starke Partie machte. Zudem zwang die Abwehr die Meininger immer wieder zu schlechten Würfen, die oft das Tor zum Teil sogar weit verfehlten.
Und doch führten die Gäste zur Pause mit 9:7. Denn so gut wie die Nordhäuser Abwehr funktionierte so unverständlich nervös, ja hektisch ging es im Angriff zu. Und das bis zum Torwurf. Was da alles an allerbesten Chancen vergeben wurde, das ging kaum noch auf die sprichwörtliche Kuhhaut. Allein sieben Würfe landeten an Latte oder Pfosten, dazu scheiterte man immer wieder unkonzentriert an der guten Meininger Torhüterin. Die sich daraus ergebenden Kontermöglichkeiten nutzten die Gäste, führten schon 3:0, ehe Ella Krieß nach neun langen Minuten und einer starken Einzelleistung endlich das erste Nordhäuser Tor zum 1:3 erzielte. Es blieb in der Folge torarm. Auf der einen Seite die Wurfschwäche der Nordhäuserinnen, auf der anderen Seite die starke NSV-Abwehr. Aber Meiningen blieb wie gesagt vorn.
Und die Gäste kamen auch zum ersten Nachpausentreffer.
Doch nach dem 8:11 übernahmen die Gastgeberinnen endlich das Zepter. Zwar blieben weiterhin beste Gelegenheiten ungenutzt, aber zumindest Ella Krieß und Luise Weber zeigten sich nun treffsicher. Ella brachte ihr Team in der 38. Spielminute schließlich mit 12:11 erstmals in Führung, und das sogar in Unterzahl. Wenig später legte Neele Arnold vom Siebenmeterpunkt zum 13:11 nach. Und als die plötzlich zur Kreismitte eingelaufene Jenny Mohrig den Ball maßgerecht serviert bekam führte das NSV-Team beim 15:12 Mitte der zweiten Halbzeit erstmals mit drei Toren Vorsprung. Drei Tore waren es auch noch beim 23:20 vier Minuten vor Schluss. Das musste eigentlich der sichere Sieg sein. Doch die Mannschaft machte es sich noch einmal selber schwer. Denn anstatt die Angriffe nun lange und sicher auszuspielen, immer mal wieder Freiwürfe herauszuholen, suchte man überhastet den schnellen und erfolglosen Abschluss. Und so kamen die Gäste noch durch deren beste Spielerinnen Anja Schwamm (10 Tore) und Vivien Glagau (9) zum 22:23-Anschlusstreffer. Zu mehr allerdings reichte zum Glück die Zeit nicht mehr aus.
Evelyn Kallmeyer/Emilie Heise/Victoria Picht – Ella Krieß (7), Clara Fiedler (1), Jenny Mohrig (4), Luise Weber (9), Martje Maurischat, Lina Freudenberg, Larissa Förster (1), Anna-Lena Muth, Marianne Kiel, Neele Arnold, Lydia Rosenstock
Uwe Tittel










