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Di, 07:06 Uhr
02.10.2001

nnz-Rückspiegel: 2.Oktober 2001

Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden.


Mit Gesprächen und Aufkleber gegen Öko-Steuer

Die Junge Union macht am Nachmittag im Landkreis Nordhausen gegen die hohe Spritpreise mobil. Dazu sollen ab 17 Uhr an der DEA-Tankstelle zwischen Wolkramshausen und Nohra Aufkleber verteilt werden. Mit Plakaten werden die Nachwuchs-Christdemokraten auf die ihrer Ansicht nach fatale Wirkung der Ökosteuer auf Unternehmen und den privaten Geldbeutel aufmerksam machen. Außerdem wollen die Miglieder der CDU-Nachwuchsorganisation mit den Kraftfahrern ins Gespräch kommen. „Die geplanten Ausgleichsmaßnahmen sind ein Hohn, gerade für Schüler, Studenten, Rentner und sozial Schwache. Offensichtlich sind unsere Lebensverhältnisse in Berlin immer noch nicht verstanden worden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Jungen Union.


Über 2300 Nordhäuser feierten Musikfestival

Das 5. CABINET NIGHTFLIGHT Musikfestival zog am vergangenen Samstag über 2.300 Besucher in die beteiligten Lokale der Rolandstadt. Bis tief in die Nacht feierten ausgelassene Partyhungrige bei Rock, Jazz, Samba, Funk und Folk in der Altstadt und den angrenzenden Kneipen. Irish Folk- Music begeisterte gleich in drei Locations und regte ebenso zum Tanzen und Springen an, wie die Latino-Klänge im Ratskeller. Im Dröder zelebrierte John Hayes eine unvergessliche Live-Show und die Partyband CASANOVA hielt in der Alten Weberei die Müdigkeit fern.


Dagmar Becker (SPD): Kita-Kosten für Eltern könnten sich verdoppeln

Die SPD-Landtagsfraktion hat scharf gegen die geplante Erhöhung der Gebühren für Kindertagesstätten protestiert. „Sozialminister Pietzsch führt mit der Kürzung der Zuschüsse für die Kindertagesstätten seine sogenannte familienfreundliche Politik ad absurdum“, so Landtagsabgeordnete Dagmar Becker zur nnz. Geradezu zynisch sei Pietzschs Aussage, daß es keine Erhöhung der Gebühren gebe, da die Kommunen für die Festsetzung zuständig seien. Die SPD-Politikerin gibt zu bedenken, daß die mögliche Beteiligung der Eltern an den Personalkosten der Tagesstätten die ohnehin knappen Kassen vieler Eltern noch zusätzlich belasten werde. Für manche Eltern sei eine Verdopplung der Beiträge nicht auszuschließen. Bislang durften Eltern nur bis zur Hälfte an den Sachkosten beteiligt werden, jetzt könne ein Drittel aller in den Kindertagesstätten anfallenden Kosten (inklusive Personalkosten) auf sie übertragen werden. Die SPD-Landtagsfraktion hat die Landesregierung aufgefordert, die im künftigen Haushalt vorgesehen Kürzung der Mittel um 17 Millionen Mark zurückzunehmen, teilte Becker der nnz mit.
Autor: nnz

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