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Mo, 15:45 Uhr
01.10.2001

Handwerker stehen kurz vor der Fusion

Nordhausen (nnz). Große Ereignisse werfen ihre personellen Schatten voraus. Auch bei der Nordhäuser Kreishandwerkerschaft. nnz berichtet.


Lange wurde sie vorbereitet ­ die Fusion der Kreishandwerkerschaften der Landkreise Eichsfeld und Nordhausen. In der kommenden Woche soll sie nun offiziell vollzogen werden. Die mehr als 30 Delegierten werden sich auf halben Wege - in Niedergebra - treffen. Die Wahl der Gaststätte „Treffpunkt“ sei daher auch symbolisch zu verstehen, so Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Senft gegenüber nnz.

In Niedergebra soll der künftige Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen (Eichsfeld-Nordhausen) gewählt werden. Beide, jetzt noch eigenständigen Kreishandwerkerschaften, werden einen Kandidaten zur Wahl vorschlagen. Aus dem Eichsfeld wird Herrmann-Josef Föllmer ins Rennen geschickt, für den Landkreis Nordhausen kandidiert Günther Kirchner aus Mauderode. Kirchner ist für zwei Wochen übrigens auch der neue Kreishandwerksmeister des Landkreises Nordhausen. Am 25. September wurde der Bauunternehmer gewählt, an seiner Seite agieren Ronald Wienbreyer, Eberhard Kramer, Karola Jacobi und Achim Blume. Letzterer wurde einstimmig zum Ehrenhandwerksmeister auf Lebenszeit gewählt.

Die neuen Vorständler werden auf jeden Fall zu den 14 Delegierten gehören, die zur Wahl der Nordthüringer Handwerkschaft geschickt werden. Ihnen gegenüber stehen 15 Delegierte aus dem Eichsfeld sowie Vertreter von vier Landesinnungsverbänden. Der Sieger der geheimen Wahl wird der neue Kreishandwerksmeister Nordthüringen, der „Verlierer“ sein 1. Stellvertreter. Ihnen zur Seite stehen weitere vier Vertreter aus Nordhausen und fünf aus dem Eichsfeld. Damit vertreten die insgesamt fünf Nordhäuser 350 Innungsbetriebe, die sechs Eichsfelder jedoch 1.350 handwerkliche Unternehmen. „Mit diesem Zahlenschlüssel soll jedoch die Gleichberechtigung zwischen den einzelnen Landkreisen dokumentiert werden“ erläutert Dr. Senft.

In den kommenden Wochen soll jedoch in den Kreishandwerkerschaften nicht nur gearbeitet, sondern auch gefeiert werden. Das erste gemeinsame „Obermeisterfest“ soll im November in der „Finkenburg“ stattfinden. Bis dahin könnte das traditionelle Handwerkerhaus wieder Eigentum der Kreishandwerkerschaft werden. Nach nnz-Informationen soll in der kommenden Sitzung des Nordhäuser Stadtrates über einen Verkauf entschieden werden. Dann soll das Haus weiter saniert werden. Auch Parkplätze könnten dann in unmittelbarer Nähe entstehen.
Autor: nnz

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