Fr, 11:19 Uhr
28.09.2001
Dank an Natur- und Umweltschützer
Nordhausen (nnz). Im Rahmen der 6. Umweltfesttage des Landkreises Nordhausen Natur schützen bewahren gestalten ist der Agenda 21-Arbeitskreis Gipskarst Südharz am 27.09.01 mit einem Umweltpreis geehrt worden. Die Vorsitzende des Arbeitskreises, Gabriela Sennecke, hielt dabei eine vielbeachtete Rede. nnz veröffentlicht das Statement.
Es ist für mich eine große Ehre, dass ich, stellvertretend für die etwa 80 Mitglieder des Arbeitskreises Gipskarst Südharz, einen der diesjährigen Umweltpreise des Landkreises entgegennehmen durfte. Diese Auszeichnung, der Ausgang des Raumordnungsverfahrens Kuhberg aber auch die Resonanz bei der Bevölkerung zeigen uns, dass wir in unserem Bemühen um den Erhalt der in Europa einmaligen Gipskarstlandschaft ein für die nachhaltige Entwicklung der gesamten Südharzregion bedeutendes Ziel verfolgen. Ich möchte heute die Gelegenheit nutzen, um einigen Mitgliedern besonders zu danken. An erster Stelle sei hier Bernd Meyer genannt, Chef der VG Hohnstein/Südharz, der die Initialzündung setzte und mit der Bündelung der in Nordthüringen vorhanden Kräfte die Grundlage für die Entstehung des Arbeitskreises legte.
Weiterhin danken möchte ich
- den Bürgermeistern der vom Gipsabbau betroffenen Gemeinden,
- den regionalen Landtagsabgeordneten und hier besonders Dagmar Becker (SPD)
- dem Superintendenten Curt Stauss
- den vielen Fachleuten aus Verwaltungen, aus Planungs- und Ingenieurbüros,
- den Vertretern des BUND,
- unseren Freunden und Mitstreitern aus Niedersachsen,
- allen Mitgliedern des Arbeitskreises sowie allen Mitarbeitern der Agenda-Büros in
der Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein/Südharz.
Großer Dank gilt nicht zuletzt auch unseren Bürgern, die uns in unserer Arbeit immer wieder Mut zugesprochen und uns unterstützt haben.
Veränderungen brauchen Visionen. Erst kürzlich las ich, dass ein Holzunternehmen, welches bereits über die Rechte der Holzung eines Regenwaldbereiches verfügte, auf die Rodung verzichtete und das Gebiet unter Schutz stellen lies und mit dieser Entscheidung neue Wege im Sinne einer nachhaltigen Ressourcenschonung beschritt. Ich wünsche mir, dass auch die Gipsindustrie von sich aus einen Strukturwandel einleitet und durch die konsequente Nutzung des REA-Gipses und nachwachsender Rohstoffe eine künftige Inanspruchnahme neuer Gipsgewinnungsflächen im Südharzer Karstgebiet vermeidet, um damit auch für die nachfolgenden Generationen unsere Natur zu schützen, zu bewahren und zu gestalten.
Autor: nnzEs ist für mich eine große Ehre, dass ich, stellvertretend für die etwa 80 Mitglieder des Arbeitskreises Gipskarst Südharz, einen der diesjährigen Umweltpreise des Landkreises entgegennehmen durfte. Diese Auszeichnung, der Ausgang des Raumordnungsverfahrens Kuhberg aber auch die Resonanz bei der Bevölkerung zeigen uns, dass wir in unserem Bemühen um den Erhalt der in Europa einmaligen Gipskarstlandschaft ein für die nachhaltige Entwicklung der gesamten Südharzregion bedeutendes Ziel verfolgen. Ich möchte heute die Gelegenheit nutzen, um einigen Mitgliedern besonders zu danken. An erster Stelle sei hier Bernd Meyer genannt, Chef der VG Hohnstein/Südharz, der die Initialzündung setzte und mit der Bündelung der in Nordthüringen vorhanden Kräfte die Grundlage für die Entstehung des Arbeitskreises legte.
Weiterhin danken möchte ich
- den Bürgermeistern der vom Gipsabbau betroffenen Gemeinden,
- den regionalen Landtagsabgeordneten und hier besonders Dagmar Becker (SPD)
- dem Superintendenten Curt Stauss
- den vielen Fachleuten aus Verwaltungen, aus Planungs- und Ingenieurbüros,
- den Vertretern des BUND,
- unseren Freunden und Mitstreitern aus Niedersachsen,
- allen Mitgliedern des Arbeitskreises sowie allen Mitarbeitern der Agenda-Büros in
der Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein/Südharz.
Großer Dank gilt nicht zuletzt auch unseren Bürgern, die uns in unserer Arbeit immer wieder Mut zugesprochen und uns unterstützt haben.
Veränderungen brauchen Visionen. Erst kürzlich las ich, dass ein Holzunternehmen, welches bereits über die Rechte der Holzung eines Regenwaldbereiches verfügte, auf die Rodung verzichtete und das Gebiet unter Schutz stellen lies und mit dieser Entscheidung neue Wege im Sinne einer nachhaltigen Ressourcenschonung beschritt. Ich wünsche mir, dass auch die Gipsindustrie von sich aus einen Strukturwandel einleitet und durch die konsequente Nutzung des REA-Gipses und nachwachsender Rohstoffe eine künftige Inanspruchnahme neuer Gipsgewinnungsflächen im Südharzer Karstgebiet vermeidet, um damit auch für die nachfolgenden Generationen unsere Natur zu schützen, zu bewahren und zu gestalten.

