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Sa, 13:11 Uhr
05.10.2019
Mitgliederversammlung der Nordhäuser Sportjugend

Starke Wortmeldung der Jugend

Konnten die Versammlungen der Sportjugend im Kreissportbund Nordhausen in den vergangenen Jahren getrost in einer mittelgroßen Küche abgehalten werden, so zog man dieses Jahr gleich ins Jugendclubhaus um. Eine Rekordbeteiligung der Jugendwarte aus den Sportvereinen und eine Anzahl illustrer Gäste rechtfertigte die Maßnahme absolut.



Insgesamt 41 Vereinsvertreter lauschten neben den Offiziellen wie Verbandsdelegierten und Politikern den Ausführungen des Vorstandes zur alljährlichen Mitgliederversammlung. Die Sportjugend des Kyffhäuserkreises war vertreten, der Kreisfußballausschuss Nordthüringen und natürlich der Thüringer Landessportbund.

Grußworte hielten der 1. Beigeordnete des Landkreises, Stefan Nüßle, die für Sport zuständige Bürgermeisterin der Stadt Nordhausen, Jutta Krauth, sowie der scheidende Geschäftsführer des KSB, Andreas Meyer und der Geschäftsführer des Kreisjugendrings, Thomas Herwig.

Patrick Börsch, als Vorsitzender der Nordhäuser Sportjugend, stellte die Arbeit der Jugendabteilung im vergangenen Jahr vor und konnte stolz resümieren:„Ein Wachstum an Mitgliedern, in einer Region die leider schrumpft, ist ein klares Zeichen dafür, dass viel richtig gemacht wird.“

Im Impulsreferat sprach der LSB-Vertreter Alex Krospe zum Thema "Vereine in digitalen Welten". Schließlich betrat der Mann die Bühne, dessen unermüdliche Arbeit seit Sommer 2017 maßgeblich zu den positiven Ergebnissen in der Nordhäuser Sportjugendarbeit und der deutlich sichtbaren gesteigerten Wertschätzung geführt haben. Sportjugendkoordinator Silvio Beer gab einen Ausblick in die Vorhaben der nächsten Zeit. Die feste Verankerung des Sports im Jugendförderplan des Kreises für die Jahre 2018 - 2022 trage die ersten Früchte, betonte Beer. Die hohe Teilnehmerzahl am der Mitgliederversammlung der Sportjugend und die Würdigung der Arbeit durch die geladenen Gäste beweise, dass die Jugendverbandsarbeit der letzten zwei Jahre in die richtige Richtung gehe. Er führte aus wie wichtig die Jugendarbeit in den Sportvereinen, den Jugendorganisationen der FFW, der Kirche oder des THW sei. „Diese bilden seit Jahrzehnten die Basis von gelingender Jugendarbeit in unserer Gesellschaft. Jungen Menschen das Vertrauen zu geben, zu entscheiden, was für Sie und ihr Umfeld richtig und wichtig ist, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mitbestimmung, Mitsprache, Anhörung und Mitgestaltung des Vereinsleben ist eine Grundsatz der Jugendverbandsarbeit, die den Vereinsvorständen auch die Möglichkeit gibt, jungen Nachwuchs für Ihre Tätigkeiten auf lange Sicht zu finden“, sagte Silvio Beer. Jedoch sollte man die „pädagogische“ Begleitung der jungen Menschen nicht vergessen, die von freiwilligen oder ehrenamtlichen Helfern täglich übernommen wird.



Der Ehrung des verdienstvollen Mitglieds Tim Kilian folgte als abschließender Punkt die Delegiertenwahl für den Landesjugendausschuss der Thüringer Sportjugend.

Diese Zusammenkunft im Jugendclubhaus gestaltete sich zu einem Abend, der generell Hoffnung macht. Nicht nur für die ehrenamtliche Arbeit der vielen engagierter Menschen in Sport- und anderen Vereinen, ohne die unsere Gesellschaft so viel weniger bunt wäre.
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