Do, 08:45 Uhr
27.09.2001
nnz-Rückspiegel: 27. September 2000
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden.
Satirezeitschrift beleuchtet die Einheit andersherum
Was wäre gewesen, wenn die Bundesrepublik der DDR beigetreten wäre? - Dieser nicht ganz ernst gemeinten Frage geht die Satirezeitschrift «Eulenspiegel» passend zum Einheitsjubiläum in einer Sonderausgabe der führenden DDR- Tageszeitung Neues Deutschland nach. Unter dem Titel Zehn Jahre deutsche Einheit - aber andersherum! ist seit heute im Zeitungshandel, für 2,80 Mark West versteht sich. Erfahren kann man dort unter anderem, was Rita Süssmuth zehn Jahre nach der Wende in den Farben des Sozialismus macht: Sie ist Schichtleiterin im volkseigenen Kombinat Industriebau Halle-Leipzig. Und Kollege Gerhard Schröder schmähte im Umerziehungslager kurz, aber überzeugend das Renegatentum der deutschen Sozialdemokratie von Lasalle bis Scharping und der frühere 'Graf' Lambsdorff konnte die zehn Gebote der sozialistischen Moral mit sehr schöner Betonung aufsagen. Wirtschaftlich ging es natürlich voran und 1997 konnte verkündet werden: Der Zloty kommt! Ab 2001 einheitliche Währung vom Atlantik bis zum Pazifik und Generalsekretär Egon Krenz verkündete: Unsere Bürger werden schon bald Millionäre sein. Und in Bad Pyrmont wurde 1998 das 5 000. Atomkraftwerk in Betrieb genommen. Die Anlage vom Typ Kleiner Stromer versorge nun die ganze Umgebung. Betrübliche Kunde jedoch aus Königswinter: Der dortige Ortsgeistliche Pfarrer Peter Hintze, der bekannt wurde, als er den Roten Stern anstelle des Kreuzes auf seinem Kirchturm anbrachte, und in Kampfgruppenuniform predigte, wurde aus der Kirche im Sozialismus ausgeschlossen, heißt es in der satirischen Betrachtung der Wende andersherum.
Friedrich Schorlemmer: Die Freiheit ist aller Mühen wert!
Er begrüßte gestern Abend die Ossis, die Wessis und alle normalen Menschen: Pfarrer Friedrich Schorlemmer las in der Kreissparkasse Nordhausen aus seinem neuen Buch Absturz in die Freiheit. Was uns die Demokratie abverlangt. Mehr dazu im nnz-Archiv
Maik Schröter: Interessantes Spielchen
Für Maik Schröter (CDU) ist das, was sich derzeit alles um die Beigeordnetenwahl abspielt, sehr interessant. Noch am Wahltag hatte das Kreistagsmitglied zur nnz gesagt: Das befürchtete Debakel nimmt seinen Lauf. Und er sollte mit seinen Vorahnungen richtig liegen. Was folgte ist bekannt und für Schröter haben sich die Bedenken bestätigt. Auf den CDU-Punkt gebracht, kann das nur heißen: Wir hatten Recht.
Maik Schröter plädiert mit Blick auf die Sondersitzung des Kreistages für eine Rücknahme der am 5. September gefaßten Beschlüsse und fordert eine fachlich korrekte Ausschreibung. Vor allem sollen die Anforderungen an die künftigen Beigeordneten konkreter gefaßt werden. Eventuell solle sich der Landrat hier die Unterstützung des Landesverwaltungsamtes einholen. Hinsichtlich der Klage von Matthias Jendricke (nnz berichtete) sieht Schröter eine zusätzliche zeitliche Behinderung der anlaufenden Verfahren. Da fehle dem Kreistag einfach Zeit, sich mit wichtigen Sachfragen, wie dem künftigen Haushalt zu beschäftigen. Er, Schröter, wünsche sich, daß die beiden alten Beigeordneten Uebner und Goutier befristet weiter arbeiten könnten, damit die zweite Leitungsebene handlungsfähig sei.
Haidberg-Klinik kommt unter den Hammer - mehrere Bewerber
Anfang Oktober will der Ortschaftsrat von Sülzhayn die Bürger des idyllischen Kurortes über die Pläne zum Verkauf der ehemaligen Sanmeda-Klinik am Haidberg informieren. Weniger Tage danach kommt die leerstehende Klinik unter den Hammer - Zwangsversteigerung am Amtsgericht Nordhausen ist angesagt. Wie Ortschaftsrat Michael Seifert im Gespräch mit der nnz sagte, gebe es mehrere potentielle Bewerber, die mit verträglichen und erträglichen Varianten das moderne Haus am Haidberg weiterführen würden. Doch unter den Bewerbern, die sich das Anwesen am Rande des Ortes ausgesucht haben, gehört auch die US-amerikanische Glenn-Mills-Stiftung. Sie habe einen Antrag auf Betriebserlaubnis gestellt. Schwerpunkt der Tätigkeit der Stiftung in Sülzhayn soll die Resozialisierung von straffällig gewordenen Jugendlichen sein. Bis zu 300 Jugendliche sollten dann im Kurort wohnen und leben. Das ist für die Sülzhayner zuviel. Sie sehen, wie auch der Ortschaftsrat, die Kurortkonzeption stark gefährdet. Zudem habe der Ort nur einen vorrübergehenden Status als Kurort. Interesse am Objekt der Begierde bekundet auch die KMG-Klinik in Sülzhayn.
Sollstedt will A 38 nicht verhindern - Alternativen werden gefordert
Wir sind nicht gegen, sondern für die Autobahn A 38, stellt Sollstedts Bürgermeister Jürgen Hohberg klar. Die Sollstedter wehren sich nur gegen die unlängst bekanntgewordene Trassenführung der Autobahn, die in unmittelbarer Nähe am Ort bzw. am Friedhof vorbei führen soll. Diesen Standpunkt wird der Bürgermeister heute am Abend während einer öffentlichen Sitzung des Bauauschusses des Gemeinderates deutlich machen. Die Sollstedter wollen jetzt ihre Vorstellungen zum Verlauf der Autobahn einbringen, und nicht mit Abschluß des Planfeststellungsverfahrens im Jahr 2002. Dann nämlich müßten sie in den Klageweg eintreten. Der Bereichsleiter der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und bau GmbH (DEGES), Joachim Wintjen, will den Sollstedtern Gemeinderäten und Bürgern heute die Motive für die sogenannte Friedhofsvariante erläutern und eventuelle Alternativen vorstellen. Doch schon jetzt steht fest, daß sich der Ort auf die aktuelle Variante darauf nicht einlassen wird. Die Forderung ist klar: Suche nach Alternativen, die bis hin zur Tunnellösung durch die Bleicheröder Berge reichen dürften. Nach der heutigen Ausschußsitzung werden die Verwaltung und die Bürgerinitiative eine Strategie entwickeln, wie man bis zur nächsten Sitzung des Gemeinderates verfahren werde, so Hohberg im Gespräch mit der nnz. Die öffentliche Sitzung des Bauausschusses beginnt in der Sollstedter Festhalle um 19 Uhr.
SPD zwischen Ablehnung der Aufhebung und Klage - Beyse wird unterstützt
Am Freitag sollen die Mitglieder des Nordhäuser Kreistages die Wahl der beiden hauptamtlichen Beigeordneten vom 5. September 2000 aufheben (nnz berichtete). In einem Schreiben des Landrates an die Mitglieder des Kreistages wird dieser Schritt begründet: Dem mit dieser Stellenausschreibung aufgestellten Anforderungsprofil genügte aber keiner der gewählten Bewerber. Dies teilte mir das Thüringer Landesverwaltungsamt im Rahmen der Bearbeitung einer Dienstaufsichtsbeschwerde eines Kreistagsmitgliedes gegen meine Person unter dem 21.9.2000 schriftlich mit.
Das Verhalten des Landrates wird von den beiden SPD-Landtagsabgeordneten Dagmar Becker und Richard Dewes als Parteipolitik pur bezeichnet. In einer gemeinsamen Erklärung machen sie deutlich, daß der Landrat selbst für Inhalt und Form der Ausschreibung der Stellen verantwortlich gewesen sei. Auch die Ansetzung eines Sonderkreistages wird als parteipolitisches Manöver bezeichnet. Ziel dieser Aktion ist es, mit undemokratischen Mitteln im Nachgang dennoch eine Wahl von CDU-Beigeordneten zu ermöglichen. Kritisiert wird weiterhin, daß Landrat Claus mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Egon Primas nach Weimar gefahren sei, die SPD und PDS aber auch die beiden gewählten Beigeordneten nicht einmal informiert wurden.
Als Konsequenz aus diesem Verhalten werde die SPD-Fraktion gegen die Aufhebung der Wahlen stimmen. Sollte das CDU-geführte Landesverwaltungsamt als Rechtsaufsichtsbehörde die Wahlen versuchen aufzuheben, dann werde die SPD den Rechtsweg bestreiten. Wie die nnz erfuhr, werde die SPD-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat die Wahl von Dietrich Beyse zum zweiten hauptamtlichen Beigeordneten der Stadt Nordhausen unterstützen. Zwar sei zu Wochenbeginn innerhalb der Fraktion kontrovers diskutiert worden, doch eine Trotzreaktion werden es seitens der SPD nicht geben. Fraktionsvorsitzender Matthias Jendricke: Herr Beyse ist zwar nicht der Held, aber er ist der Beste unter den Bewerbern. Zustimmung zur Beyse-Wahl signalisierte inzwischen auch die neue Fraktion Demokratische Mitte. Klaus Gorges dazu: Herr Beyse ist kompetent und wir werden keine Ränkespiele wie im Kreistag betreiben.
Autor: nnzSatirezeitschrift beleuchtet die Einheit andersherum
Was wäre gewesen, wenn die Bundesrepublik der DDR beigetreten wäre? - Dieser nicht ganz ernst gemeinten Frage geht die Satirezeitschrift «Eulenspiegel» passend zum Einheitsjubiläum in einer Sonderausgabe der führenden DDR- Tageszeitung Neues Deutschland nach. Unter dem Titel Zehn Jahre deutsche Einheit - aber andersherum! ist seit heute im Zeitungshandel, für 2,80 Mark West versteht sich. Erfahren kann man dort unter anderem, was Rita Süssmuth zehn Jahre nach der Wende in den Farben des Sozialismus macht: Sie ist Schichtleiterin im volkseigenen Kombinat Industriebau Halle-Leipzig. Und Kollege Gerhard Schröder schmähte im Umerziehungslager kurz, aber überzeugend das Renegatentum der deutschen Sozialdemokratie von Lasalle bis Scharping und der frühere 'Graf' Lambsdorff konnte die zehn Gebote der sozialistischen Moral mit sehr schöner Betonung aufsagen. Wirtschaftlich ging es natürlich voran und 1997 konnte verkündet werden: Der Zloty kommt! Ab 2001 einheitliche Währung vom Atlantik bis zum Pazifik und Generalsekretär Egon Krenz verkündete: Unsere Bürger werden schon bald Millionäre sein. Und in Bad Pyrmont wurde 1998 das 5 000. Atomkraftwerk in Betrieb genommen. Die Anlage vom Typ Kleiner Stromer versorge nun die ganze Umgebung. Betrübliche Kunde jedoch aus Königswinter: Der dortige Ortsgeistliche Pfarrer Peter Hintze, der bekannt wurde, als er den Roten Stern anstelle des Kreuzes auf seinem Kirchturm anbrachte, und in Kampfgruppenuniform predigte, wurde aus der Kirche im Sozialismus ausgeschlossen, heißt es in der satirischen Betrachtung der Wende andersherum.
Friedrich Schorlemmer: Die Freiheit ist aller Mühen wert!
Er begrüßte gestern Abend die Ossis, die Wessis und alle normalen Menschen: Pfarrer Friedrich Schorlemmer las in der Kreissparkasse Nordhausen aus seinem neuen Buch Absturz in die Freiheit. Was uns die Demokratie abverlangt. Mehr dazu im nnz-Archiv
Maik Schröter: Interessantes Spielchen
Für Maik Schröter (CDU) ist das, was sich derzeit alles um die Beigeordnetenwahl abspielt, sehr interessant. Noch am Wahltag hatte das Kreistagsmitglied zur nnz gesagt: Das befürchtete Debakel nimmt seinen Lauf. Und er sollte mit seinen Vorahnungen richtig liegen. Was folgte ist bekannt und für Schröter haben sich die Bedenken bestätigt. Auf den CDU-Punkt gebracht, kann das nur heißen: Wir hatten Recht.
Maik Schröter plädiert mit Blick auf die Sondersitzung des Kreistages für eine Rücknahme der am 5. September gefaßten Beschlüsse und fordert eine fachlich korrekte Ausschreibung. Vor allem sollen die Anforderungen an die künftigen Beigeordneten konkreter gefaßt werden. Eventuell solle sich der Landrat hier die Unterstützung des Landesverwaltungsamtes einholen. Hinsichtlich der Klage von Matthias Jendricke (nnz berichtete) sieht Schröter eine zusätzliche zeitliche Behinderung der anlaufenden Verfahren. Da fehle dem Kreistag einfach Zeit, sich mit wichtigen Sachfragen, wie dem künftigen Haushalt zu beschäftigen. Er, Schröter, wünsche sich, daß die beiden alten Beigeordneten Uebner und Goutier befristet weiter arbeiten könnten, damit die zweite Leitungsebene handlungsfähig sei.
Haidberg-Klinik kommt unter den Hammer - mehrere Bewerber
Anfang Oktober will der Ortschaftsrat von Sülzhayn die Bürger des idyllischen Kurortes über die Pläne zum Verkauf der ehemaligen Sanmeda-Klinik am Haidberg informieren. Weniger Tage danach kommt die leerstehende Klinik unter den Hammer - Zwangsversteigerung am Amtsgericht Nordhausen ist angesagt. Wie Ortschaftsrat Michael Seifert im Gespräch mit der nnz sagte, gebe es mehrere potentielle Bewerber, die mit verträglichen und erträglichen Varianten das moderne Haus am Haidberg weiterführen würden. Doch unter den Bewerbern, die sich das Anwesen am Rande des Ortes ausgesucht haben, gehört auch die US-amerikanische Glenn-Mills-Stiftung. Sie habe einen Antrag auf Betriebserlaubnis gestellt. Schwerpunkt der Tätigkeit der Stiftung in Sülzhayn soll die Resozialisierung von straffällig gewordenen Jugendlichen sein. Bis zu 300 Jugendliche sollten dann im Kurort wohnen und leben. Das ist für die Sülzhayner zuviel. Sie sehen, wie auch der Ortschaftsrat, die Kurortkonzeption stark gefährdet. Zudem habe der Ort nur einen vorrübergehenden Status als Kurort. Interesse am Objekt der Begierde bekundet auch die KMG-Klinik in Sülzhayn.
Sollstedt will A 38 nicht verhindern - Alternativen werden gefordert
Wir sind nicht gegen, sondern für die Autobahn A 38, stellt Sollstedts Bürgermeister Jürgen Hohberg klar. Die Sollstedter wehren sich nur gegen die unlängst bekanntgewordene Trassenführung der Autobahn, die in unmittelbarer Nähe am Ort bzw. am Friedhof vorbei führen soll. Diesen Standpunkt wird der Bürgermeister heute am Abend während einer öffentlichen Sitzung des Bauauschusses des Gemeinderates deutlich machen. Die Sollstedter wollen jetzt ihre Vorstellungen zum Verlauf der Autobahn einbringen, und nicht mit Abschluß des Planfeststellungsverfahrens im Jahr 2002. Dann nämlich müßten sie in den Klageweg eintreten. Der Bereichsleiter der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und bau GmbH (DEGES), Joachim Wintjen, will den Sollstedtern Gemeinderäten und Bürgern heute die Motive für die sogenannte Friedhofsvariante erläutern und eventuelle Alternativen vorstellen. Doch schon jetzt steht fest, daß sich der Ort auf die aktuelle Variante darauf nicht einlassen wird. Die Forderung ist klar: Suche nach Alternativen, die bis hin zur Tunnellösung durch die Bleicheröder Berge reichen dürften. Nach der heutigen Ausschußsitzung werden die Verwaltung und die Bürgerinitiative eine Strategie entwickeln, wie man bis zur nächsten Sitzung des Gemeinderates verfahren werde, so Hohberg im Gespräch mit der nnz. Die öffentliche Sitzung des Bauausschusses beginnt in der Sollstedter Festhalle um 19 Uhr.
SPD zwischen Ablehnung der Aufhebung und Klage - Beyse wird unterstützt
Am Freitag sollen die Mitglieder des Nordhäuser Kreistages die Wahl der beiden hauptamtlichen Beigeordneten vom 5. September 2000 aufheben (nnz berichtete). In einem Schreiben des Landrates an die Mitglieder des Kreistages wird dieser Schritt begründet: Dem mit dieser Stellenausschreibung aufgestellten Anforderungsprofil genügte aber keiner der gewählten Bewerber. Dies teilte mir das Thüringer Landesverwaltungsamt im Rahmen der Bearbeitung einer Dienstaufsichtsbeschwerde eines Kreistagsmitgliedes gegen meine Person unter dem 21.9.2000 schriftlich mit.
Das Verhalten des Landrates wird von den beiden SPD-Landtagsabgeordneten Dagmar Becker und Richard Dewes als Parteipolitik pur bezeichnet. In einer gemeinsamen Erklärung machen sie deutlich, daß der Landrat selbst für Inhalt und Form der Ausschreibung der Stellen verantwortlich gewesen sei. Auch die Ansetzung eines Sonderkreistages wird als parteipolitisches Manöver bezeichnet. Ziel dieser Aktion ist es, mit undemokratischen Mitteln im Nachgang dennoch eine Wahl von CDU-Beigeordneten zu ermöglichen. Kritisiert wird weiterhin, daß Landrat Claus mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Egon Primas nach Weimar gefahren sei, die SPD und PDS aber auch die beiden gewählten Beigeordneten nicht einmal informiert wurden.
Als Konsequenz aus diesem Verhalten werde die SPD-Fraktion gegen die Aufhebung der Wahlen stimmen. Sollte das CDU-geführte Landesverwaltungsamt als Rechtsaufsichtsbehörde die Wahlen versuchen aufzuheben, dann werde die SPD den Rechtsweg bestreiten. Wie die nnz erfuhr, werde die SPD-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat die Wahl von Dietrich Beyse zum zweiten hauptamtlichen Beigeordneten der Stadt Nordhausen unterstützen. Zwar sei zu Wochenbeginn innerhalb der Fraktion kontrovers diskutiert worden, doch eine Trotzreaktion werden es seitens der SPD nicht geben. Fraktionsvorsitzender Matthias Jendricke: Herr Beyse ist zwar nicht der Held, aber er ist der Beste unter den Bewerbern. Zustimmung zur Beyse-Wahl signalisierte inzwischen auch die neue Fraktion Demokratische Mitte. Klaus Gorges dazu: Herr Beyse ist kompetent und wir werden keine Ränkespiele wie im Kreistag betreiben.


