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Do, 10:41 Uhr
05.09.2019
Gipsabbaufeld „Am Kuhberg“

Vermessungen haben begonnen

Vor einigen Tagen hat eine Vermessungsfirma im Auftrag der Saint-Gobain Formula GmbH damit begonnen, das Gipsabbaugebiet „Am Kuhberg“ zu vermessen. Das Gebiet liegt im östlichen Bereich der Gemarkung Niedersachswerfen...

Blick auf das künftige Abbaufeld (Foto: Saint-Gobain Formula GmbH) Blick auf das künftige Abbaufeld (Foto: Saint-Gobain Formula GmbH)
Schon im vergangenen Sommer waren erste vorbereitende bauliche Maßnahmen getroffen worden, unter anderem wurde damals die Brücke über den Kappelbach instandgesetzt.

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Die Vermessungen sind notwendig, um den anstehenden Gipsabbau fachgerecht umzusetzen. Demnächst wird dann der Ackerboden abgetragen und für den Abbauzeitraum extra gelagert, um ihn nach dem Abbau gemäß Herrichtungsplan wieder aufzubringen. Weiterhin werden die entsprechenden Wege durch Saint-Gobain Formula instandgesetzt, um eine sichere Zufahrt zu gewährleisten und die Staubbelastung zu reduzieren.

Der Start des eigentlichen Abbaus ist für Ende 2019/Anfang 2020 vorgesehen. Wie schon in früheren Planungsschritten bekannt gegeben, wird der Abbau am Kuhberg dann nicht permanent betrieben.

Steinbruchleiter Matthias Andreß hierzu: „Mit diesem Vorgehen ist uns ein zeitlich flexibler Abbau möglich, beispielsweise wird dadurch in den Sommermonaten zu den Öffnungszeiten des Freibads Niedersachswerfen der Rohsteintransport minimiert.“
Autor: red

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
05.09.2019, 23:20 Uhr
Gipsabbau zerstört unsere Heimat ...
...Es wird suggeriert, dass der nicht enden wollende, dem fatalen Wachstumsmantra geschuldete Gipsabbau praktisch schadlos durchgeführt wird. Wir sehen aber an allen betriebenen Abbaufeldern , dass hier unsere unwiederbringliche natürliche Heimat zerstört wird.

Die Bevölkerung soll eingelullt und an die immer mehr Schadflächen gewöhnt werden. Nichts anderes hat die Gipswirtschaft im Sinn, um möglichst ungestört zu verdienen .
progips
06.09.2019, 11:06 Uhr
immer dieselbe Leier...
@Schwarzberg: die böse Gipsindustrie ist mal wieder an der Zerstörung unserer Natur schuld... Leider vergessen Sie dabei, dass auch sie täglich mit Gegenständen in Kontakt kommen, welche es ohne Gipsabbau nicht gebe. Hat ihr Haus ein Dach mit Tonziegeln? Haben sie ein Waschbecken und eine Toilette im Bad? Essen sie ihr Brötchen auch von einem Teller aus Porzellan? Sind alle Ihre Wände im Haus massiv gemauert, oder haben vielleicht auch sie Trockenwände gesetzt und damit die alles zerstörende Gipsindustrie unterstützt?

Klar - REA-Gips ist die Lösung! Ein Rohstoff welcher durch den Kohleausstieg nur noch ein paar Jahre existiert. Und danach??? Danach bleibt noch der Raubbau in anderen Ländern! Wir können den benötigten Gips ja dann in Ländern kaufen wo Kinder in den Steinbrüchen arbeiten um nicht zu verhungern...

Sehr umweltfreundlich und weitsichtig gedacht Herr Schwarzberg...
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