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Sa, 11:38 Uhr
20.07.2019
Tierquäler gesucht

Katze wurde angeschossen

nnz-Leserin Marie Schieke aus Großwerther hat sich an die Redaktion gewandt, weil in der Gegend vermutlich ein Tierquäler sein Unwesen treibt. Auch ihre Katze wurde ein Opfer...


Liebe NNZ-Redaktion,

Meine 3-jährige Katze Lilly kam gestern Abend (Freitag, 19.7) mit einer Schussverletzung am linken Hinterlauf nach Hause (Großwerther, Hinterstraße). Zuvor war sie 2 Tage verschwunden. Meine andere Katze ist seit 4 Wochen ebenfalls spurlos verschwunden und niemand weiß wo sie ist.

Der Tierarzt bestätigte mir bei Lilly, dass es sich um ein Einschussloch handelt und vermutet, dass die Kugel ihr Becken getroffen hat und durch den Aufprall den Körper direkt wieder verlassen hat. Massive innerliche Verletzungen hat sie leider dennoch davon getragen.

Es werden alle Leute gebeten, die Augen offen zu halten und besonders auf ihre eigenen Vierbeiner zu achten, denn wer sowas einmal macht, macht es auch wieder. Wir hatten Glück im Unglück. Zwar werden hohe Tierarztkosten auf uns zu kommen, aber Lilly lebt und das ist die Hauptsache.

Nichts rechtfertigt so ein Verhalten. Wir wohnen mitten im Ort und die Kugel hätte ebenso ein Kind treffen können.
Marie Schieke
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

20.07.2019, 12.21 Uhr
N. Baxter | Vermutung
Wer wohnt in der Hinterstraße und hat Zugang zu Waffen? Um was für ein Projektil handelt es sich?

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20.07.2019, 13.02 Uhr
tannhäuser | Diese perverse Einstellung gegen Tiere..
...sind in diesem Deutschland scheinbar unumkehrbar.

Seit gestern also diese Katze, ein Hund im überhitzten Auto, ein angeschossener Vogel, ein Pferd mit Messerstichen und was weiß ich, wieviele Vorfälle nicht gemeldet werden.

Gnade uns Gott oder sonstwer, wenn solche kranken Typen davonkommen, kuscheljustiziert werden, sich dann dabei langweilen, ihre kranken Neigungen "nur" an Tieren auszuleben und einen Schritt weitergehen.

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20.07.2019, 17.41 Uhr
Leser X | Und ich möchte ergänzen:
Es ist auch das Spiegelbild einer kranken Gesellschaft.

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