So, 18:40 Uhr
23.09.2001
nnz-Kurz-News vom Wochenende
Nordhausen (nnz). Wichtige Nachrichten des Tages und des Wochenendes für Sie kurz und knapp zusammengefasst.
Reemtsma: Erste Aktionen wurden festgelegt
Am Samstag trafen sich Vertreter von Gewerkschaft, Reemtsma-Belegschaft und Betriebsrat, um erste Aktionen zur bevorstehenden Schließung des Nordhäuser Standortes zu beraten. Wie Anke Siedentop von der Gewerkschaft NGG der nnz sagte, habe man in Ruhe darüber beraten, mit welchen Aktionen nicht nur die größtmögliche Öffentlichkeit erzielt werden könne, sondern welche Maßnahmen in erster Linie die Arbeitsplätze in der Rolandstadt erhalten würden. Konkrete Aktivitäten wollte die Gewerkschafterin nicht verraten, da sonst der Überraschungseffekt verloren gehen würde. Die Beratungen fanden in den Räumen des DGB in Nordhausen statt und sollen fortgesetzt werden.
Organisatoren in Bettelfahnien mit Petrus im Bunde
Die Ellricher haben vermutlich einen hervorragenden Draht zu Petrus. Der beglückte die Südharzer mit dem richtigen Wetter für ihr zweites Altstadtfest. Höhepunkte gab es für die mehreren tausend Besucher allemal. Da wären zum Beispiel die zahlreichen Kultur- und Kunsthöhepunkte zu erwähnen. Mittelalterliche Impressionen konnten die Besucher ebenso mit nach Hause nehmen, wie man sich an vielen königlichen Majestäten, meist weiblicher Erscheinung, optisch laben konnte. Das zweite Altstadtfest in Bettelfahnien machte auf jeden Fall neugierig hinsichtlich einer dritten Auflage im kommenden Jahr.
PDS unterstützt vernünftigen Kompromiß für Sozialamt
Als tragbare Lösung hält die PDS Nordhausen den gefundenen Kompromiß, daß die Stadt Nordhausen das Sozialamt behält, und sich die Kreisverwaltung finanziell an den Lohnkosten der Mitarbeiter des Sozialamtes beteiligt. Aus Sicht der PDS sei es vernünftig und der akuten Finanznot der Stadt angemessen, hier eine rasche und akzeptable Entscheidung gefunden zu haben. Nun gelte es, diese Entscheidung in die Tat um zu setzen, damit Klarheit bei den Bürgern bestehe und auch die Arbeitsplätze im Sozialamt als sicher gelten. Ebenso seien hier der Fachausschuß und der Kreistag aufgefordert, dieser Entscheidung zügig zu zustimmen, damit das Nordhäuser Modell der Kooperation zwischen Sozialhilfe und sozialen Diensten kein Auslaufmodell wird. Die PDS wird diesem gefundenen Kompromiß in der jetzigen Vorlage zustimmen, heißt es in einer Pressemitteilung der demokratischen Sozialisten.
Autor: nnzReemtsma: Erste Aktionen wurden festgelegt
Am Samstag trafen sich Vertreter von Gewerkschaft, Reemtsma-Belegschaft und Betriebsrat, um erste Aktionen zur bevorstehenden Schließung des Nordhäuser Standortes zu beraten. Wie Anke Siedentop von der Gewerkschaft NGG der nnz sagte, habe man in Ruhe darüber beraten, mit welchen Aktionen nicht nur die größtmögliche Öffentlichkeit erzielt werden könne, sondern welche Maßnahmen in erster Linie die Arbeitsplätze in der Rolandstadt erhalten würden. Konkrete Aktivitäten wollte die Gewerkschafterin nicht verraten, da sonst der Überraschungseffekt verloren gehen würde. Die Beratungen fanden in den Räumen des DGB in Nordhausen statt und sollen fortgesetzt werden.
Organisatoren in Bettelfahnien mit Petrus im Bunde
Die Ellricher haben vermutlich einen hervorragenden Draht zu Petrus. Der beglückte die Südharzer mit dem richtigen Wetter für ihr zweites Altstadtfest. Höhepunkte gab es für die mehreren tausend Besucher allemal. Da wären zum Beispiel die zahlreichen Kultur- und Kunsthöhepunkte zu erwähnen. Mittelalterliche Impressionen konnten die Besucher ebenso mit nach Hause nehmen, wie man sich an vielen königlichen Majestäten, meist weiblicher Erscheinung, optisch laben konnte. Das zweite Altstadtfest in Bettelfahnien machte auf jeden Fall neugierig hinsichtlich einer dritten Auflage im kommenden Jahr.
PDS unterstützt vernünftigen Kompromiß für Sozialamt
Als tragbare Lösung hält die PDS Nordhausen den gefundenen Kompromiß, daß die Stadt Nordhausen das Sozialamt behält, und sich die Kreisverwaltung finanziell an den Lohnkosten der Mitarbeiter des Sozialamtes beteiligt. Aus Sicht der PDS sei es vernünftig und der akuten Finanznot der Stadt angemessen, hier eine rasche und akzeptable Entscheidung gefunden zu haben. Nun gelte es, diese Entscheidung in die Tat um zu setzen, damit Klarheit bei den Bürgern bestehe und auch die Arbeitsplätze im Sozialamt als sicher gelten. Ebenso seien hier der Fachausschuß und der Kreistag aufgefordert, dieser Entscheidung zügig zu zustimmen, damit das Nordhäuser Modell der Kooperation zwischen Sozialhilfe und sozialen Diensten kein Auslaufmodell wird. Die PDS wird diesem gefundenen Kompromiß in der jetzigen Vorlage zustimmen, heißt es in einer Pressemitteilung der demokratischen Sozialisten.

