Do, 09:57 Uhr
07.04.2005
nnz-Jukebox: Minor Majority
Nordhausen nnz. Eine wahre Perle der liedhaften Popmusik, gewachsen im hohen Norden Europas, wollen wir Ihnen heute vorstellen. Up for you & I heißt das Album der Norweger Minor Majority, die zumindest in ihrer Heimat kein Geheimtipp mehr sind.
Minor Majoritiy
Up for you & I”
Strange Ways/Indigo
nnz-Jukebox: Minor Majority (Foto: nnz)
Fernab der lauten und hektischen Welt haben sich im Jahrtausendsommer 2003 die fünf Musiker der Osloer Band Minor Majority in eine Hütte am See zurückgezogen, um ihr Album Up for you & I einzuspielen. Das war eine weise Entscheidung, die sich gelohnt hat, denn es entstanden 11 Songs von zeitloser Schönheit. Mal erinnert ein Titel an R.E.M., mal klingt es nach Leonhard Cohen oder den Byrds. Es wäre allerdings unsinnig, die kleine Mehrheit in eine Schublade pressen zu wollen. Minor Majority sind vor allem eins – sie selbst. Es ist gut möglich, dass in wenigen Jahren ihre Scheiben in ganz Europa so gefragt sind, wie jetzt schon in ihrer Heimat.
Eine wunderschön unaufdringliche Gitarre, die aber nun wirklich – sorry – an Mark Knopfler in entspanntesten Zeiten bei Direstraits gemahnt, gibt dem Sound neben der angenehmen Stimme des Frontmanns und Songwriters Pal Angelskar zusätzlich Farbe und Ausdrucksstärke. Wer halbwegs eine Gesangsstimme hat und sich die lyrischen Texte draufdrückt, kann mit Wandergitarre ausgerüstet am Lagerfeuer mit den Songs brillieren.
So könnte aus Minor Majority schon bald eine Band werden, die von größeren Mehrheiten gehört wird. Aber Up for you & I” ist auch ein Album, das sich nicht irgendwelchen Marktstrukturen anbiedert, sondern eine konsequente eigene Linie verfolgt – angenehme, liedhafte und unterhaltende Popmusik auf sehr hohem Niveau. Will der deutsche Plattenkäufer von heute möglicherweise nicht wissen, aber in Norwegen sind immerhin schon 20.000 Exemplare über den Tisch gegangen.
Autor: oschMinor Majoritiy
Up for you & I”
Strange Ways/Indigo
nnz-Jukebox: Minor Majority (Foto: nnz)
Fernab der lauten und hektischen Welt haben sich im Jahrtausendsommer 2003 die fünf Musiker der Osloer Band Minor Majority in eine Hütte am See zurückgezogen, um ihr Album Up for you & I einzuspielen. Das war eine weise Entscheidung, die sich gelohnt hat, denn es entstanden 11 Songs von zeitloser Schönheit. Mal erinnert ein Titel an R.E.M., mal klingt es nach Leonhard Cohen oder den Byrds. Es wäre allerdings unsinnig, die kleine Mehrheit in eine Schublade pressen zu wollen. Minor Majority sind vor allem eins – sie selbst. Es ist gut möglich, dass in wenigen Jahren ihre Scheiben in ganz Europa so gefragt sind, wie jetzt schon in ihrer Heimat. Eine wunderschön unaufdringliche Gitarre, die aber nun wirklich – sorry – an Mark Knopfler in entspanntesten Zeiten bei Direstraits gemahnt, gibt dem Sound neben der angenehmen Stimme des Frontmanns und Songwriters Pal Angelskar zusätzlich Farbe und Ausdrucksstärke. Wer halbwegs eine Gesangsstimme hat und sich die lyrischen Texte draufdrückt, kann mit Wandergitarre ausgerüstet am Lagerfeuer mit den Songs brillieren.
So könnte aus Minor Majority schon bald eine Band werden, die von größeren Mehrheiten gehört wird. Aber Up for you & I” ist auch ein Album, das sich nicht irgendwelchen Marktstrukturen anbiedert, sondern eine konsequente eigene Linie verfolgt – angenehme, liedhafte und unterhaltende Popmusik auf sehr hohem Niveau. Will der deutsche Plattenkäufer von heute möglicherweise nicht wissen, aber in Norwegen sind immerhin schon 20.000 Exemplare über den Tisch gegangen.


