Di, 15:47 Uhr
05.04.2005
nnz-Forum:Schulnetzplanung
Nordhausen (nnz). Am 19.04. tagt der Kreistag. Die Schulnetzplanung steht zur Debatte. Bündnis 90/Die Grünen haben schon jetzt ihre Gedanken zusammengefaßt und stellen sie den nnz-Lesern im Forum vor.
Am 19.04.05 tagt der Kreistag im Landkreis Nordhausen. Die seit Jahren überfällige Schulnetzplanung steht auf der Tagesordnung. Die vorgelegte Schulnetzplanung als Aufgabe der Schulverwaltung im Landratsamt darf eine innovative und nachhaltige Schulentwicklungsplanung nicht blockieren. Die Verwaltung und die Politik können sich beim Thema Bildung so auch der Schulentwicklung wegen Nichtzuständigkeit nicht aus der Verantwortung stehlen, so Gisela Hartmann.
Außerdem kann es nicht die Regel sein, dass den Schulen nach der Verabschiedung des Haushaltes immer wieder die finanziellen Grundlagen für eine anspruchsvolle schulische Arbeit durch die jährlich wiederkehrende Haushaltssperre entzogen werden, betonen Bündnis 90/ die Grünen. Sie fordern weiterhin eine mit Experten, Lehrern, Eltern, Verwaltung und der Politik zusammengesetzte Fachkommission, die eine längst überfällige Schulentwicklungskonzeption für die Schullandschaft des Landkreises erstellt. Schulnetzplanung und Schulentwicklungsplanung sollen von der Stadt und dem Landkreis im Blick auf eine notwendige Kostenreduzierung in der Verwaltung gemeinsam erarbeitet werden.
Von besonderer Wichtigkeit, so Gisela Hartmann, ist die Erhaltung der Grundschulstandorte, es soll auch die Grundschule Nohra für die Kinder ihre Türen in Zukunft öffnen können. Grundschulen sind der Ort, wo für Kinder und Lehrer die notwendige Zeit und der Raum zur Verfügung stehen, damit sich Beheimatung und die Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit vollziehen können. Man lernt voneinander und erlangt die für das eigene aber auch für das gesellschaftliche Leben erforderliche Sozialkompetenz gerade in diesem Lebensabschnitt.
Bündnis 90/Die Grünen halten es auch für ein verhängnisvolles Signal, wenn eine innovative Schule, wie die Regelschule Sollstedt, die den Landkreis durch zahlreiche Auszeichnungen vom Landkreis, durch das Land Thüringen, den Bund und durch Eurosolar weit über die Landesgrenzen zum Thema nachhaltige Schulentwicklung bekannt gemacht hat, dem pragmatischen Handeln der Kreistagsmitglieder zum Opfer fallen soll.
Autor: nnzAm 19.04.05 tagt der Kreistag im Landkreis Nordhausen. Die seit Jahren überfällige Schulnetzplanung steht auf der Tagesordnung. Die vorgelegte Schulnetzplanung als Aufgabe der Schulverwaltung im Landratsamt darf eine innovative und nachhaltige Schulentwicklungsplanung nicht blockieren. Die Verwaltung und die Politik können sich beim Thema Bildung so auch der Schulentwicklung wegen Nichtzuständigkeit nicht aus der Verantwortung stehlen, so Gisela Hartmann.
Außerdem kann es nicht die Regel sein, dass den Schulen nach der Verabschiedung des Haushaltes immer wieder die finanziellen Grundlagen für eine anspruchsvolle schulische Arbeit durch die jährlich wiederkehrende Haushaltssperre entzogen werden, betonen Bündnis 90/ die Grünen. Sie fordern weiterhin eine mit Experten, Lehrern, Eltern, Verwaltung und der Politik zusammengesetzte Fachkommission, die eine längst überfällige Schulentwicklungskonzeption für die Schullandschaft des Landkreises erstellt. Schulnetzplanung und Schulentwicklungsplanung sollen von der Stadt und dem Landkreis im Blick auf eine notwendige Kostenreduzierung in der Verwaltung gemeinsam erarbeitet werden.
Von besonderer Wichtigkeit, so Gisela Hartmann, ist die Erhaltung der Grundschulstandorte, es soll auch die Grundschule Nohra für die Kinder ihre Türen in Zukunft öffnen können. Grundschulen sind der Ort, wo für Kinder und Lehrer die notwendige Zeit und der Raum zur Verfügung stehen, damit sich Beheimatung und die Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit vollziehen können. Man lernt voneinander und erlangt die für das eigene aber auch für das gesellschaftliche Leben erforderliche Sozialkompetenz gerade in diesem Lebensabschnitt.
Bündnis 90/Die Grünen halten es auch für ein verhängnisvolles Signal, wenn eine innovative Schule, wie die Regelschule Sollstedt, die den Landkreis durch zahlreiche Auszeichnungen vom Landkreis, durch das Land Thüringen, den Bund und durch Eurosolar weit über die Landesgrenzen zum Thema nachhaltige Schulentwicklung bekannt gemacht hat, dem pragmatischen Handeln der Kreistagsmitglieder zum Opfer fallen soll.
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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