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Fr, 09:35 Uhr
13.10.2000

Mehrere große Industriegebiete warten auch im Eichsfeld auf künftige Investoren

Nordhausen/Heiligenstadt (nnz). Investoren sind überall willkommen, nicht nur im Landkreis Nordhausen, sondern auch im benachbarten Eichsfeld. Dabei haben die Obereichsfelder in punkto "Arbeit" schon jetzt bessere Karten als die Nordhäuser. Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen bestätigen dies: Während im Landkreis Nordhausen die Quote im September bei 19,1 Prozent lag, wird für den Raum Heiligenstadt eine Quote von 12,0 Prozent ausgewiesen.
Wer nun allerdings glaubt, die "Wirtschaftsförderer" in der Heiligenstädter Kreisverwaltung würden sich genüßlich zurücklehnen, der hat weit gefehlt. Im Gegenteil, der Eichsfeldkreis kann gegenwärtig "jede Menge" Industriegebiete vorweisen.
Wie der Amtsleiter für Wirtschafts- und Strukturentwicklung, Hartwig Ehrenberg, der nnz sagte, sei zum Beispiel in der Nähe von Heiligenstadt ein Gebiet zwischen 40 und 45 Hektar für Industrie- oder Gewerbeansiedlungansiedlung vorgesehen. In Leinefelde könnten bei bestehendem Interesse mehr als 30 Hektar angeboten werden. Den größten Flächentrumpf schütteln die Eichsfelder allerdings in der Nähe von Dingelstädt aus dem Ärmel. Dort ist eine Fläche von rund 100 Hektar vorhanden. Auf Grund topographischer Gegebenheiten könnten zwar Unternehmen nicht komplett auf die Fläche gehen, doch mehrere Bauabschnitte seien durchaus möglich.
Man muß an dieser Stelle nicht erwähnen, daß alle vorhandenen Gebiete über einen vorzüglichen Zugang zur künftigen Autobahn verfügen oder verfügen werden. "In Leinefelde fällt man quasi vom Industriegebiet praktisch auf die Autobahn", erläutert Hartwig Ehrenberg. Und wenn zwar bei der Planung eine Nordthüringer Region existiert, so ist bei der Suche nach Investoren jedem Landkreis das Hemd näher als der Mantel. "Einen wirklich dicken Fisch, den wollen wir uns im Eichsfeld natürlich nicht entgehen lassen. Da sind nicht nur die unmittelbaren Arbeitsplätze interessant, da werden Handwerk und Gewerbe einer ganzen Region profitieren", so Ehrenberg abschließend zu nnz.
Autor: psg

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