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Do, 12:15 Uhr
31.03.2005

Thüringen auf achtem Platz

Nordhausen (nnz). In Sachsen betrug das Wirtschaftswachstum 2,2 Prozent, in Berlin 0,5. Irgendwo dazwischen liegt Thüringen. Wie viel vom Bruttoinlandsprodukt bei uns erarbeitet wurde und wie es um die Wirtschaft steht, sagt Ihnen die nnz.


Im Jahr 2004 betrug das Thüringer Bruttoinlandsprodukt, d.h. der Wert der in Thüringen produzierten Güter und der in Thüringen erbrachten Dienstleistungen, 42,3 Milliarden Euro.
Dieses weiterhin vorläufige Ergebnis ermittelte der Arbeitskreis 'Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder', dem alle Statistischen Landesämter angehören, im Rahmen einer zweiten Berechnung zur regionalen Wirtschaftsentwicklung für das Jahr 2004 auf der Grundlage kurzfristig verfügbarer Wirtschaftsdaten für das gesamte Jahr 2004.

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag das Bruttoinlandsprodukt in Thüringen im Jahr 2004 nominal um 1,9 Prozent über dem Ergebnis für das Jahr 2003.

Unter Ausschaltung der Preisveränderungen ergab sich in Thüringen ein Wirtschaftswachstum von real 1,5 Prozent. Damit blieb Thüringen, ebenso wie das Gebiet der neuen Bundesländer (ohne Berlin), in seiner wirtschaftlichen Entwicklung nur geringfügig hinter dem früheren Bundesgebiet bzw. Deutschland zurück (jeweils + 1,6 Prozent). Das Wirtschaftswachstum in den einzelnen Bundesländern reichte von 2,2 Prozent (Sachsen) bis 0,5 Prozent (Berlin). Thüringen lag dabei auf Platz 8.

Der Anteil Thüringens an der gesamtwirtschaftlichen Leistung in Deutschland betrug im Jahr 2004 gleichbleibend 1,9 Prozent.

Die Entwicklung in den Wirtschaftsbereichen, gemessen anhand der realen Veränderungsraten der Bruttowertschöpfung, verlief in Thüringen auch im Jahr 2004 uneinheitlich.
Das Verarbeitenden Gewerbe verzeichnete erneut ein deutliches Wirtschaftswachstum (+ 7,8 Prozent). In den Bereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr (+ 1,8 Prozent) sowie Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleistungen (+ 1,3 Prozent) fiel der Zuwachs geringer aus, lag aber in beiden Bereichen über dem Zuwachs im Jahr zuvor. Einen Rückgang der Bruttowertschöpfung verzeichneten erneut das Baugewerbe (- 4,1 Prozent) und der Bereich der öffentlichen und privaten Dienstleister (- 1,2 Prozent).

An der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung waren im Jahr 2004 in Thüringen insgesamt 1 032 300 Erwerbstätige beteiligt. Das waren 3 200 Personen bzw. 0,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Das Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen stieg in Thüringen im Jahr 2004 gegenüber dem Jahr zuvor real um 1,2 Prozent, in Deutschland und im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) ebenfalls jeweils um 1,2 Prozent und in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) um 1,6 Prozent.

Das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen je Erwerbstätigen, die sogenannte Wirtschaftsleistung, betrug im Jahr 2004 in Thüringen 41,0 Tausend Euro und erreichte 72,3 Prozent des deutschen Durchschnitts in Höhe von 56,6 Tausend Euro.
Autor: nnz

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