Di, 12:06 Uhr
18.06.2019
So funktioniert es:
Neuer Bezug für Sofa und Sessel
Auch hochwertige Sitzmöbel zeigen nach einigen Jahren Gebrauchsspuren, und zwar am meisten an ihren Bezügen. Zu den üblichen Verschleißerscheinungen zählen in erster Linie hartnäckige Flecken, Risse und Kratzer. Ob Stoff oder Leder – ein neuer Bezug ist dann eine günstige Alternative zum Neukauf und lässt sich auch von ungeübten Hobbyhandwerkern ganz einfach anbringen...
Für manche ist es ein liebgewonnenes Erinnerungsstück, das man nicht dem Sperrmüll überlassen will oder es handelt sich um andere wertvolle Möbelstücke, die einfach eine zweite Chance verdient haben. Bei einem Sitzmöbel ist die schnelle Verwandlung zumeist kein Problem: Wenn sich der Bezug abnehmen lässt, kann er auch problemlos neu gestaltet werden.
Eine schöne und originelle Idee dazu: Farblich passende und selbst genähte Lederkissen, wie unter in diesem Beitrag beschrieben wird. Dafür lassen sich Leder- oder Stoffreste verwenden, die nach dem Neubezug übrigbleiben.
Hier ein Überblick, welche Arbeitsschritte nötig sind:
Fehler vermeiden durch sorgfältiges Arbeiten
Auch wenn der selbst bezogene Sessel keinen Anspruch auf ein Meisterstück erfüllt, können Hobbyheimwerker gute Erfolge erzielen, sofern sie die einzelnen Arbeitsschritte sorgfältig und möglichst genau ausführen. Dazu ist es hilfreich, die Stellen an den alten Bezügen zu markieren, wo vorher die Nähte entlangliefen. Auch der Faltenwurf ist wichtig, um den neuen Bezug wieder passgenau anzubringen.
Am besten breitet man die alten Bezüge einzeln auf dem Boden aus und beschriftet sie mit einem Hinweis, zu welchen Teilen des Sitzmöbels sie gehörten. Wer bei einem komplizierteren Modell zusätzlich noch Fotos von jedem Stoffteil macht, kann sich sicher sein, nicht den Überblick zu verlieren, wenn es an den Neubezug geht. Ein spezieller Tacker für die Polsterung von Möbeln sorgt dafür, dass alle Teile fest sitzen und nicht verrutschen. Kleiner Schönheits-Tipp: Sichtbare Klammern oder unschöne Nähte lassen sich prima mit einer hübschen Stoffborte kaschieren. istock.com/SolStock
Autor: redFür manche ist es ein liebgewonnenes Erinnerungsstück, das man nicht dem Sperrmüll überlassen will oder es handelt sich um andere wertvolle Möbelstücke, die einfach eine zweite Chance verdient haben. Bei einem Sitzmöbel ist die schnelle Verwandlung zumeist kein Problem: Wenn sich der Bezug abnehmen lässt, kann er auch problemlos neu gestaltet werden.
Eine schöne und originelle Idee dazu: Farblich passende und selbst genähte Lederkissen, wie unter in diesem Beitrag beschrieben wird. Dafür lassen sich Leder- oder Stoffreste verwenden, die nach dem Neubezug übrigbleiben.
Hier ein Überblick, welche Arbeitsschritte nötig sind:
- Füße und Lehnen abmontieren
- Stoffklammern vorsichtig entfernen
- Nähte auftrennen, Bezug abziehen und bügeln
- alte Stoffteile als Schablone für neuen Bezug verwenden
- neue Bezüge vernähen, über das Gestell ziehen und festtackern
Fehler vermeiden durch sorgfältiges Arbeiten
Auch wenn der selbst bezogene Sessel keinen Anspruch auf ein Meisterstück erfüllt, können Hobbyheimwerker gute Erfolge erzielen, sofern sie die einzelnen Arbeitsschritte sorgfältig und möglichst genau ausführen. Dazu ist es hilfreich, die Stellen an den alten Bezügen zu markieren, wo vorher die Nähte entlangliefen. Auch der Faltenwurf ist wichtig, um den neuen Bezug wieder passgenau anzubringen.
Am besten breitet man die alten Bezüge einzeln auf dem Boden aus und beschriftet sie mit einem Hinweis, zu welchen Teilen des Sitzmöbels sie gehörten. Wer bei einem komplizierteren Modell zusätzlich noch Fotos von jedem Stoffteil macht, kann sich sicher sein, nicht den Überblick zu verlieren, wenn es an den Neubezug geht. Ein spezieller Tacker für die Polsterung von Möbeln sorgt dafür, dass alle Teile fest sitzen und nicht verrutschen. Kleiner Schönheits-Tipp: Sichtbare Klammern oder unschöne Nähte lassen sich prima mit einer hübschen Stoffborte kaschieren. istock.com/SolStock


