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Fr, 12:06 Uhr
07.06.2019
Neues Gremium kommt wohl erst im Juli zusammen

Erste Stadtratssitzung in Ellrich abgesagt

Eigentlich sollte am kommenden Dienstagabend der neue Ellricher Stadtrat das erste Mal zu einer Sitzung zusammen kommen. Doch die konstituierende Sitzung musste die Verwaltung jetzt absagen und verschieben. Warum, das hat die nnz von Stadtwahlleiter Ronald Kuß erfahren…

Die konstituierende Sitzung des Stadtrates muss abgesagt werden, weil ein Nachrücker-Kandidat im Urlaub weilt und nicht von der Verwaltung erreicht werden kann. „Da nicht alle gewählten Personen ihr Mandat annahmen, sind Umstände eingetreten, die eine ordnungsgemäße Ladung der Nachrücker nicht mehr ermöglicht“, sagte Ronald Kuß.

Der Nachrücker muss seine Wahl noch annehmen. Die Verwaltung hat dazu ein Einschreiben geschickt, wartet aber noch auf den Rückschein der Post. Erst wenn dieser Schein in der Verwaltung eingeht, läuft die siebentägige Frist, in der sich der Nachrücker äußern kann, ob er die Wahl annimmt oder nicht.

Mögliche Termine für die erste Stadtratssitzung sind nun der 8. oder 15. Juli.

Grundsätzlich sieht es die Thüringer Kommunalordnung vor, dass die erste Sitzung des neuen gewählten Stadtrates innerhalb von 14 Tagen nach Legislaturbeginn zu terminieren ist.

Die Mitglieder des neuen 20-köpfigen Ellricher Stadtrats sind laut Internetseite der Stadtverwaltung:

CDU (6 Sitze)
Günther Kirchner (Vorsitz)
Marcus Badowsky
Daniel Holzhause
Bärbel Kirchner
Wolfgang Krug
Steffen Probst

SPD (4 Sitze)
Jens Schlichting (Vorsitz)
Matthias Ehrhold
Peter Kieser
Rudolf Mörschel

BBE (3 Sitze)
Iris Nebelung (Vorsitz)
Toni Berke
Norbert König

DIE LINKE (3 Sitze)
Wolf-Ulrich Künzel (Vorsitz)
Andreas Bodenlos
Michael Mauß

FDP (2 Sitze)
Ingmar Flohr
Matthias Reichhardt

Grüne (2 Sitze)
Karsten Weiß
Jürgen Weyand

Susanne Schedwill
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Kommentare

07.06.2019, 12.53 Uhr
Siegfried Werner | Durcheinander
So geht es in unserer POLITIK zu. Man lässt sich zur Wahl aufstellen, um das Mandat dann nicht anzunehmen. Das ist Politik, im Kinderkarten geht es gesitteter zu. Aber zur Zeit wissen die wenigsten Politiker*innen, wo es lang geht. Es herrscht der reine Populismus und wer ist daran Schuld? Natürlich der Wähler. Der ist zu DUMM. Er versteht nichts von der politischen Geschäftemacherei. Es ist schon ein HARTES Geschäft, das Gerangel um Posten und Macht.

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