Di, 14:58 Uhr
29.03.2005
Die Preise klettern
Nordhausen (nnz). Wenn Sie jetzt noch bauen wollen, dann sollten sie sich beeilen. Nach Informationen der nnz klettern die Baupreise beständig. Alle Zahlen und Fakten wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Der Baupreisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude einschließlich Umsatzsteuer stieg nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von November 2004 bis Februar 2005 von 102,8 auf 103,3 (Basis: Jahresdurchschnitt 2000 = 100). Damit setzte sich der seit Februar 2003 (Indexstand 100,2) anhaltende Aufwärtstrend weiter fort.
Der Preisanstieg im Februar um 0,5 Prozent ist - wie im November 2004 - einzig auf Preiserhöhungen für Ausbauarbeiten um 0,9 Prozent (November 2004: 1,0 Prozent) zurückzuführen. Teuerer waren Heiz- und zentrale Wassererwärmungsanlagen (+ 3,8 Prozent), Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 3,4 Prozent), Estricharbeiten und raumlufttechnische Anlagen mit jeweils 2,3 Prozent.
Rückläufige Preisentwicklungen gab es dagegen u.a. für Fliesen- und Plattenarbeiten (- 1,5 Prozent), Tapezierarbeiten (- 1,4 Prozent) sowie Maler- und Lackierarbeiten (- 0,9 Prozent).
Das Preisniveau für Rohbauarbeiten gab gegenüber November 2004 leicht nach (- 0,1 Prozent). Allerdings wurden für die einzelnen Rohbauarbeiten deutlich abweichende Preisentwicklungen festgestellt. Preisnachlässe wurden u.a. für Gerüstarbeiten (- 2,4 Prozent) und Beton- und Stahlbetonarbeiten (- 2,1 Prozent) ermittelt. Demgegenüber zogen die Preise u.a. für Stahlbauarbeiten (+ 2,5 Prozent), Erdarbeiten (+ 2,4 Prozent) und Entwässerungskanalarbeiten (+ 2,4 Prozent) an. Von Februar 2004 bis Februar 2005 erhöhten sich die Baupreise für den Neubau von Wohngebäuden um 2,1 Prozent; Ausbauarbeiten verteuerten sich um 3,5 Prozent und Rohbauarbeiten um 0,5 Prozent.
Auch die Baupreise für die Errichtung von Nichtwohngebäuden lagen im Februar 2005 über denen des vergleichbaren Vorjahresmonats. So verteuerte sich der Bau von gewerblichen Betriebsgebäuden um 3,2 Prozent und die Errichtung von Bürogebäuden um 2,2 Prozent.
Die Preise für die Instandhaltung von Wohngebäuden stiegen ebenfalls. Im Februar 2005 musste für die Instandhaltung eines Mehrfamilienhauses (ohne Schönheitsreparatur) 2,5 Prozent mehr gezahlt werden als im Februar 2004. Die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung blieben nahezu unverändert (- 0,1 Prozent).
Autor: nnzDer Baupreisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude einschließlich Umsatzsteuer stieg nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von November 2004 bis Februar 2005 von 102,8 auf 103,3 (Basis: Jahresdurchschnitt 2000 = 100). Damit setzte sich der seit Februar 2003 (Indexstand 100,2) anhaltende Aufwärtstrend weiter fort.
Der Preisanstieg im Februar um 0,5 Prozent ist - wie im November 2004 - einzig auf Preiserhöhungen für Ausbauarbeiten um 0,9 Prozent (November 2004: 1,0 Prozent) zurückzuführen. Teuerer waren Heiz- und zentrale Wassererwärmungsanlagen (+ 3,8 Prozent), Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 3,4 Prozent), Estricharbeiten und raumlufttechnische Anlagen mit jeweils 2,3 Prozent.
Rückläufige Preisentwicklungen gab es dagegen u.a. für Fliesen- und Plattenarbeiten (- 1,5 Prozent), Tapezierarbeiten (- 1,4 Prozent) sowie Maler- und Lackierarbeiten (- 0,9 Prozent).
Das Preisniveau für Rohbauarbeiten gab gegenüber November 2004 leicht nach (- 0,1 Prozent). Allerdings wurden für die einzelnen Rohbauarbeiten deutlich abweichende Preisentwicklungen festgestellt. Preisnachlässe wurden u.a. für Gerüstarbeiten (- 2,4 Prozent) und Beton- und Stahlbetonarbeiten (- 2,1 Prozent) ermittelt. Demgegenüber zogen die Preise u.a. für Stahlbauarbeiten (+ 2,5 Prozent), Erdarbeiten (+ 2,4 Prozent) und Entwässerungskanalarbeiten (+ 2,4 Prozent) an. Von Februar 2004 bis Februar 2005 erhöhten sich die Baupreise für den Neubau von Wohngebäuden um 2,1 Prozent; Ausbauarbeiten verteuerten sich um 3,5 Prozent und Rohbauarbeiten um 0,5 Prozent.
Auch die Baupreise für die Errichtung von Nichtwohngebäuden lagen im Februar 2005 über denen des vergleichbaren Vorjahresmonats. So verteuerte sich der Bau von gewerblichen Betriebsgebäuden um 3,2 Prozent und die Errichtung von Bürogebäuden um 2,2 Prozent.
Die Preise für die Instandhaltung von Wohngebäuden stiegen ebenfalls. Im Februar 2005 musste für die Instandhaltung eines Mehrfamilienhauses (ohne Schönheitsreparatur) 2,5 Prozent mehr gezahlt werden als im Februar 2004. Die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung blieben nahezu unverändert (- 0,1 Prozent).

